Röntgenbilder in 3D – neue Medizintechnik in der HELIOS Klinik Köthen

Die HELIOS Klinik Köthen verfügt seit Neuestem über einen modernen 3D-Röntgenbildwandler. Mit diesem können Ärzte bereits während einer Operation an der Wirbelsäule die Lage von eingesetzten Implantaten dreidimensional kontrollieren und unter Umständen korrigieren.

Ein besonderer Schwerpunkt der Wirbelsäulenchirurgie in der HELIOS Klinik Köthen liegt in der minimal-invasiven Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen und -verletzungen mit dem Ziel der schnellen Mobilisierung des Patienten. „Wir können heute viele krankhafte Veränderungen der Wirbelsäule mit neuen und schonenden Verfahren chirurgisch behandeln. Unsere Wirbelsäulenchirurgie bietet dafür ein breites Spektrum minimal-invasiver Techniken unter Einsatz hochmoderner Geräte“, sagt Prof. Dr. med. Thomas Krüger, Chefarzt der Klinik für Orthopädie.

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Feierliche Auftaktveranstaltung des Bündnisses gegen Depression Sachsen-Anhalt

Logo Bündnis gegen Depression Sachsen-AnhaltAm 08. Juni 2016 fand die Auftaktveranstaltung des Bündnisses gegen Depression Sachsen-Anhalt in Halle mit 230 Teilnehmern statt.

Das Bündnis gegen Depression ist ein Zusammenschluss von Vertretern verschiedenster Berufsgruppen und Institutionen. Das Bündnis möchte die Gesellschaft für die Thematik Depression sensibilisieren, eine Vernetzung ermöglichen und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Ziele sind unter anderem die Entstigmatisierung psychisch kranker Menschen, der Abbau von Vorurteilen gegen Depression und ihre Behandlung sowie die Reduktion von Suiziden.

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Dr. med. Bernd Falkenberg – ein Nachruf

Dr. med. Bernd Falkenberg
Dr. med. Bernd Falkenberg

Entsetzt vernahmen wir, die Kollegen und Freunde von Dr. med. Bernd Falkenberg, die Nachricht von seinem so frühen Tod – Bernd Falkenberg, ein leidenschaftlicher Chirurg und Vertreter der überregionalen chirurgischen Schule Magdeburgs, der er nachhaltig die berufliche Treue hielt.

Als Student und Absolvent der „Medizinischen Akademie Magdeburg“ (MAM) in der 2. Hälfte der 80er Jahre war für Bernd Falkenberg früh klar, sein Herz gehört der Chirurgie, dem er enthusiastisch bereits mit studentischen „Träger“diensten in der Chirurgie und folgerichtig als Jungassistent der Chirurgischen Klinik der MAM (damaliger Klinikdirektor: Prof. Dr. sc. med. P. Heinrich) entsprach. Auf die klinische Chirurgie brennend, verbrachte Bernd Falkenberg zunächst fast 1 Jahr in der für die damalige Zeit renommierten Abteilung für Exp. Chirurgie unter Doz. Dr. sc. nat. G. Letko mit einem wissenschaftlichen Thema zur akuten Pankreatitis, die ihn (etwas zwanghaft) auch an experimentell-wissenschaftliche Aspekte einer Assistententätigkeit an einer chirurgischen Hochschulklinik heranführte. Um so mehr genoss er die bereits anhängig gewordenen chi­rurgischen Bereitschaftsdienste, die ihn die ersten klinischen und operativen Schritte im Kreise der seinerzeitigen Ober- (Profs. Pohle, Berge, Doz. Birkigt u. a.) und Fachärzteschaft (Drs. Reppin, Mugrauer, Hoffmann, Franke, Rosenkranz, Minda, Jahn, Giehl, Burger, Ladetzki, Winkelmann, Müller, u. v. a.) an der damals noch die verschiedenen chirurgischen Teildisziplinen vereinigenden chirurgischen Klinik der MAM unternehmen ließ.

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Drittes US-Patent für Fetalchirurgen

Prof. Michael Tchirikov von der Universitätsmedizin Halle (Saale)

Prof. Dr. Michael Tchirikov, Direktor der halleschen Universitäts- und Poliklinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin, Zentrum für Fetalchirurgie, beschäftigt sich seit 1995 intensiv mit dem Thema der Fetalchirurgie – auch in der Forschung. Das Ziel der Fachrichtung ist es, das gesunde fetale Überleben zu ermöglichen und eventuell verbleibende Schäden zu minimieren, um damit ein normales Leben zu gewährleisten. „Hierzu ist es unerlässlich, die Methoden der modernen Medizin mit weiterführenden Innovationen stetig zu verbessern“, sagt Prof Tchirikov. Für seine Entwicklungen hat er innerhalb kurzer Zeit bereits mehrere Patente erhalten: Jüngst das dritte US-Patent für einen Ballonkatheter für die Behandlung der Urethralklappen (Harnröhrenklappen) eines Kindes noch im Mutterleib.

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Bundesweit einmaliges Modellvorhaben genehmigt: Studiengang „Evidenzbasierte Pflege“ führt zu zwei Abschlüssen und ermöglicht heilkundliche Tätigkeiten

Prof. Gekle, Dekan der Medizinischen FakultätDie Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bietet ab sofort den primärqualifizierenden Bachelor-Studiengang „Evidenzbasierte Pflege“ an. Das Bundesgesundheitsministerium hat zudem die Genehmigung für den Modellstudiengang erteilt. Damit ist der Weg frei für einen deutschlandweit einzigartigen Studiengang. Beginn des Studiums ist dann zum Wintersemester 2016/17. Der bisherige Bachelorstudiengang „Gesundheits- und Pflegewissenschaften“ wird damit nicht mehr angeboten.

Die Universitätsmedizin Halle ist bisher die erste und einzige, die einen Antrag für einen solchen primärqualifizierenden Studiengang beim Bundesministerium für Gesundheit gestellt hat.
Sinn des Modellstudiengangs ist eine akademisierte Pflegeausbildung auf universitärem Niveau. Der Bachelor-Studiengang ist auf vier Jahre angelegt, an deren Ende die Absolventen nicht nur einen Berufsabschluss als Gesundheits- und Krankenpfleger haben, sondern auch einen Bachelorabschluss. Für die Abschlüsse ist die Medizinische Fakultät zuständig. Zudem sollen Studierende des Studiengangs „Evidenzbasierte Pflege“ für die Übernahme heilkundlicher Tätigkeiten bei multimorbiden Patienten (metabolisches Syndrom/Diabetes mellitus Typ 2 und chronische Wunden), Diabetes-Patienten und bei chronischen Wunden qualifiziert werden. Alle Studien- und Ausbildungsziele werden dabei an der Medizinischen Fakultät auf demselben akademischen Niveau und unter anderem interprofessionell in gemeinsamen Unterrichtsveranstaltungen mit Studierenden der Humanmedizin vermittelt.

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