Stellungnahme des Verbandes leitender Kinderärzte und Kinderchirurgen (VLKK) Sachsen-Anhalts zum Artikel „Neue urologische Fachabteilung in der HELIOS Bördeklinik“ im Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 27 (2016) 4, Seite 16

Mit Interesse hat der VLKK Sachsen-Anhalt den o. g. Artikel im Ärzteblatt Sachsen-Anhalt vom April 2016 zur Kenntnis genommen. In diesem Artikel wird über die Eröffnung einer neuen Abteilung für Urologie und Kinderurologie in der HELIOS Bördeklinik am 1. April 2016 berichtet. Als interessierte Kinderärzte und Kinderchirurgen haben wir uns auf der Internetseite der Klinik das angebotene kinderurologische Leistungsspektrum angesehen. Mit Verwunderung mussten wir feststellen, dass durch die Abteilung die Behandlung kinderurologischer Krankheitsbilder angeboten wird, die lege artis im Säuglings- und Kleinkindalter behandelt werden müssen.

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Bedarfsplanung in der vertragsärztlichen Versorgung

Stellenausschreibungen des Landesausschusses vom 12. April 2016

Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen hat am 12. April 2016 folgende Stellenausschreibung beschlossen:

Arztgruppe

Planungsbereich

Stellenzahl

Bewerbungsfrist

Ärztliche Psychotherapeuten

Börde

3,5

09.05.2016 – 28.06.2016

Ärztliche Psychotherapeuten

Halle (Saale)

1,0

09.05.2016 – 28.06.2016

Ärztliche Psychotherapeuten

Harz

4,5

09.05.2016 – 28.06.2016

Ärztliche Psychotherapeuten

Jerichower Land

2,0

09.05.2016 – 28.06.2016

Ärztliche Psychotherapeuten

Magdeburg

8,0

09.05.2016 – 28.06.2016

Ärztliche Psychotherapeuten

Salzlandkreis

3,5

09.05.2016 – 28.06.2016

Ärztliche Psychotherapeuten

Stendal

3,5

09.05.2016 – 28.06.2016

HNO-Ärzte

Mansfeld-Südharz

0,5

09.05.2016 – 28.06.2016

Hausärzte

Mittelbereich Bernburg

1,0

09.05.2016 – 28.06.2016

Der vollständige Beschluss mit aktuellen Zulassungsmöglichkeiten ist auf den Internetseiten der KVSA unter http://www.kvsa.de/praxis/vertragsaerztliche_taetigkeit/existenzgruendung/bedarfsplanung.html verfügbar.

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Millionen für den Motor des Lebens: Wie aktiv ist Deutschlands Herz-Kreislauf-Forschung?

Logo Deutsche HerzstiftungDer aktuelle Deutsche Herzbericht 2015 liefert einen einzigartigen Überblick über die vielschichtige kardiovaskuläre Forschung

Wer investiert in Deutschland in welcher Höhe in die Herz-Kreislauf-Forschung? In welchem Verhältnis steht die staatliche Förderung gegenüber der industriell finanzierten Forschung? An welchen Herz-Kreislauf-Leiden wird am meisten geforscht? Welche Städte haben die meisten zitierten Autoren im Bereich der Herz-Kreislauf-Forschung? Diese und viele weitere wichtige Fragen für Entscheider im Gesundheitswesen und Wissenschaftsinteressierte beantwortet das Forschungs-Kapitel des neuen Herzberichts 2015, der bei der Deutschen Herzstiftung unter www.herzstiftung.de/herzbericht kostenfrei erhältlich ist. „Auch aufgrund des demografischen Wandels werden wir es bei chronischen Herzkrankheiten wie Herzschwäche und Aortenklappenstenose mit einer zunehmenden Zahl an Klinikeinweisungen zu tun haben, was sich zukünftig deutlich auch auf den Förderbedarf in der Herz-Kreislauf-Forschung auswirken dürfte“, betont Prof. Dr. med. Thomas Eschenhagen, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und Autor des Forschungs-Kapitels im Herzbericht. Laut DZHK verursachen Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit 1,5 Millionen stationären Behandlungen pro Jahr in Deutschland die mit Abstand höchsten Krankheitskosten. 

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Optimierte Behandlung von Patienten mit starkem Übergewicht

Logo Krankenhaus St. Elisabeth & St. BarbaraErhebliches Übergewicht, medizinisch als Adipositaserkrankung bezeichnet, zählt zu den Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten mit einer hohen jährlichen Zuwachsrate in Deutschland und Europa. Seit 1998 werden am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) spezielle Verfahren zur Behandlung von stark übergewichtigen Patienten durchgeführt und ausgebaut. Mit der Gründung des interdisziplinären Adipositasboards hat der fachliche Austausch nun eine nochmals optimierte Struktur erhalten.

Ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 kg/m² sprechen Mediziner von einer Adipositas-Erkrankung Grad 1. In den Industrieländern, in denen die Lebensbedingungen mehrheitlich durch wenig körperliche Arbeit bei einem gleichzeitigen Überangebot an Lebensmitteln geprägt sind, besteht ein besonders hohes Risiko, eine aus medizinischer Sicht bedenkliche Fettleibigkeit zu entwickeln. In den letzten Jahren sind zunehmend auch Schwellenländer von dieser Entwicklung betroffen. Zusätzlich erhöhen Erkrankungen wie Diabetes, genetische Faktoren sowie ungünstige Voraussetzungen im sozialen Umfeld die Wahrscheinlichkeit, eine Adipositaserkrankung unterschiedlich schwerer Ausprägung zu entwickeln. Adipositaspatienten zeigen zudem häufig Begleiterkrankungen wie Schädigungen des Bewegungsapparates, Schlafapnoe oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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