2+1 statt 3+1. Neue Impfempfehlungen der STIKO veröffentlicht

Logo Robert-Koch-InstitutDie Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut hat ihre aktuellen Impfempfehlungen im Epidemiologischen Bulletin 34/2015 veröffentlicht. Änderungen gibt es beim Impfschema für die Pneumokokken-Impfung im Säuglings- und Kleinkindalter, bei der Meningokokken-B-Impfung, bei der Gelbfieberimpfung und der passiven Immunisierung gegen Windpocken. Die ausführlichen wissenschaftlichen Begründungen erscheinen in den Bulletin-Ausgaben 35, 36 und 37. Zudem hat die STIKO die Masern-Impfempfehlungen redaktionell überarbeitet. Impfindikationen für bestimmte Situationen (zum Beispiel Ausbruchsgeschehen, Aufnahme in eine Kita) wurden bisher nur im Fließtext erwähnt und sind nun in den Tabellen 2 und 3 der Empfehlungen detailliert aufgelistet.

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Das KKS-Netzwerk wächst: Klinische Studienzentrale ist jetzt KKS Magdeburg

Logo der medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität MagdeburgDie Klinische Studienzentrale der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OvGU) wurde im Rahmen der 20. Mitgliederversammlung des Netzwerks der Koordinierungszentren für Klinische Studien (KKS-Netzwerk) am 7. Juli 2015 als neues assoziiertes Mitglied aufgenommen.

Voraussetzung für eine assoziierte Mitgliedschaft im KKS-Netzwerk ist eine professionelle Infrastruktur zur Unterstützung klinischer Forschung am Standort. Aufgabe eines KKS ist es „durch den Aufbau forschungsfreundlicher effizienter Koordinierungs- und Betreuungsstrukturen die Durchführung, Auswertung und Publikation von GCP-konformen Studien sowie die Ausbildung des an solchen Studien beteiligten Personals einen substantiellen Beitrag zur Verbesserung der klinischen Studienkultur zu leisten.“ [Zitat KKS Netzwerk]

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Hochrangige Würdigung für Leistungen in der Dermatologie und Venerologie

Prof. Dr. med. Harald Gollnick, Direktor der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie in MagdeburgProf. Dr. Harald P. M. Gollnick wurde von der Internationalen Liga der Dermatologischen Gesellschaften anlässlich des Weltkongresses für Dermatologie in Vancouver im Juni 2015 das Certificate of Appreciation/ Zertifikat höchster Anerkennung verliehen. Diese hochrangige Würdigung erhalten die Kandidaten auf Vorschlag nationaler und internationaler Gesellschaften auf Grund ihrer lebenslangen Leistungen und Wirken für das Fachgebiet der Dermatologie und Venerologie.

Prof. Dr. med. Harald Gollnick, Direktor der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie in Magdeburg, hat sich während seiner akademischen Laufbahn insbesondere auf der europäischen und internationalen Ebene für sein Fachgebiet einen Namen gemacht. Bereits in den 80iger Jahren hat er zusammen mit der Deutschen Stiftung für internationale Entwicklung (DSE) in Berlin den ersten Workshop für  Dermatologie in  ´Entwicklungsländern` durchgeführt. An seiner vorigen Wirkungsstätte in Berlin und dann auch seit 1994 die ganze Zeit in Magdeburg hat er stets Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten sowie Gastärzte aus Südamerika, Afrika und Asien in seiner Klinik ausgebildet.

Seine Tätigkeiten in der europäischen Dermatologie sind mit seiner 8-jährigen Präsidentschaft in der UEMS, der Präsidentschaft im European Dermatology Forum und im Board of Directors der Europäischen Akademie verbunden. Für die Entwicklung internationaler und europäischer Leitlinien zur Harmonisierung hat er ganz wesentlich beigetragen. Eines seiner laufenden Projekte ist gegenwärtig noch ein globales Weiterbildungscurriculum für die Dermatologie und Venerologie zusammen mit dem Board der Internationalen Liga zu entwickeln.

| Pi und Foto: UKM

Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation. - Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle/Saale bildet Lebensretter aus

Logo Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle/Saale GmbHDer plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Doch die Helferquote beim Herzstillstand im internationalen Vergleich ist alarmierend gering. Dabei sind die Maßnahmen zur Wiederbelebung eines Menschen einfach. Man kann nichts falsch machen. Jeder kann es.

Im Herbst 2014 fand die „Woche der Wiederbelebung“ mit einem Aktionstag auf dem Marktplatz in Halle (Saale) statt. Hier wurde der Startschuss gegeben für „Leben retten ist Kinderleicht – Projekt Schulpatenschaft Halle“.

Notärzte des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara Halle/Saale übernahmen die Patenschaften für das Giebichenstein-Gymnasium „Thomas Münzer“ Halle und das Elisabeth-Gymnasium in Halle.

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Eigene Klinik für Gastroenterologie in Martha-Maria

Herr Dr. med. Patrick Krummenerl Seit dem 1. Juli 2015 gibt es im Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau eine eigene Klinik für Gastroenterologie geben. Diese Fachrichtung befasst sich mit Diagnostik, Therapie und Prävention von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie der mit diesem Trakt verbundenen Organe Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse.

Dr. Patrick Krummenerl, der bisher Oberarzt in der Klinik für Innere Medizin I unter der chefärztlichen Leitung von Dr. Markus Seige war, wurde vom Aufsichtsrat zum Chefarzt der neuen „Klinik für Innere Medizin III – Gastroenterologie“ am Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau berufen. Die offizielle Einführungsveranstaltung fand am 8. Juli um 11:30 Uhr im Krankenhaus statt.

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