Fortbildung zur neuen Richtlinie zur Feststellung des irreversiblen Ausfalls der Hirnfunktion (früher Hirntoddiagnostik) fand statt

Die vierte Fortschreibung der Richtlinie zur Feststellung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls gemäß § 16 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 TPG (Transplantationsgesetz) wurde im Juli 2015 im Deutschen Ärzteblatt bekanntgegeben und somit rechtswirksam.

Der Gesetzgeber hat dazu wesentliche Vorgaben erarbeitet und den Rahmen normiert. Danach stellt die Bundesärztekammer den Stand dieser Erkenntnisse in Richtlinien fest für

  • die Regeln zur Feststellung des Todes nach § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 TPG,
  • die Verfahrensregeln zur Feststellung des endgültigen, nicht behebbaren Ausfalls der Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms nach § 3 Abs. 2 Nr. 2 TPG und die dazu jeweils erforderliche ärztliche Qualifikation.

Die Ärztekammer Sachsen-Anhalt führte dazu drei Fortbildungsveranstaltungen an drei Standorten in Magdeburg, Halle und Dessau durch. Geschult wurden die ärztlichen Kolleginnen und Kollegen durch Herrn Dr. Tobias Müller, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Universitätsklinikum Halle. Herr Dr. Müller leitet die dortige neurologische Intensivstation und ist einer der Konsilärzte für die Diagnostik des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls in der Region Ost. Die Veranstaltung in Dessau wurde in Kooperation mit dem Städtischen Klinikum Dessau durchgeführt.

Zu den Fortbildungsveranstaltungen kamen über 100 Teilnehmer, es wurden auch Teilnehmer aus Sachsen und Thüringen registriert.

Der Berufsbildungsausschuss bei der Ärztekammer Sachsen-Anhalt – Wahl des Vorsitzenden/Stellvertreters

Referat „Ausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten“ informiert

Der Berufsbildungsausschuss ist für die Belange und die Sicherung der Qualität der Ausbildung von Medizinischen Fachangestellten zuständig. In wichtigen Angelegenheiten der beruflichen Bildung ist der Berufsbildungsausschuss anzuhören und zu informieren.

In der Sitzung am 07.10.2015 wählte der Ausschuss aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter. Nach zwei Jahren übernimmt der stellvertretende Vorsitzende den Vorsitz und der Vorsitzende wird Stellvertreter.

Für die Funktion des Vorsitzenden und des Stellvertreters wurden für die neue Legislaturperiode – vom 01.09.2015 bis 31.08.2019 – :

  • Frau Erika Sander – Arbeitnehmervertreterin
  • Frau Dr. med. Cornelia Krause – Arbeitgebervertreterin

gewählt. Frau Sander übernimmt für zwei Jahre die Funktion der Vorsitzenden und Frau Dr. Krause nimmt den Vorsitz stellvertretend wahr. Gemäß der Geschäftsordnung des Berufsbildungsausschusses erfolgt nach zwei Jahren ein Wechsel in dieser Funktion.

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Wahlordnung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt

(beschlossen von der Kammerversammlung am 17.04.2004, geändert durch Beschlüsse der Kammerversammlung vom 08.11.2008 und 07.11.2009, geändert durch Beschluss der
Kammerversammlung vom 25.04.2015)

Aufgrund des § 8 Abs. 5 des Gesetzes über die Kammern für Heilberufe Sachsen-Anhalt (KGHB-LSA) hat die Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt folgende Wahlordnung beschlossen:

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Ich wähle vom 1. – 31. März 2016 meine Selbstverwaltung.

Kammerwahl 2016Wahlvorschläge, die nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist beim Wahlausschuss eingehen oder den Inhalts- und Formvorschriften der Wahlordnung nicht entsprechen, sind nicht zuzulassen. Gleiches gilt für Wahlvorschläge, die vor dieser Bekanntmachung eingegangen sind (§ 18 Abs. 2 der Wahlordnung).

Für die Einreichung der Wahlvorschläge ist gemäß § 15 Abs. 2 der Wahlordnung ein Formblatt vorgegeben. Das nachstehend abgedruckte Formblatt zur Einreichung der Wahlvorschläge ist zu verwenden und der betreffende Wahlkreis zu kennzeichnen. Auch für die erforderliche Einverständniserklärung wird ein Formblatt vorgegeben.

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Bekanntmachung zur Wahl der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt für die VII. Wahlperiode (2016-2021)

Gemäß § 14 der Wahlordnung gebe ich Folgendes bekannt:

1.    In den Wahlkreisen sind gemäß §§ 2 und 13 der Wahlordnung die folgende Anzahl der Mitglieder der Kammerversammlung zu wählen:

    Wahlkreis Nord    5 Mitglieder
    Wahlkreis Ost    5 Mitglieder
    Wahlkreis Süd    6 Mitglieder
    Wahlkreis West    6 Mitglieder
    Wahlkreis Halle    8 Mitglieder
    Wahlkreis Magdeburg    7 Mitglieder

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