Das internistische Jahr 2015 – die wichtigsten Fortschritte und Entwicklungen

Logo GesundheitscampusBeim inzwischen traditionellen Magdeburger Jahresrückblick Innere Medizin im Kongress & Kulturwerk-Fichte berichteten am 9. Januar 2016 die Vertreter der internistischen Disziplinen über viele neue, spannende Entwicklungen.

Darüber hinaus wurde der Gesundheitscampus Immunologie, Infektiologie und Inflammation (GC-I³) vorgestellt. Der im Mai 2014 gegründete GC-I³, dem unter anderem alle am Jahresrückblick beteiligten Referenten der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OvGU) angehören, bündelt die klinischen und wissenschaftlichen Kompetenzen im Bereich der Entzündungsmedizin. Die Forschung, Lehre und Krankenversorgung im GC-I³ erfolgt unter dem Leitmotiv: „Entzündung verstehen – Volkskrankheiten heilen“. So sind die 11 am GC-I³ beteiligten Kliniken von entscheidender Bedeutung für die klinische Versorgung entzündlich bedingter Volkskrankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes mellitus. Gleichzeitig trägt der GC-I³ dazu bei, den wissenschaftlichen und klinischen Nachwuchs auszubilden, beispielsweise durch das Else-Kröner-Forschungskolleg für „Clinician Scientists“ und den neugeschaffenen Masterstudiengang Immunologie. Nicht zuletzt leisten die Kliniken und Institute des GC-I³ entscheidende Beiträge sowohl zur klinischen als auch grundlegenden Entzündungsforschung.

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Schlichtungsverfahren aus Sachsen-Anhalt im Jahr 2015

Antragsentwicklung NorddeutschlandAntragsentwicklung Norddeutsche Schlichtungsstelle 2011 - 2015

2015 war mit 4290 neuen Fällen in der Gesamtbetrachtung des gesamten norddeutschen Zuständigkeitsbereiches, der sich auf die 10 Landesärztekammerbereiche Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen erstreckt, im Vergleich zu den Jahren 2013 (4280) und 2014 (4265) wieder eine leichte Zunahme der Antragszahlen zu verzeichnen.

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Fusafungin (Locabiosol®): Europäischer Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC) empfiehlt Widerruf der Zulassungen

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) informiert darüber, dass sich der Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC) bei der Europäischen Arzneimittelagentur dafür ausgesprochen hat, die Zulassungen von Arzneimitteln mit dem Wirkstoff Fusafungin zu widerrufen. In Deutschland sind diese als Mund- und Nasensprays in Apotheken rezeptfrei unter dem Namen „Locabiosol®“ erhältlich und zur Behandlung bei akut entzündlichen Erkrankungen der oberen Luftwege zugelassen.

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Zertifiziertes Hernienzentrum am Krankenhaus St. Marienstift

Logo Klinik St. MarienstiftHernienzentrum am St. Marienstift in Magdeburg erhält hohe Qualität bescheinigt

Leisten-, Schenkel- und Nabelbruchoperationen, aber auch Hiatushernien, Bauchwandhernien, parastomale Hernien, Narbenhernien sowie epigastrische Hernien gehören zu den häufigsten Eingriffen in der Bauchchirurgie (Viszeralchirurgie) weltweit. In deutschen Krankenhäusern werden jährlich rund 350.000 Hernienoperationen durchgeführt.

Am 17.02.2016 erhielt die Klinik für Chirurgie am Krankenhaus St. Marienstift in Magdeburg das Qualitätszertifikat der Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) und der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Hernien (CAH) als Kompetenzzentrum Hernienchirurgie verliehen. Im Rahmen einer Feierstunde überbrachte Professor Dr. Jost, Mitglied des Vorstandes der DGAV aus Berlin,  persönlich das Zertifikat an das Team der Chirurgen unter Leitung von Chefarzt Dr. med. Bernd Heinzmann.

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Stiftungsprofessur für Pneumologie

Prof. Dr. Jens Schreiber
Prof. Dr. Jens Schreiber

Der Magdeburger Arzt und Wissenschaftler Prof. Dr. Jens Schreiber wurde auf die Stiftungsprofessur für Pneumologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg berufen. Der Direktor der Universitätsklinik für Pneumologie war seit dem
1. März 2007 Chefarzt des Fachbereiches Pneumologie, dem Anfang dieses Jahres der Status einer eigenständigen Universitätsklinik zuerkannt wurde.

Prof. Dr. med. Jens Schreiber, geboren 1960 in Halle/Saale, absolvierte sein Medizinstudium an der Humanmedizinischen Fakultät der Staatlichen Medizinischen Akademie in Kalinin (heute: Tver) in der ehemaligen Sowjetunion. 1985 begann er seine Facharztausbildung für Innere Medizin am Forschungsinstitut für Lungenkrankheiten und Tuberkulose, Berlin-Buch. 1987 erfolgte die Promotion mit Untersuchungen zur Bedeutung von Neuropeptiden bei obstruktiven Atemwegserkrankungen. Anschließend arbeitete er als Assistenzarzt/Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Medizinischen Klinik im Forschungszentrum Borstel.

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