Klinisches Krebsregister Sachsen-Anhalt

Hinweise zur Meldung (I)

Die Zusammenführung der klinischen Krebsregistrierung in Sachsen-Anhalt zu einem Landesregister nimmt konkrete Formen an. Das Krebsregistergesetz (KRG LSA) durchläuft derzeit das parlamentarische Verfahren, die Übertragung der Aufgabe an eine Gesellschaft in Trägerschaft der Ärztekammer Sachsen-Anhalt ist bereits Konsens. Es wird gezielt und konzentriert an der Errichtung der Klinische Krebsregister Sachsen-Anhalt GmbH gearbeitet.

Die zügige Arbeitsfähigkeit des Registers ist wichtig, um die ambitionierten Ziele der Dokumentation von Tumorerkrankungen zeitnah zu erreichen. Vordringlich muss die Vollzähligkeit, d.h. die Erfassung aller aufgetretenen bzw. behandelten Krebsfälle im Land, auf 90 % angehoben werden. Nur so wird die qualitativ bisher sehr gute Arbeit der bestehenden Registerstellen und der Nutzen der Daten für die onkologische Versorgung auf eine langfristig quantitativ solide Basis gebracht.

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Anerkennung von Kursen der Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung nach dem Bildungsfreistellungsgesetz

Alle Ärztinnen und Ärzte, die in Sachsen-Anhalt beschäftigt sind, haben Anspruch auf fünf Tage bezahlten Sonderurlaub pro Jahr für Bildungszwecke, die thematisch der berufsspezifischen Weiterbildung dienen.

Voraussetzungen dafür sind:

  • der Beschäftigte hat seine Arbeitsstätte in Sachsen-Anhalt,
  • das Arbeitsverhältnis muss seit mindestens sechs Monaten bestehen,
  • es stehen dem Sonderurlaub keine dringenden betrieblichen Gründe entgegen (ansonsten Verwehrungsgrund des Arbeitgebers) und
  • der Veranstalter muss für die angebotene Fortbildung eine Genehmigung zur Gewährung der Bildungsfreistellung des Landesverwaltungsamtes haben.

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Ärztliche Weiterbildung in Sachsen-Anhalt

Monatlich möchten wir an dieser Stelle die Ärztinnen und Ärzte benennen, die erfolgreich ihre Facharztprüfung an der Ärztekammer Sachsen-Anhalt abgelegt haben

Telefonische Sprechzeiten der Abteilung Weiterbildung: Mo. bis Do. 10 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr

Im Monat Mai konnten wir folgende Ärztinnen und Ärzte zum Erwerb des Facharztes beglückwünschen:

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Einstiegsqualifizierung für Jugendliche (EQ)

Referat „Ausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten“ informiert

Die Einstiegsqualifizierung ist auf die Vermittlung und Vertiefung von Grundlagen für den Erwerb beruflicher Handlungsfähigkeit ausgerichtet. Die zu vermittelnden Kenntnisse und Fertigkeiten bereiten die Jugendlichen auf die Ausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten vor.

Die Förderung der Einstiegsqualifizierung wurde 2007 als Arbeitgeberleistung gesetzlich verankert.
Soweit die Jugendlichen zu Beginn der Förderung das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können folgende Interessenten gefördert werden:

  • Ausbildungsplatzbewerber, die nach den bundesweiten Nachvermittlungsaktionen keinen Ausbildungsplatz erhalten haben.
  • Jugendliche, die noch nicht in vollem Maße über die erforderliche Ausbildungsbefähigung verfügen.

 

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120. Deutscher Ärztetag in Freiburg vom 23. bis 26. Mai 2017

Eröffnungsveranstaltung

Der Ärztetag wurde gemeinsam mit 1000 Delegierten und Gästen im Konzerthaus Freiburg eröffnet. In den Worten der Redner, wie dem Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, spiegelte sich der anstehende Bundeswahlkampf deutlich wieder.

„Bürgerversicherung ist der Turbolader einer Zwei-Klassen-Medizin“

In seiner Eröffnungsrede äußerte der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK) insbesondere seine Bedenken in Bezug auf die Ideen einer Bürgerversicherung. Deren Befürwortern warf er vor, den Gerechtigkeitsbegriff „allein wegen seines schönen Klangs“ zu missbrauchen. Dabei glaubt Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery nicht, dass mit der Idee eine bessere Versorgung verbunden ist. Vielmehr würde sofort ein riesiger Markt für zusätzliche Gesundheitsleistungen und Versicherungen entstehen. „Die Bürgerversicherung ist der Turbolader einer echten Zwei-Klassen-Medizin. Sie bewirkt und fördert Ungerechtigkeit, statt ihr vorzubeugen“, so Montgomery.

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