Ein Mann ist ein Mann ist ein Mann...?

Wie transgeschlechtliche Menschen im Praxisalltag unterstützt werden können

Im Dezember 2015 verabschiedete die Landesregierung von Sachsen-Anhalt ein politisches Programm, das für die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (kurz: „Aktionsprogramm LSBTTI“) eintritt. Insbesondere die Bedürfnisse von trans- und intergeschlechtlichen Menschen und ihren Angehörigen werden zunehmend in Medizin und psychosozialer Beratungspraxis diskutiert.

Was heißt Transgeschlechtlichkeit?
Wenn ein Kind geboren wird, stellt sich als eine der ersten Fragen die danach, ob es ein Mädchen oder ein Junge ist. In den meisten Fällen zieht das eine Reihe von klar abgesteckten Reaktionen nach sich: Ob Verwandte und Bekannte blaue oder rosa Strampler schenken, ob es zum Tanzunterricht oder im Fußballverein angemeldet wird. Nicht immer läuft es ausschließlich in diesen bekannten Bahnen. Dann mag die Tochter lieber Blau und möchte trotzdem tanzen lernen. Manchmal aber werden unsere alltäglichen Gewohnheiten rund um die Geschlechter auch auf eine härtere Probe gestellt – z. B., wenn wir transgeschlechtlichen Menschen begegnen.

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12. Wintersymposium der Brustzentren in Weißenfels und Halle (Saale)

mit besonderer Würdigung von Professor Dr. med. Christoph Thomssen anlässlich seines 60. Geburtstages

Samstag, 14. Januar 2017 | 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg | Steintor-Campus, Hörsaal I | Adam-Kuckhoff-Str. 35, 06108 Halle (Saale)

Wissenschaftliches Symposium zu ausgewählten Themen der Frauenheilkunde und Geburtshilfe, vorgetragen von namhaften Kolleginnen und Kollegen von Professor Christoph Thomssen.

Anmeldung über das Sekretariat der Klinik und Poliklinik für Gynäkologie, Universitätsklinikum Halle (Saale)
Telefon: 0345 / 557 4792
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.unifrauenklinik-halle.de

Die Veranstaltung ist mit 7 Fortbildungspunkten von der Landesärztekammer Sachsen-Anhalt zertifiziert.

Influenza-Surveillance in Sachsen-Anhalt

Logo Sachsen-AnhaltDas Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt informiert

In der 36. Kalenderwoche 2016 hat die Berichterstattung zur Influenza-Saison 2016/17 in Sachsen-Anhalt begonnen. Seit 2007 stützt sich die Influenza-Überwachung in Sachsen-Anhalt auf 3 Säulen: die Virologische Surveillance, die Surveillance akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in Kindertagesstätten und die Meldungen der Influenzavirusnachweise nach § 7 Infektionsschutzgesetz (IfSG). Diese Informationen werden in einem wöchentlichen Bericht verarbeitet und den Gesundheitsämtern, dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, dem Landesverwaltungsamt, den an der Virologischen Surveillance beteiligten Ärzten sowie der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Sie dienen als Indikatoren für Beginn, Höhepunkt und Abklingen der Influenzawelle sowie für die Zirkulation von Influenzaviren und weiteren viralen ARE-Erregern in der Bevölkerung Sachsen-Anhalts.

Der Bericht erscheint wöchentlich auf der Homepage des Landesamtes für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt (LAV): http://www.verbraucherschutz.sachsen-anhalt.de/hygiene/infektionsschutz/influenza/akute-atemwegserkrankungen/

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„Schizophrenie und Rehabilitation“

14. Bad Kösener Groddeck-Symposium am 16.09.2016

Schizophrenien sind sicher mit die eindrucksvollsten Störungsbilder in der Psychiatrie. Neben dem bunten psychopathologischen Erscheinungsbild gehen die Krankheitsverläufe aber häufig auch mit kognitiven, sozialen und beruflichen Beeinträchtigungen einher. Das Krankheitsbild zählt zu den fünf Erkrankungen, die zu der größten Anzahl von Lebensjahren mit einer Behinderung (disability adjusted life years – DALY) führen. Trotz der Verbesserung medikamentöser Behandlungsmöglichkeiten und der Erweiterung der Therapieoptionen (z. B. um die kognitive Verhaltenstherapie) stellt die Behandlung dieser Patientengruppe bis heute eine Herausforderung dar. Daher und danach wie vor die Behandlung von Patienten mit Schizophrenien keine Selbstverständlichkeit in Rehakliniken darstellen, widmete sich das 14. Groddeck-Symposium der SRH Medinet Burgenlandklinik in Bad Kösen den therapeutischen und rehabilitativen Möglichkeiten bei dieser Patientengruppe.

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Erste Hospitation von Magdeburger Medizinstudenten in der Apotheke

Logo ApothekerkammerMarkus Wehrle und Amadeo Touet hatten bisher noch keine Apotheke von innen gesehen, jedenfalls nicht hinter den Kulissen. Zwar waren sie schon des Öfteren als Patient in der Offizin, also im Verkaufsbereich einer Apotheke, aber was im Hintergrund abläuft, blieb ihnen bisher verborgen. Umso überraschter waren die Medizinstudenten im 9. Semester, welche Aufgaben neben der Herausgabe eines Arzneimittels ein Apotheker zusätzlich bewältigen muss. „Eine wichtige Voraussetzung für eine sichere Arzneimittelversorgung der Patienten ist die Kommunikation von Arzt und Apotheker auf Augenhöhe. Wenn Medizinstudenten bereits in ihrer Ausbildung Hürden der Arzneimittelabgabe kennenlernen, kann das Verständnis für die notwendigen Rückfragen der Apotheker beim Arzt wachsen“, erklärte Dr. Ralf Gröpler seinen Hospitanten am 25. Oktober 2016.

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