Ärzteversorgung Sachsen-Anhalt

Beschlüsse der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt vom 12.11.2016

Am 12.11.2016 fand die Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt statt. Wir informieren zusammengefasst über die Ergebnisse zum Tagesordnungspunkt „Ärzteversorgung Sachsen-Anhalt“.

1. Geschäftsbericht 2015
Nach den Bestimmungen des Versicherungsaufsichtsgesetzes werden nachstehend die wesentlichen Daten des Geschäftsberichtes 2015 veröffentlicht. Der Geschäftsbericht des Versorgungswerkes zum 31.12.2015 ist von der Kammerversammlung bestätigt worden.

2. Leistungserhöhungen
Auf Vorschlag von Verwaltungs- und Aufsichtsausschuss des Versorgungswerkes beschloss die Kammerversammlung, den Rentenbemessungsbetrag gemäß § 18 Absatz 4 Satz 1 ASO ab 01.01.2017 unverändert bei 92,92 € zu belassen. Dies bedeutet, dass die Rentenanwartschaften und laufenden Renten zum 01.01.2017 nicht erhöht werden.

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Krebs- und Herzinfarktregister Sachsen-Anhalt für eine zukunftsfähige medizinische Versorgung im Land

Logo Ärztekammer Sachsen-AnhaltÄrztekammer Sachsen-Anhalt übernimmt Trägerschaft des Krebsregisters 

Sachsen-Anhalt weist im Bundesvergleich eine viel zu hohe Herzinfarktsterblichkeit auf. Gleichzeitig geht mit dem steigenden Altersdurchschnitt ein erhöhtes Krebsrisiko einher. Wesentliche Informationen zur Behandlung beider Volkskrankheiten werden von der Auswertung der entsprechenden Register erwartet. „Beide Register sind ungemein wichtig, um die Ursachen und Faktoren der hohen Sterblichkeit zu erforschen“, erklärt Dr. Simone Heinemann-Meerz, Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt.

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Gemeinsame Erklärung zum Neujahrsempfang der Heilberufler Sachsen-Anhalts am 11. Januar 2017

Zukunftssichere Versorgung in Sachsen-Anhalt

Durch den kontinuierlich wachsenden Anteil älterer Menschen verändert sich die Altersstruktur in Sachsen-Anhalt rasant. „Infolge eines immer höheren Altersdurchschnitts nimmt die Behandlungsbedürftigkeit stetig zu. Trotz ebenfalls steigender Anzahl praktizierender Ärzte, Apotheker und Psychotherapeuten erhöht sich deren Belastung deutlich“, erklärt die Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, Dr. Simone Heinemann-Meerz, anlässlich des diesjährigen Neujahrsempfangs der Heilberufler. In der zuvor stattgefundenen Pressekonferenz nahmen die Heilberufler zum aktuellen Versorgungsstand Stellung und gaben einen Ausblick auf deren Zukunft in Sachsen-Anhalt. 

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Neujahrsempfang der Heilberufler: Zukunft der Versorgung des Landes muss gesichert sein

Die Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten und Apotheker Sachsen-Anhalts haben am 11. Januar 2017 auf ihrem traditionellen Neujahrsempfang und ihrem Pressegespräch den steigenden Versorgungsbedarf einer alternden Gesellschaft und deren Auswirkungen auf die medizinische Versorgung hervorgehoben. Die Ärztekammer Sachsen-Anhalt und die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt (KVSA) waren in diesem Jahr die Ausrichter.

Pressegespräch

„Krebs- und Herzinfarktregister sind für die medizinische Versorgung im Land unerlässlich“
Die Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, Dr. Simone Heinemann-Meerz, führte in ihrem Statement aus, dass Sachsen-Anhalt im Bundesvergleich eine viel zu hohe Herzinfarktsterblichkeit aufweist und ein erhöhtes Krebsrisiko mit dem steigenden Altersdurchschnitt einhergeht. Daher sind beide Register notwendig für die Erforschung der Ursachen und Faktoren der hohen Sterblichkeit.

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Mindestlohn ist auf 8,84 Euro gestiegen

Am 28. Juni 2016 hatte die Mindestlohnkommission beschlossen, den gesetzlichen Mindestlohn ab 1. Januar 2017 von 8,50 Euro auf 8,84 Euro pro Stunde anzuheben. Seit Einführung des bundesweiten Mindestlohnes 2015 handelt es sich hierbei um die erste Anpassung, deren Höhe voraussichtlich von nun an alle zwei Jahre neu festgelegt wird. Bei der Entscheidungsfindung wird sich dann nachlaufend an der Tarifentwicklung orientiert.

Das Gesetz gilt für Arbeitnehmer und Praktikanten. Das Gesetz sieht jedoch weiterhin Ausnahmen vor. Ausgenommen sind beispielsweise Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten nach Wiederaufnahme einer Arbeitsstelle, Auszubildende und Pflichtpraktikanten im Rahmen einer Ausbildung oder eines Studiums, sowie Teilnehmer an freiwilligen Orientierungspraktika mit einer Dauer von weniger als 3 Monaten.

Arbeitgeber sollten die neue Regelung bei den Angestellten in ihrer Praxis beachten. Vor allem müssen die Verträge der sogenannten Mini-Jobber überprüft werden, denn durch die Mindestlohnanhebung stehen künftig jeden Monat etwa zwei Arbeitsstunden weniger zur Verfügung, bis die Einkommens-Obergrenze von 450 Euro erreicht ist. Die monatliche Arbeitszeit müsste dann gegebenenfalls den Veränderungen angepasst werden.