Dr. Jörn Rüssel strebt gelebte Kooperation mit der Uni Halle an

Onkologischer Experte seit März Chefarzt am Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis

Hämatologen und Onkologen sind von Natur aus Internisten. Spezielle Internisten fürwahr. Was zeichnet sie aber aus in der Therapie von Krebserkrankungen, die in Deutschland zunehmend auch von den jeweiligen Organspezialisten betreut werden?

„Wir verstehen uns als Lotsen im Dickicht der onkologischen Therapiemöglichkeiten und bündeln für unsere uns anvertrauten Patienten das Wissen im Kampf gegen Krebserkrankungen“, beschreibt Dr. Jörn Rüssel die Herausforderung. Seit Anfang März ist der 37-jährige Mediziner Chefarzt der Medizinischen Klinik II am Carl-von-Basedow-Klinikum in Merseburg.

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Nachruf Prof. Dr. Horst Köditz

Prof. Dr. Horst Köditz
Prof. Dr. Horst Köditz

In Memoriam

† 16. April 2017

Herr Prof. Dr. Horst Köditz ist am 16. April 2017 nach mehrjähriger schwerer Erkrankung im 86. Lebensjahr verstorben. Er hinterlässt seine Ehefrau Ute, zwei Kinder und drei Enkelkinder. Horst Köditz war als Kinderarzt und Hochschullehrer in besonderer Weise Vorbild. Sein persönliches Mitfühlen mit Patienten und deren Familien, seine väterliche Autorität und die umfassende Unterstützung seiner Mitarbeiter sind auch mehr als 20 Jahre nach seiner Emeritierung allen Weggefährten in Erinnerung. Besonders ist seine Fähigkeit hervorzuheben, auch in schwierigen Situationen Lösungswege aufzuzeigen und durch seine hohe soziale Kompetenz alle Beteiligten positiv zu motivieren.

Horst Köditz absolvierte das Studium der Humanmedizin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, an der er promovierte und mit 37 Jahren habilitierte. 1973 wurde er zum Ordentlichen Professor für Kinderheilkunde und Direktor der Kinderklinik an der Medizinischen Akademie Magdeburg berufen. Unter seiner 23 Jahre währenden Leitung wurden in kollegialer Zusammenarbeit alle Teilgebiete des Faches Kinderheilkunde gefördert. Neue Fachabteilungen für Pädiatrische Hämatologie/Onkologie und für Humangenetik wurden etabliert sowie innovative diagnostische Methoden der Kinderradiologie/Ultraschalldiagnostik und Kardiologie eingeführt. Acht Mitarbeiter haben unter seiner Leitung die Habilitation erfolgreich abgeschlossen.

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Schlichten statt richten – 40 Jahre Norddeutsche Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen

Die Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen Ärztekammern feierte am 26. April 2017 ihren 40-jährigen Geburtstag in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern in Berlin.

Die fünf norddeutschen Ärztekammern Bremen, Berlin, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein gründeten 1976 die gemeinsame Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen. Anfang der 1990er-Jahre traten die Ärztekammern Brandenburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern der Schlichtungsstelle bei, ab 2014 das Saarland. Eingeladen waren Gäste aus Politik, aller Beteiligten im Schlichtungsverfahren, Patientenberatungen und Ärztekammern.

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Fachlicher Austausch über die Rolle der Psychotherapie in der Psychiatrie

Frühjahrstagung der Bundesdirektorenkonferenz in Uchtspringe

Das Salus-Fachklinikum Uchtspringe war am 11. und 12. Mai 2017 Gastgeber der Bundesdirektorenkonferenz (BDK). Es handelt sich dabei um den Verband der letztverantwortlichen ärztlichen Leiterinnen und Leiter eines Fachkrankenhauses oder einer Fachabteilung für Psychiatrie und Psychotherapie. Auf ihrer Frühjahrstagung in Uchtspringe widmeten sich die rund 70 Teilnehmer neben gesundheitspolitischen Entwicklungen dem fachlichen Austausch über die Rolle der Psychotherapie in der Psychiatrie. Diese Thematik bewegt sich im aktuellen Spannungsfeld zwischen wissenschaftlichen Leitlinien, personellen Ressourcen und dem neuen Psychiatrieentgeltgesetz.

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Ethische Entscheidungen am Lebensanfang

Fortbildungsveranstaltung mit klinischen Fallbeispielen am 3. Mai 2017 im Universitätsklinikum Magdeburg

Zum dritten Mal durften die Universitätskinderklinik Magdeburg und das Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt Interessierte aus dem pflegerischen, ärztlichen, beratenden und seelsorgerlichen Bereichen begrüßen. Wie in den vorangegangenen Veranstaltungen konnte per TED über Fragen abgestimmt und ein Feedback gegeben werden. Bestand im vergangenen Jahr für 53 % der Anwesenden mindestens ein ethischer Konflikt im Handeln, belastete dieser in diesem Jahr 43 % der Abstimmenden (74 Teilnehmer) längerfristig. Arbeitnehmer, gerade aus dem stationären Bereich, sahen mit 78 % einen Bedarf über ethische Konflikte zu sprechen.

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