Deutschlandweite Leukämie-Studie ist unter der Leitung des Universitätsklinikums Halle (Saale) gestartet

Logo Universitätsklinikum Halle (Saale)Die akute myeloische Leukämie (AML) ist nach wie vor eine schwierig zu behandelnde, bösartige Krebserkrankung des blutbildenden Systems. Viele Patienten sprechen zunächst gut auf die Therapie an, erleiden dann aber einen Rückfall und bedürfen weiterer intensiver Therapie oder einer Stammzelltransplantation, um die Chancen auf Heilung zu erhöhen. Hervorgerufen wird dieser Rückfall von Leukämiestammzellen, die sich im Knochenmark in einer Nische verstecken können und gegen die erste Chemotherapie resistent waren.

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Begegnungstreffen mit Bürgermeister Egbert Geier im Salinemuseum: „Erinnerung an Organspender“

Deutsche Stiftung OrgantransplantationAuf der Salinehalbinsel der Stadt Halle entsteht der Park des Hoffens, des Erinnerns und des Dankens. Es wird ein besonderer und einmaliger Park, denn er wird zu einem Ort der Begegnungen, an dem Menschen angeregt werden, sich mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen.

„Der Park des Hoffens, des Erinnerns und des Dankens ist einmalig in Deutschland“, so Egbert Geier, Bürgermeister der Stadt Halle. „Dieser Ort erinnert an großartige Menschen, die mit einer Organspende das Weiterleben anderer möglich machten.“

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65 Jahre Poli Reil

Logo Poli Reil Diakoniewerk HalleDie Poli Reil wurde am 23. Oktober 1950 als Poliklinik Nord eröffnet. Im ehemaligen Kinderheim Adelheidsruh in der Schopenhauerstraße 4 hatte das nach dem Vorbild der Poliklinik Süd eingerichtete, zweite Medizinische Zentrum in Halle seinen Sitz. Fünf Ärzte praktizierten hier in vier Fachabteilungen.

Mit Einweihung eines Neubautraktes Ende März 1953 wurden weitere Arbeitsplätze für insgesamt 14 Ärzte geschaffen. Am 22. Juni 1961 konnte der damalige Direktor der Poliklinik Nord, Dr. Walter Zipprich, für einen dritten und vorerst letzten Bauabschnitt den Grundstein legen. Damit wurde die Baulücke in der Reilstraße geschlossen. Die feierliche Einweihung des Neubaus fand am 7. Dezember 1962 statt.

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Bildung eines regionalen Netzwerkes Herzinfarkt in Coswig, Dessau-Roßlau und Wittenberg/Zerbst

Die Sterblichkeit bei Auftreten eines akuten Herzinfarktes ist im Bundesland Sachsen-Anhalt im Ländervergleich der Bundesrepublik nach wie vor überdurchschnittlich hoch. So verzeichnet der Deutsche Herzbericht 2013, dass in Sachsen-Anhalt 103 Todesfälle pro 100.000 Einwohner im Jahr 2012 aufgetreten sind. Nur in Brandenburg sterben mit 105 Herzinfarkt-Patienten mehr Menschen an dieser Erkrankung. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 65 Todesfällen auf 100.000 Einwohner.

Die Ursachen für diesen Zustand sind sicher multifaktoriell. So zählt das Land Sachsen-Anhalt auch zu den Spitzenreitern bei der Prävalenz der Risikofaktoren für das Auftreten einer koronaren Herzerkrankung. Unser Bundesland liegt bei Auftreten einer Adipositas oder eines metabolischen Syndroms auf Platz 1 im Ländervergleich, bei der Prävalenz von Diabetes mellitus, Nikotinkonsum und einer arteriellen Hypertonie jeweils auf Platz 2. Zusätzlich sind pro Einwohner auch weniger niedergelassene Kardiologen in Sachsen-Anhalt tätig. Der Deutsche Herzbericht 2013 verzeichnet hier einen niedergelassenen Kardiologen auf 37.634 Einwohner. Zum Vergleich ist in Bremen ein Kardiologe für 19.516 Einwohner vorhanden und in Bayern kommen 25.138 Einwohner auf einen niedergelassenen Kardiologen. Im Ländervergleich befindet sich Sachsen-Anhalt auf dem letzten Platz; der Bundesdurchschnitt liegt bei einem niedergelassenen Kardiologen auf 26.830 Einwohner.

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Hallescher Professor für Urologie zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Urologie gewählt

Professor Dr. Paolo FornaraDrittgrößte Urologen-Vereinigung der Welt

Der Direktor der halleschen Universitätsklinik und Poliklinik für Urologie, Professor Dr. Paolo Fornara, ist zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Urologie auf der Jahrestagung der Urologen mit etwa 90 Prozent  der Stimmen gewählt worden. Mit mehr als 3100 Mitgliedern ist die DGU eine der größten medizinischen Fachgesellschaften in Deutschland und die drittgrößte Urologen-Vereinigung der Welt.
Bevor Professor Fornara das Amt im Jahr 2017/2018 ausüben wird, fungiert der Urologie-Professor 2015/2016 zunächst als 2. Vizepräsident, zuständig für internationale Beziehungen, und rückt dann ein Jahr später zum 1. Vizepräsidenten auf. „Für mich ist diese Wahl eine große Ehre und eine Anerkennung meiner Arbeit in den vergangenen mehr als 30 Jahren“, erklärt Professor Fornara. Außerdem sehe er die Übernahme des Präsidentenamtes auch als ein Zeichen dafür, dass der Medizinstandort Halle trotz der Standortdebatten über die Region hinaus eine positive Ausstrahlung genieße und auch als leistungsfähige Universitätsmedizin wahrgenommen werde.

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