Gemeinsame Erklärung zum Neujahrsempfang der Heilberufler Sachsen-Anhalts am 11. Januar 2017

Zukunftssichere Versorgung in Sachsen-Anhalt

Durch den kontinuierlich wachsenden Anteil älterer Menschen verändert sich die Altersstruktur in Sachsen-Anhalt rasant. „Infolge eines immer höheren Altersdurchschnitts nimmt die Behandlungsbedürftigkeit stetig zu. Trotz ebenfalls steigender Anzahl praktizierender Ärzte, Apotheker und Psychotherapeuten erhöht sich deren Belastung deutlich“, erklärt die Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, Dr. Simone Heinemann-Meerz, anlässlich des diesjährigen Neujahrsempfangs der Heilberufler. In der zuvor stattgefundenen Pressekonferenz nahmen die Heilberufler zum aktuellen Versorgungsstand Stellung und gaben einen Ausblick auf deren Zukunft in Sachsen-Anhalt. 

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Neujahrsempfang der Heilberufler: Zukunft der Versorgung des Landes muss gesichert sein

Die Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten und Apotheker Sachsen-Anhalts haben am 11. Januar 2017 auf ihrem traditionellen Neujahrsempfang und ihrem Pressegespräch den steigenden Versorgungsbedarf einer alternden Gesellschaft und deren Auswirkungen auf die medizinische Versorgung hervorgehoben. Die Ärztekammer Sachsen-Anhalt und die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt (KVSA) waren in diesem Jahr die Ausrichter.

Pressegespräch

„Krebs- und Herzinfarktregister sind für die medizinische Versorgung im Land unerlässlich“
Die Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, Dr. Simone Heinemann-Meerz, führte in ihrem Statement aus, dass Sachsen-Anhalt im Bundesvergleich eine viel zu hohe Herzinfarktsterblichkeit aufweist und ein erhöhtes Krebsrisiko mit dem steigenden Altersdurchschnitt einhergeht. Daher sind beide Register notwendig für die Erforschung der Ursachen und Faktoren der hohen Sterblichkeit.

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Mindestlohn ist auf 8,84 Euro gestiegen

Am 28. Juni 2016 hatte die Mindestlohnkommission beschlossen, den gesetzlichen Mindestlohn ab 1. Januar 2017 von 8,50 Euro auf 8,84 Euro pro Stunde anzuheben. Seit Einführung des bundesweiten Mindestlohnes 2015 handelt es sich hierbei um die erste Anpassung, deren Höhe voraussichtlich von nun an alle zwei Jahre neu festgelegt wird. Bei der Entscheidungsfindung wird sich dann nachlaufend an der Tarifentwicklung orientiert.

Das Gesetz gilt für Arbeitnehmer und Praktikanten. Das Gesetz sieht jedoch weiterhin Ausnahmen vor. Ausgenommen sind beispielsweise Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten nach Wiederaufnahme einer Arbeitsstelle, Auszubildende und Pflichtpraktikanten im Rahmen einer Ausbildung oder eines Studiums, sowie Teilnehmer an freiwilligen Orientierungspraktika mit einer Dauer von weniger als 3 Monaten.

Arbeitgeber sollten die neue Regelung bei den Angestellten in ihrer Praxis beachten. Vor allem müssen die Verträge der sogenannten Mini-Jobber überprüft werden, denn durch die Mindestlohnanhebung stehen künftig jeden Monat etwa zwei Arbeitsstunden weniger zur Verfügung, bis die Einkommens-Obergrenze von 450 Euro erreicht ist. Die monatliche Arbeitszeit müsste dann gegebenenfalls den Veränderungen angepasst werden.

Ärztliche Weiterbildung in Sachsen-Anhalt

Monatlich möchten wir an dieser Stelle die Ärztinnen und Ärzte benennen, die erfolgreich ihre Facharztprüfung an der Ärztekammer Sachsen-Anhalt abgelegt haben.

Telefonische Sprechzeiten der Abteilung Weiterbildung: Mo. bis Do. 10 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr

Im Monat Dezember konnten wir folgende Ärztinnen und Ärzte zum Erwerb des Facharztes beglückwünschen:

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Mitteilung zur Gebührenanpassung aus den Ärztlichen Stellen Röntgen/ Nuklearmedizin/Strahlentherapie

Entsprechend der Gesetzgebung sichern die Ärztlichen Stellen nach Röntgenverordnung und nach Strahlenschutzverordnung seit Jahren in Sachsen-Anhalt die Einhaltung der Qualitätsstandards im Strahlenschutz für unsere Patienten. Die Prüfungsinhalte und Prüfungsumfänge sind im Wesentlichen durch die Richtlinie „Qualitätssicherung durch ärztliche und zahnärztliche Stellen“ bestimmt. Diese Richtlinie wurde im Juni 2015 umfangreich novelliert. Im Ergebnis dieser Überarbeitung haben sich die Prüfungsumfänge sowohl für die Prüfungen der Patientenunterlagen, als auch der technischen Parameter merklich erhöht. Mit Novellierung der o. g. Richtlinie und mit der Herausgabe der aktualisierten Diagnostischen Referenzwerte für die Röntgendiagnostik im Juni 2016 wurde den neuen erweiterten Möglichkeiten in der Anwendung der medizinischen Radiologie Rechnung getragen und weitere Verfahren bzw. Differenzierungen in den diagnostischen und interventionellen Verfahren in die regelmäßige Prüfung einbezogen.

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