Ärzte für die Zentrale Anlaufstelle für Asylbewerber in Halle gesucht!

In Anbetracht der weiterhin stark steigenden Zugangszahlen von Asylsuchenden ist es geplant, eine weitere Zentrale Anlaufstelle in Halle einzurichten. Zur Absicherung der medizinischen Grundversorgung sind für die Stadt Halle 4 Arztstellen zu besetzen.

Ansprechpartner:
Dr. med. Christine Gröger, Amtsärztin
Niemeyerstr. 1, 06110 Halle
Tel.: 0345/221-3220
Fax: 0345/221-3222
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt informiert: Anstieg von Tuberkulosefällen in Sachsen-Anhalt

Während der Jahre 2001 bis 2009 ist die Tuberkulose (TB)-Inzidenz in Sachsen-Anhalt stetig gesunken. Später schien sie im Bereich von 5 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner im Jahr zu stagnieren. Im Vergleich zu 2014 mit 2,97 Fällen pro 100.000 Einwohner ist 2015 ein Anstieg der kumulativen TB-Inzidenz auf bereits 4,71 Fälle pro 100.000 Einwohner zu verzeichnen (jeweils nur Meldewochen 1 bis 34). Die deutliche Zunahme von TB-Erkrankungen betrifft den Landkreis (LK) Harz, es sind aber auch andere LK/kreisfreie Städte betroffen, insbesondere Magdeburg, Burgenlandkreis, Altmarkkreis Salzwedel, Saalekreis und Halle.

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Eine Einrichtung stellt sich vor: Dann bekomme ich noch Ihre Krankenversichertenkarte! Vielen Dank, nehmen Sie Platz!

Logo MediNetz Magdeburg e.V.Diese Worte dürften wohl fast jeder/m deutschen StaatsbürgerIn vom regelmäßigen Arztbesuch bekannt sein. Eventuell muss eine Wartezeit toleriert werden. Doch eine Behandlung erfolgt in jedem Fall!

Wie verhält es sich jedoch mit Menschen, die in Deutschland nur geduldet bzw. gar nicht (mehr) registriert sind, also „illegalisiert“ in Deutschland leben? Ob akute Verletzung oder chronische Erkrankung – für diese Menschen ist der Weg zu einer adäquaten medizinischen Behandlung erschwerlich bis nahezu unmöglich.

Die mangelhafte Angleichung der europäischen Sozial- und Gesundheitssysteme sowie finanzielle Notlagen, die eine Aufnahme in eine Krankenversicherung nahezu unmöglich machen, führen dazu, dass auch deutsche StaatsbürgerInnen und EU-BürgerInnen aus dem Gesundheitssystem ausgeschlossen werden.

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Neuer Herzchirurg-Professor der halleschen Unimedizin setzt auf minimal-invasive Eingriffe

Logo Universitätsklinikum Halle (Saale)Etwa 100.000 Eingriffe nehmen Herzchirurgen in Deutschland jedes Jahr vor. Dabei hat sich das Fachgebiet in den vergangenen Jahren rasant verändert. Immer mehr Operationen werden zum Wohle der Erkrankten minimal-invasiv durchgeführt. Einer der Ärzte, die diese Entwicklung bundesweit mitgeprägt hat, wird nun in Halle die Herzchirurgie am Universitätsklinikum Halle (Saale) leiten: Professor Dr. Hendrik Treede trat zum 1. September 2015 seinen Dienst als Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Herzchirurgie und damit die Nachfolge von Professor Dr. Rolf-Edgar Silber an. Professor Silber ist in den Ruhestand getreten. „Ich möchte die Herzchirurgie in Halle weiterentwickeln und finde dafür optimale Voraussetzungen, beispielsweise in der technischen Ausstattung, vor.“ Für ihn sei die Herzchirurgie eine wunderbare Möglichkeit, medizinische und technische Innovationen mit chirurgischem Können zu verbinden.

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Dorothea Christiane Erxleben, ihre Förderer und Zeitgenossen

eine Würdigung zu ihrem 300. Geburtstag

Am 13. November 2015 begehen wir den 300. Geburtstag der ersten deutschen Ärztin Dorothea Christiane Erxleben (1715-1762). Zu ihrem Umfeld gehörte eine Reihe bedeutsamer Vertreter der Medizin- und Geistesgeschichte. Es lohnt sich, deren Leben und Wirken auf das der Jubilarin zu beziehen, weil sich dadurch neue überraschende Sichtweisen auf die Ärztin ergeben. Zusätzliche Bedeutung  gewinnt dieser Ansatz, wenn man dabei die von K. Markau im Jahre 2006 publizierte grundlegende Analyse der Dissertation der Dorothea Ch. Erxleben einbezieht.

Georg Christoph Lichtenberg – ein Verwandter des Doktorvaters der D. Ch. Erxleben
Zu den in diesem Zusammenhang wichtigen Persönlichkeiten gehört neben den Angehörigen der Ärztefamilie Juncker auch der große Physiker G. Ch. Lichtenberg (1742-1799). Ihm verdanken wir wesentliche Beiträge zur Elektrizitätslehre, vor allem jedoch geistvolle Aphorismen, die im deutschen Sprachraum nicht ihresgleichen haben. So heißt es in einem seiner Spruchweisheiten: „Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen und es klingt hohl, ist das allemal im Buch?“

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