Vorankündigung Workshop Transfusionsmedizin

Am 16. November 2013 findet der zweite Workshop der Ärztekammer Sachsen-Anhalt für Transfusionsverantwortliche, Transfusionsbeauftragte und Qualitätsbeauftragte statt. Die Etablierung von QM-Systemen für die Anwendung von Blutprodukten ist mittlerweile in den meisten Kliniken und Praxen erfolgt. Dennoch weist die Umsetzung in unterschiedlichen Einrichtungen eine große Variabilität auf und wird durch die persönlichen Vorstellungen der Handelnden bestimmt. Der kommende Workshop soll deshalb im Wesentlichen dem Erfahrungsaustausch zwischen Funktionsträgern aus verschiedenen Einrichtungen dienen. Geplante Schwerpunkte der Veranstaltung sind die effektive Organisation einer Transfusionskommission, Abläufe von Meldungen über Nebenwirkungen und Look-backs, Implikationen des Patientenrechtegesetzes für Herstellung und Anwendung von Blutprodukten, Zertifizierung von Traumazentren und medikolegale Aspekte der Verantwortlichkeiten rund um die Transfusion. Darüber hinaus werden aktuelle Themen aus der Transfusionsmedizin angeschnitten.

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer eigene Beiträge zu ihren Erfahrungen in den jeweiligen Aufgabenbereichen zur Diskussion anmelden.

Dr. Hartmut Kroll
Institut für Transfusionsmedizin Dessau
DRK-Blutspendedienst NSTOB

Danksagung für die Hochwasserhilfe

Unmittelbar nach Bekanntwerden der Hochwasserkatastrophe im Juni dieses Jahres gingen bei der Ärztekammer zahlreiche Hilfsangebote von Ärztinnen und Ärzten sowie von ärztlichen Organisationen ein.
Auf das im Ärzteblatt bekannt gegebene Spendenkonto wurden insgesamt 64 Spenden in einer Gesamthöhe von 51.425,00 € eingezahlt.
Die zweckgebunden für die Hochwasseropfer eingegangenen Spenden wurden durch Beschluss des Vorstandes am 28.08.2013 aus Mitteln des Verwaltungstreuhandfonds der Ärztekammer auf insgesamt 65.000,00 € aufgestockt und am 2. September 2013 an die vom Hochwasser betroffenen Ärztinnen und Ärzte ausgezahlt. Insgesamt konnten mit den Spendengeldern 8 Ärztinnen und Ärzte unterstützt werden, die sehr erhebliche Schäden erlitten hatten und die teilweise bis heute ihre Wohnungen noch nicht wieder beziehen konnten.

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Wichtige Hinweise zur Ausbildung von Medizinischen Fachangestellten

Zu Beginn jedes neuen Ausbildungsjahres treten Fragen und Probleme zur Ausbildung auf. Folgende Hinweise sollen die Ausbilder auf einige wichtige Aspekte aufmerksam machen:

1. Probezeit

Es ist wichtig, während der viermonatigen Probezeit (Verlängerung ist nicht möglich) zu prüfen, ob sich die/der Auszubildende für den Beruf der Medizinischen Fachangestellten eignet. Selbstverständlich muss berücksichtigt werden, dass der Beruf erst erlernt werden soll, aber aus dem Verhalten, der Bereitschaft und der Persönlichkeit kann oft schon erkannt werden, ob die/der Auszubildende zu einer/einem guten MFA ausgebildet werden kann.
Wenn die/der Auszubildende erkennt, dass sie/er sich für den falschen Beruf entschieden hat, besteht ebenfalls die Möglichkeit, das Ausbildungsverhältnis während der Probezeit zu lösen.

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