Prof. Dr. Hermann-Josef Rothkötter als Dekan der Medizinischen Fakultät Magdeburg zum dritten Mal wiedergewählt

Prof. Dr. Hermann-Josef Rothkötter
Prof. Dr. Hermann-Josef Rothkötter

Die Mitglieder des Fakultätsrates der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben Prof. Dr. med. Hermann-Josef Rothkötter in ihrer Sitzung am 5. Juli 2016 in geheimer Abstimmung mehrheitlich als neuen Dekan im ersten Wahlgang in seinem bisherigen Amt bestätigt. Der Direktor des Institutes für Anatomie tritt damit diese nebenamtliche Funktion als Dekan bereits in dritter Legislaturperiode in Folge an. Die vierjährige Amtszeit beginnt am
1. Oktober 2016. Die Wahl der Prodekane und des Studiendekans wird in der Sitzung des Fakultätsrates im September erfolgen.

Prof. Dr. Hermann-Josef Rothkötter dankte den Mitgliedern des Fakultätsrates für das Vertrauen und stellte fest: „Die Medizinische Fakultät steht vor der Herausforderung, die verschiedenen Forschungsbereiche erfolgreich weiter zu entwickeln.
Dazu müssen die Grundlagenforschung und die Forschung in den Kliniken eng zusammenwirken. In der Lehre ist es erforderlich, dass die Fakultät die Potentiale in der klinischen Ausbildung weiterentwickelt, digitale Lernformen ermöglicht und sich auf die bevorstehende bundesweite Reform des Medizinstudiums vorbereitet. Fakultät und Universitätsklinikum müssen noch enger zusammenwirken, um die Versorgung der uns anvertrauten Patientinnen und Patienten auf höchstem Niveau zu gewährleisten. Für diese komplexen Aufgaben benötigen wir auch dringend die Unterstützung der Landesregierung.“

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4. Symposium Ernährungsmedizin – Ernährung und Wunde

Am 2. Juli 2016 fand das 4. Symposium zur Ernährungsmedizin statt. Eine Kooperation der Klinik für Chirurgie des Carl-von-Basedow Klinikums Saalekreis Bereich Querfurt, der Hochschule Anhalt, dem An-Institut Magdeburg für Qualitätssicherung in der operativen Medizin und dem Klinikum Magdeburg.

Diese schon traditionelle Veranstaltung etabliert sich immer mehr als Weiterbildung für Ärzte, Pflegekräfte und Studenten. Über 100 Teilnehmer waren der Einladung in die Halber 85 gefolgt. Das diesjährige Programm „Ernährung und Wunde“ bot eine breite Themenpalette, die im ersten Teil durch Prof. Dr. Dr. Hans Lippert, An-Institut für Qualitätssicherung in der operativen Medizin gGmbH an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg, zum Thema „Qualitätssicherung und Versorgungforschung in der Medizin“ eröffnet wurde. Er stellte dar, wie wichtig Versorgungsforschung in Deutschland ist.

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Über die Notwendigkeit spezieller Expertise für Traumatherapie

Eine Spezialambulanz stellt sich vor

T. Frodl und D. Albrecht– Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Magdeburg, Otto-von-Guericke-Universität

Traumatische Erfahrungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie unsere Verarbeitungsfähigkeit bei weitem übersteigen. Eigentlich möchten wir, wenn eine Situation zu gefährlich wird, fliehen oder kämpfen. Wenn uns dies nicht möglich ist, stecken wir in der Klemme, wir sind ohnmächtig und hilflos. Ohnmacht, Todesangst und Hilflosigkeit sind einige der unangenehmsten Erfahrungen, die wir zu erleiden haben.

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Chefarztwechsel

Herr Dr. med. Carsten HobohmCarl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis gGmbH


Als Chefarzt in der Klinik für Neurologie in der Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis gGmbH am Standort Merseburg ist seit dem 01.10.2015 Herr Dr. med. Carsten Hobohm tätig.

Frau Dr. med. Bettina WilmsCarl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis gGmbH


Ebenfalls Chefärztin in der Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis gGmbH am Standort Querfurt ist Frau Dr. med. Bettina Wilms in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie seit dem 01.02.2016.

 

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Deutsch-arabisches Handbuch für psychisch kranke Patienten

Die Anamnesebögen erleichtern die Verständigung mit Flüchtlingen, die kein deutsch sprechen/Auch andere Kliniken können Handbuch nutzen

Die algerische Assistenzärztin Sekoura Attig von der Alexianer Klinik Bosse Wittenberg hat deutsch-arabische Kommunikationsbögen für psychiatrische Patienten entwickelt. Mit diesen können psychisch kranke Menschen aus dem arabischen Sprachraum in die Klinik aufgenommen werden, auch wenn kein arabisch sprechender Arzt im Dienst ist.

Bereits im November 2015 hatte der ebenfalls an der Klinik Bosse tätige syrische Arzt Eyad Rajab ein zweisprachiges Handbuch für die Aufnahme neurologischer Patienten erarbeitet.
Zwar kann die vielschichtige und individuelle Anamnese bei psychiatrischen Patienten nicht allein anhand der zweisprachigen Bögen erfolgen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist ein weiteres Gespräch mit einem muttersprachlichen Arzt erforderlich, um die Dia-gnose zu stellen. „Der diensthabende Arzt kann aber eine erste Verdachtsdiagnose erstellen. Er kann abschätzen, ob eine psychiatrische Krisensituation vorliegt, und Maßnahmen einleiten“, so Sekoura Attig, die auf der Akutstation St. Stephanus arbeitet. Insbesondere bei suizidgefährdeten Patienten sei ein schnelles Handeln unabdingbar. Das deutsch-arabische Dokument umfasst allgemeine Informationen zum Aufenthalt im Krankenhaus, die pflegerische Anamnese, einen Fragebogen zur psychiatrischen Anamnese und Befunderhebung sowie die Familienanamnese.

Die Klinik Bosse stellt die Anamnesebögen anderen Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen zur Verfügung. Interessenten wenden sich an Chefarzt Dr. Nikolaus Särchen per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

| Pi Alexianer

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