Regionales Herzinfarktregister Sachsen-Anhalt (RHESA)

erfasst seit dem 1. Juli wissenschaftliche Daten

Der Deutsche Herzbericht 2011 zeigte klar auf: Sachsen-Anhalt liegt in der Herzinfarktmortalität 43 % über dem Bundesdurchschnitt und hat damit die „Rote Laterne“. Warum? Bislang fehlt es an einer wissenschaftlich fundierten Aufarbeitung der Ursachen für diese hohe Sterblichkeit. Das soll sich nun ändern. Ziel des Herzinfarktregisters ist es, Strukturen, und Prozesse aufzudecken, die diese hohe Sterblichkeit verursachen, um entsprechend gegensteuern zu können. Allein die häufig kritisierte Todesursachenstatistik bei mangelnder Qualitätssicherung durch Obduktionen kann es wohl nicht sein.

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Hygienekongress Dresden 2013

Am 28. September 2013 findet wieder ein Hygienekongress in Dresden statt. Der Kongress wird in Kooperation der Sächsischen Landesärztekammer mit den Ärztekammern Thüringen und Sachsen-Anhalt sowie der Krankenhausgesellschaft Sachsen veranstaltet.

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Erster Interaktiver Langzeit-EKG-Kurs mit Blended-Learning an der Ärztekammer Sachsen-Anhalt

Erfolgreiche Premiere:

Zum sechsten Mal hatte die Ärztekammer Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit dem Kardiologenkollegium Mitteldeutschland e.V. zum Interaktiven Langzeit-EKG-Kurs eingeladen. Am 05. und 06.07.2013 kamen dazu 20 Teilnehmer in die Kursräume der Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung, wo ihnen zwei Computerkabinette mit moderner Technik neben dem Tagungsraum für die Präsenzveranstaltung zur Verfügung standen.

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Erstellung von ärztlichen Attesten für den Kindergarten oder die Schule

Auf Bitte einiger Kammermitglieder möchten wir die rechtlichen Vorgaben der Liquidation von ärztlichen Attesten für Kinder näher darstellen.
Ärztliche Bescheinigungen über den Gesundheitszustand eines Kindes, wie sie von Kindergärten und Schulen gefordert werden, sind Leistungen, die in der Regel nicht zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherungen abgerechnet werden können. Demzufolge sind diese Leistungen gegenüber den Eltern privat zu liquidieren, unabhängig davon, ob es sich um gesetzlich Krankenversicherte oder Privatversicherte handelt. Anzusetzen wäre die Ziffer 70 der Amtlichen Gebührenordnung (GOÄ). Die Kosten belaufen sich – entsprechend des Zeitaufwandes, der Schwierigkeit und des Umstandes – zwischen 2,33 € (einfacher Satz) und 8,16 € (3,5facher Satz). Der Regelsatz (2,3facher Satz) beträgt 5,36 €. Die Abrechnung eines über den 2,3fach liegenden Satzes muss in der gemäß § 12 Abs. 1 GOÄ vorzulegenden Rechnung begründet werden.

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