Elektronischer Arztausweis geht an den Start

Abb. 1: Elektronischer Arztausweis (Foto: BÄK)
Abb. 1: Elektronischer Arztausweis (Foto: BÄK)

Der elektronische Arztausweis (eArztausweis) hat bereits eine lange Geschichte hinter sich. Der Gesetzgeber hatte Anfang der 2000er Jahre die verbindliche Einführung des eArztausweises zum 1. Januar 2006 vorgeschrieben. Gemeinsam mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) sollte das Gesundheitswesen in die digitale Zukunft geführt werden. Jedoch haben konzeptionelle, technische und Handhabungsprobleme sowie datenschutzrechtliche Bedenken zu Verzögerungen geführt.

eHealth-Gesetz fördert Nutzung des eArztausweises
Mittlerweile sind 10 Jahre vergangen und der Gesetzgeber wurde erneut tätig. Seit dem 1. Januar 2016 ist das Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen (E-Health-Gesetz) in Kraft. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will mit dem Gesetz „den Fortschritt im Gesundheitswesen vorantreiben“. Ziel ist die bundesweite und flächendeckende Einführung der Telematik-Infrastruktur (TI) in Arztpraxen und Krankenhäusern bis Mitte 2018.

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66 Medizinische Fachangestellte starten ins Berufsleben

Referat „Ausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten“ informiert

66 Auszubildende haben ihre Abschlussprüfung zur/zum MFA vor der Ärztekammer Sachsen-Anhalt erfolgreich abgelegt. Mit der sich anschließenden Feierstunde starten sie jetzt ins Berufsleben. Fast alle haben bereits einen Arbeitsvertrag in der Tasche.

Am Mittwoch, 6. Juli 2016, sah ein Großteil der Medizinischen Fachangestellten erwartungsvoll der Zeugnisübergabe entgegen. Die erfolgreichen Absolventen wurden von der Leiterin der Abteilung Qualitätssicherung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, Dr. Manuela Wolf, in das Berufsleben verabschiedet. Die Medizinischen Fachangestellten erhielten das Prüfungszeugnis, den Brief MFA und eine Rose.

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Ärztliche Weiterbildung in Sachsen-Anhalt

Monatlich möchten wir an dieser Stelle die Ärztinnen und Ärzte benennen, die erfolgreich ihre Facharztprüfung an der Ärztekammer Sachsen-Anhalt abgelegt haben.

Telefonische Sprechzeiten der Abteilung Weiterbildung: Mo. bis Do. 10 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr

Im Monat Juni konnten wir folgende Ärztinnen und Ärzte zum Erwerb des Facharztes beglückwünschen:

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Anerkennung von Kursen der Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung nach dem Bildungsfreistellungsgesetz

Alle Ärztinnen und Ärzte, die in Sachsen-Anhalt beschäftigt sind, haben Anspruch auf fünf Tage bezahlten Sonderurlaub pro Jahr für Bildungszwecke, die thematisch der berufsspezifischen Weiterbildung dienen.

Voraussetzungen dafür sind:

  • der Beschäftigte hat seine Arbeitsstätte in Sachsen-Anhalt,
  • das Arbeitsverhältnis muss seit mindestens sechs Monaten bestehen,
  • der Arbeitnehmer muss mindestens 6 Wochen vor Veranstaltungsbeginn den Antrag für die Bildungsfreistellung schriftlich bei seinem Arbeitgeber anzeigen,
  • es stehen dem Sonderurlaub keine dringenden betrieblichen Gründe entgegen (ansonsten Verwehrungsgrund des Arbeitgebers) und
  • der Veranstalter muss für die angebotene Fortbildung eine Genehmigung zur Gewährung der Bildungsfreistellung des Landesverwaltungsamtes haben.

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