Anerkennung für gefäßmedizinische Forschung

Privatdozent Dr. med. Jörg Herold, leitender Oberarzt der Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie Magdeburg, wurde der CLI-Preis 2015 der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) verliehen. Mit dieser Auszeichnung werden herausragende abgeschlossene klinische Forschungsarbeiten zu Diagnostik und Therapie der kritischen Extremitätenischämie gewürdigt.

Die Forschungsarbeit von PD Dr. Jörg Herold befasst sich mit einer neuen Therapiestrategie zur Behandlung der „Schaufensterkrankheit“, einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, kurz pAVK genannt. Diese ist von großer klinischer Bedeutung, da die körpereigene Entwicklung von Umgehungskreisläufen nur selten den Verschluss eines Gefäßes adäquat kompensieren kann. Die Untersuchungen des Facharztes für Kardiologie und Angiologie offerieren eine neue Methode, mit der es möglich ist, körpereigene Zellen so zu modifizieren, dass diese in der Lage sind, das Immunsystem zum endogenen Gefäßwachstum anzuregen. Hierfür wurden im Mausmodell mit Tetanus Toxoid beladene Zellen systemisch der Maus gespritzt, welcher 24 Stunden zuvor die Hauptschlagader des Hinterbeines (Arteria Femoralis) abgebunden worden war, um somit einen Gefäßverschluss zu erzeugen.
Mit dieser neuen zelltherapeutischen und immunmodulatorischen Verstärkung der Gefäßneubildung (Kollateralenwachstum/Arteriogenese) konnte durch den Einsatz von modifizierten körpereigenen Zellen die Hinterbeindurchblutung fast bis auf Ausgangswerte angehoben und so Gangräne und Nekrosen verhindert werden.

Die Auszeichnung von PD Dr. Herold fand im Rahmen der 44. DGA-Jahrestagung vom 26. bis 29. September 2015 in Freiburg statt. Der mit 5.000 Euro dotierte CLI-Preis wird von der Firma medac GmbH unterstützt.

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Verleihung der Volkmar-Sachs-Medaille an Prof. Dr. Marcell Heim

Auf der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie e. V., die im September 2015 in Basel stattfand, wurde Institutsdirektor Prof. Dr. med. Marcell Heim, die Volkmar-Sachs-Medaille verliehen.

Prof. Heim, Leiter des Instituts für Transfusionsmedizin der Magdeburger Uni-versitätsklinik, erhielt die Auszeichnung im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des Kongresses für seine besonderen Verdienste in der klinischen Transfusionsmedizin und sein herausragendes berufspolitisches Engagement. Prof. Dr. med. Reinhold Eckstein von der Universitätsklinik Erlangen hielt die Laudatio und würdigte mit sehr persönlichen Worten auch den großen Einsatz Prof. Heims beim Aufbau der ersten großen Knochenmark- und Stammzellspenderdatei in Ostdeutschland. Zur Koordination von Spendeprogrammen der unterschiedlichen Stammzelldateien in Deutschland wirkt er auch seit Jahren im Vorstand der Stiftung Knochenmark- und Stammzellspende Deutschland (SKD) mit. Des Weiteren ist er Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Plasmapherese e. V., die alle Aktivitäten der Plasmaspendezentren in Deutschland zusammenfasst. Schon in seiner Zeit am Universitätsklinikum in München setzte sich Prof. Heim sehr dafür ein, dass die qualitätssichernden Maßnahmen bei der Herstellung und Anwendung von Blutprodukten auch bei den transfundierenden Ärzten in mehrtägigen Kursen vermittelt werden, so dass bestimmte Fortbildungsprogramme auch Eingang in das Transfusionsgesetz fanden. Prof. Dr. med. Rainer Blasczyk aus Hannover, Vorsitzender der DGTI, überreichte nicht nur die Urkunde und die Medaille, sondern zeigte seine Freude, dass Prof. Heim über das Pensionsalter hinaus für ein weiteres Semester aktiv die Belange der Transfusionsmedizin an der Uni in Magdeburg und die anderen Aktivitäten fortsetzt.

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Kunst und Neurologie: Zehntes Wittenberger neurologisches Kolloquium

Logo Alexianer„Wallraf-Quartett“ begleitete Veranstaltung musikalisch

Die Alexianer Klinik Bosse Wittenberg feierte am 14. November 2015 zehntes Jubiläum ihres Wittenberger neurologischen Kolloquiums. Das Kolloquium in der Wittenberger Leucorea widmete sich der Liaison von Kunst und Neurologie. Namhafte Referenten aus Medizin und Wissenschaft hielten zwölf Vorträge.

Oberbürgermeister Torsten Zugehör sprach das Grußwort. Die Klinik für Neurologie an der Klinik Bosse organisierte die Veranstaltung.

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Stiftungsprofessur für Plastische Chirurgie, Handchirurgie und Brandverletztenmedizin ins Leben gerufen

Logo Universitätsklinikum Halle (Saale)Kooperation zwischen Universität, Universitätsmedizin und Bergmannstrost

An der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg entsteht eine Stiftungsprofessur für Plastische Chirurgie, Handchirurgie und Brandverletztenmedizin. Diese wird vom Berufsgenossenschaftlichen Klinikum Bergmannstrost Halle für die nächsten fünf Jahre finanziert. Die Professur ist Teil der Vereinbarungen über eine intensive Zusammenarbeit zwischen Bergmannstrost und der halleschen Universitätsmedizin, die vor genau einem Jahr getroffen worden ist. Der Rektor der Martin-Luther-Universität, Professor Dr. Udo Sträter, und Prof. Dr. Stephan Brandenburg vom BG Klinikum Bergmannstrost Halle, unterzeichneten am 26. Oktober 2015 eine entsprechende Vereinbarung unter Anwesenheit des Staatssekretärs im Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft des Landes Sachsen-Anhalt, Marco Tullner.

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Erfolgreiche Rezertifizierung des Gefäßzentrums Aschersleben-Schönebeck

Logo Deutsche Gesellschaft für GefäßchirurgieDas Gefäßzentrum Aschersleben-Schönebeck, bestehend aus dem AMEOS Klinikum Aschersleben und Schönebeck sowie der Praxis für Gefäßmedizin Dr. Volkmar Rahms in Schönebeck, ist erneut von der DGG zertifiziert worden. Alle Beteiligten sind sehr froh nach der Zertifizierung 2008 und der ersten Rezertifizierung 2012 bereits zum zweiten Mal rezertifiziert zu werden. Möglich macht das die gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen beiden Standorten, die hervorragende fachliche Arbeit und die medizinisch hochmodernen Untersuchungs- und Therapiemöglichkeiten.

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