Fortbildung Krankenhaushygiene

Strukturierte curriculare

Das am 4. August 2011 in Kraft getretene Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes sowie die seit dem 26. März 2012 in Sachsen-Anhalt in Kraft getretenen MedHyGV verpflichtet die Leiter von stationären wie auch ambulanten medizinischen Einrichtungen sicherzustellen, dass alle nach dem Stand der medizinischen Wissenschaft erforderlichen Maßnahmen zu treffen sind, um nosokomiale Infektionen zu verhüten und die Weiterverbreitung von Krankheitserregern zu vermeiden.

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Aktualisierung der Begutachtungs-Leitlinien zur Kraftfahreignung

Neues aus der Verkehrsmedizin

Die Begutachtungs-Leitlinien zur Kraftfahreignung dienen als Hilfe bei der fachlichen und einheitlichen Beurteilung der Kraftfahreignung. Weiterentwicklungen auf dem Gebiet der Eignungsbegutachtung, Fortschritte im Kenntnisstand über das Unfallrisiko von bestimmten Krankheiten und moderne Therapiemöglichkeiten machten eine Neubearbeitung notwendig. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hatte die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) beauftragt, die Begutachtungs-Leitlinien zur Kraftfahrereignung kapitelweise zu überarbeiten.

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Stärkung der Patientenrechte und andere Neuigkeiten

Viel wurde im vergangenen Jahr über den Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten diskutiert und geschrieben.
Am 29.11.2012 hat der Bundestag den Gesetzentwurf in der vom Gesundheitsausschuss empfohlenen geänderten Fassung beschlossen. Zum Redaktionsschluss stand die nochmalige Befassung des Bundesrates - das Gesetz ist zustimmungsfrei - noch aus.
Das Gesetz tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.

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§ 29 Berufsordnung: Kollegiale Zusammenarbeit

Teil 2

In Anknüpfung zur letzten Veröffentlichung zum § 29 der Berufsordnung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt (BO) wird in diesem Beitrag auf die Pflichten der weiterbildungsbefugten Ärzte sowie das Diskriminierungsverbot von Mitarbeitern eingegangen.

Pflichten weiterbildungsbefugter Ärzte gegenüber Weiterzubildenden, § 29 bs. 5 BO

Im § 29 Absatz 5 BO wird geregelt, dass die zur Weiterbildung befugten Ärzte ihre nach der Weiterbildungsordnung (WBO) gegenüber Weiterzubildenden bestehenden Pflichten zu erfüllen haben.
Diese Pflichten sind in den §§ 5, 7, 8 und 9 WBO geregelt. So ist der befugte Arzt gemäß § 5 Abs. 3 WBO verpflichtet, die Weiterbildung persönlich zu leiten und grundsätzlich ganztägig durchzuführen sowie zeitlich und inhaltlich entsprechend Weiterbildungsordnung zu gestalten und die Richtigkeit der Dokumentation der Weiterbildung zu bestätigen.
Aufgabe des befugten Arztes ist es mithin, dem Weiterzubildenden die jeweils erforderliche Hilfestellung beim Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten zu geben. Diese Verantwortung bedingt, dass nicht eine unbegrenzte Anzahl von Assistenten zur Weiterbildung beschäftigt werden können.
Ferner hat der befugte Arzt dem Weiterzubildenden das Weiterbildungsprogramm auszuhändigen und muss den Ablauf der Weiterbildung dementsprechend durchführen (§ 5 Abs. 5 WBO).

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Workshopreihe „Niederlassung“

Wer mit der Niederlassung von Anfang an erfolgreich sein will, sollte bei der Planung seiner freiberuflichen Tätigkeit an viele Dinge denken, die für angestellte Ärzte keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielen. Sowohl wirtschaftliche als auch rechtliche und persönliche Fragen müssen geklärt werden. Zum Teil werden dies sehr individuelle Fragen sein, aber es gibt auch Themenbereiche, die für jeden Niederlassungswilligen gleich bedeutsam sind.

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