Orthopädisch-Traumatologisches Update in Köthen wiederholt erfolgreich

Prof. Dr. med. Thomas Krüger
Prof. Dr. med. Thomas Krüger
Dr. med. Wolfram Seelbinder
Dr. med. Wolfram Seelbinder

Über 100 Ärzte folgten der Einladung des Interessenverbandes der Unfallchirurgen Sachsen-Anhalts e.V. zum Orthopädisch-Traumatologischen Update am 7. November 2015 in die Stadt Köthen. Dahinter verbirgt sich eine der wichtigsten Weiterbildungsveranstaltungen für Orthopäden und Unfallchirurgen in Sachsen-Anhalt. Thema in diesem Jahr: „Konservative Orthopädie & Untere Extremität“.

Die Veranstaltung war die elfte dieser Art insgesamt und die zweite unter dem Patronat des Interessenverbandes der Unfallchirurgen Sachsen-Anhalts e.V. Die wissenschaftliche Leitung oblag Prof. Dr. med. Thomas Krüger, Chefarzt der Orthopädie/EndoProthetikZentrum und Dr. med. Wolfram Seelbinder, Chefarzt für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie. Beide sind an der HELIOS Klinik Köthen, einem Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, tätig.

Weiterlesen ...

Fehlbildungsmonitoring lädt zum interdisziplinären Austausch ein

In gewohnter Tradition fand am 14. November 2015 das 11. Einsendertreffen des Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt statt. Der Einladung zum interdisziplinären Austausch waren rund 50 Gäste aus den Kliniken, Schwangerenberatungsstellen und Apotheken in ganz Sachsen-Anhalt gefolgt. Das Programm umfasste ein breites Spektrum an perinatalen Themen – vom fetalen Hören bis zum Sterben eines kleinen Patienten.

Dr. med. Heidemarie Willer vom Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt eröffnete die Veranstaltung und hob in ihrem Grußwort die Beispielhaftigkeit des Fehlbildungsregisters hervor. Die gesammelten Daten aus dem Jahr 2014 stellte Dr. med. Anke Rißmann, Leiterin des Fehlbildungsmonitoring, im Anschluss vor und ging dabei auf signifikante Entwicklungen, wie einem ansteigenden Trend der Prävalenz der Trisomie 21 im Jahr 2013 und 2014 ein. Wie in jedem Jahr, stand auch in dem Jahresbericht 2014 ein besonderes Thema im Fokus – die Hypospadie. Die Häufigkeit für den Zeitraum 1995 bis 2014 in Sachsen-Anhalt von 18,6 pro 10.000 Geborene 1 und weitere epidemiologische Kenndaten im europäischen Vergleich wurden dargestellt. Den Auftakt zum fachlichen Austausch bildete der Vortrag von Prof. Dr. med. Michael Tchirikov vom Universitätsklinikum Halle.

Weiterlesen ...

Professur für Experimentelle Orthopädie

Prof. Dr. rer. nat. Jessica Bertrand
Prof. Dr. Jessica Bertrand

Prof. Dr. rer. nat. Jessica Bertrand, Jahrgang 1978, wurde zum 12. Oktober 2015 auf die Professur für Experimentelle Orthopädie an der Otto-von-Guericke-Universität berufen. An der Orthopädischen Universitätsklinik wird sie künftig den Forschungsbereich Experimentelle Orthopädie leiten.

Die Diplom-Biologin arbeitete nach ihrem Studium an der Universität Osnabrück als Wissenschaftliche Mitarbeiterin bis 2003 an der dortigen Abteilung Mikrobiologie, bevor sie als Doktorandin an das Leibniz-Institut für Artherioskleroseforschung (LIFA) der Universität Münster wechselte. Nach ihrer Promotion war sie Postdoc am Institut für Experimentelle Muskuloskelettale Medizin (IEMM) der Medizinischen Fakultät der Universität Münster und anschließend für ein Jahr im Rahmen eines Stipendiums der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Centre for Experimental Medicine and Rheumatology, Queen Mary in London. Im Jahr 2011 kehrte sie – gefördert durch ein DFG-Stipendium – an das IEMM zurück. 2013 wurde sie in das Emmy-Noether-Programm der DFG aufgenommen. In dieser Funktion leitete die Arthrose-Forscherin die Nachwuchsgruppe Knorpelbiologie am IEMM in Münster.

Weiterlesen ...

Wandertag 2015

Klasse Allgemeinmedizin im Saale-Unstrut-Tal – Begeisterung junger Studierender für das schöne Sachsen-Anhalt

Aktuell startet der fünfte Jahrgang unseres Lehrprojekts für allgemeinmedizinisch interessierte junge Studierende an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seit dem vergangenen Jahr lernen die Studierenden neben den Landarztpraxen, den typischen hausärztlichen Patienten und der allgemeinmedizinischen Identität auch Sachsen-Anhalt kennen.

Weiterlesen ...

Neuer Stent-Pass zum Schutz vor gefährlichen Blutgerinnseln im Herz

Seit 1. Oktober Ausgabe eines Stent-Passes an Herzpatienten gesetzlich Pflicht für kardiologische Kliniken und Praxen

Jedes Jahr werden nach Expertenschätzungen über 300.000 Stents bei Herzpatienten in Deutschland eingesetzt. Der Stent hat als Gefäßstütze die Funktion, ein verengtes Herzkranzgefäß nach Aufdehnung dauerhaft offen zu halten. Eingesetzt wird er zur Behandlung der koronaren Herzkrankheit (KHK) und des Herzinfarkts. In Deutschland sind schätzungsweise sechs Millionen Menschen von einer KHK betroffen. Einen neuen kostenfreien koronaren Stent-Pass bieten die Deutsche Herzstiftung und die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) unter Mitarbeit ihrer Arbeitsgruppe Interventionelle Kardiologie (AGIK) an unter www.herzstiftung.de/Stent-Pass.html

Weiterlesen ...