Filmreihe „eMERgency in cinema – Medizin, Ethik & Recht im Film“

Die Filmreihe „eMERgency in cinema – Medizin, Ethik & Recht im Film“ präsentiert eine Auswahl von Filmen, in denen ethische und rechtliche Fragen im Zusammenhang mit medizinischer Praxis im Zentrum stehen. Expert*innen und Praktiker*innen aus Medizin, Ethik und Recht begleiten die Filmvorführungen mit einer kurzen Einführung und der Möglichkeit eines anschließenden Filmgespräches. Alle Veranstaltungen finden im LUCHSKINO am Zoo, Seebener Straße 172, 06114 Halle (Saale) statt. Der Eintritt beträgt 6,50 €/ ermäßigt 5,50 €.

Es liefen bereits erfolgreich die Filme „24 Wochen“ am 19.10.2016 und „The Danisch Girl“ am 02.11.2016.

Weitere Informationen finden Sie unter
https://blogs.urz.uni-halle.de/mrecinema

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Aus der Sektion Allgemeinmedizin wird ein Institut der Medizinischen Fakultät

Prof. Dr. Thomas Frese
Prof. Dr. Thomas Frese

Neuer Professor für Allgemeinmedizin berufen

Die Sektion Allgemeinmedizin der Medizinischen Fakultät Halle (Saale) ist zum Institut umgewandelt worden. Bisher gehörte die Sektion zum Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik. Neuberufener Direktor des neuen Institutes ist Professor Dr. Thomas Frese.

„Damit erfährt die Allgemeinmedizin eine Aufwertung. Unser Angebot wird nicht geschmälert, sondern erfährt eine weitere Intensivierung“, sagt Prof. Dr. Michael Gekle über den Schritt der Medizinischen Fakultät. Der allgemeinmedizinischen Ausbildung wird bereits seit 2011 mit der Gründung der „Klasse Allgemeinmedizin“ besonders Rechnung getragen. Zudem werde die Fakultät mit der Ausbildung von Allgemeinmedizinern dem Bedarf und den politischen Wünschen gerecht. „Wir sind damit sehr gut auf die kommenden Herausforderungen im Rahmen des Bundesprojektes „Medizinstudium 2020“ vorbereitet“, so der Dekan weiter.

Prof. Dr. Thomas Frese kehrt mit der Berufung zu seinen medizinischen Wurzeln zurück. Von 2000 bis 2007 hat er an der Medizinischen Fakultät Halle Humanmedizin studiert und ist hier 2009 auch zum Dr. med. promoviert worden. Seit 2012 ist er Facharzt für Allgemeinmedizin. Bereits während seiner Weiterbildungszeit und vor allem nach der Übernahme einer Praxis (2013) war er in der allgemeinmedizinischen Lehre von Praktika im vorklinischen Studienabschnitt über Vorlesungen und die Betreuung von Studierenden im Praktischen Jahr engagiert. Prof. Frese wurde für das Fach Allgemeinmedizin die Weiterbildungsbefugnis erteilt.

Prof. Frese ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM), des European General Practice Research Network (EGPRN) und der World Organisation of Family Doctors (WONCA) sowie der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie.

| Pi UKH

Foto: Maike Glöckner

Ultraschall von innen – Neue Medizintechnik in der HELIOS Klinik Zerbst/Anhalt

Die HELIOS Klinik Zerbst/Anhalt verfügt seit Neuestem über eines der weltweit modernsten Endosonographiegeräte. Mit diesem können die Mediziner den Magen-Darm-Trakt von innen heraus genauer untersuchen und so mögliche Erkrankungen besser diagnostizieren.

„Die Endosonographie ist eine Kombination von Endoskopie und Sonographie und wird auch als „Ultraschall von innen“ bezeichnet, da sie im Gegensatz zur Sonographie nicht von außen, sondern von innen durchgeführt wird. Die Ultraschallsonde wird dabei durch ein Endoskop direkt mit den inneren Oberflächen des Magen-Darm-Traktes in Kontakt gebracht. Das erlaubt nicht nur eine detailgetreue Darstellung der Innenwände, sondern auch der benachbarten Organe, wie Bauchspeicheldrüse und Gallengänge“, informiert Priv.-Doz. Dr. med. Jürgen Bauditz, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Stoffwechselerkrankungen und Palliativmedizin. Die Endosonographie hat das Spektrum der Diagnostik und Therapie des Magen-Darm-Traktes erheblich erweitert. Die Methode ist die einzige, mit der es gelingt, die fünf Schichten der Wand des Magen-Darm-Trakts bildlich darzustellen. Dies ist in der Einschätzung möglicher gut- und bösartiger Ge- schwülste von enormer Bedeutung für das therapeutische Vorgehen. „Durch die Nähe zur Untersuchungsregion im Vergleich zum herkömmlichen Ultraschall erreicht die endoskopisch-sonographische Untersuchung eine sehr hohe Bildauflösung, weshalb auch die Dia-gnostik deutlich genauer wird. Zusätzlich können unter Video- und Ultraschallsicht gezielt Gewebeproben aus dem Magen-Darm-Trakt und den benachbarten Organen und Strukturen zur weiteren Untersuchung entnommen werden“, sagt Priv.-Doz. Dr. med. Jürgen Bauditz. Die HELIOS Klinik Zerbst/Anhalt investiert insgesamt 180.000 Euro aus Eigenmitteln in die neue Medizintechnik. „Wir wollen unseren Patienten die bestmögliche medizinische Versorgung zur Verfügung stellen. Dazu gehören auch die modernsten technischen Geräte. Wir freuen uns, dass wir mit der Investition das Leistungsspektrum der Gastroenterologie weiter ausbauen können“, sagt Klinikgeschäftsführer Georg Thiessen.

| Pi HELIOS Klinik Zerbst/Anhalt

Neues An-Institut für Neurorehabilitation der Universität Magdeburg

Als neues An-Institut mit dem Schwerpunkt Neurorehabilitation ist das NRZ Magdeburg auf Antrag der Medizinischen Fakultät vom Senat der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg anerkannt worden. Die MEDIAN Klinik NRZ Magdeburg ist ein Neurologisches Zentrum für stationäre, ambulante und medizinisch-berufliche Rehabilitation.

In dem Kooperationsvertrag ist festgelegt, dass Universität und An-Institut intensiv auf dem Forschungsgebiet der Neurorehabilitation und der restaurativen Neurologie mit dem Ziel zusammenarbeiten, ihre Forschungsaktivitäten aufeinander abzustimmen, die Forschungseinrichtungen beider Vertragsparteien optimal zu nutzen und eine enge Verbindung von Forschung und Lehre zu schaffen.

„Dies ist eine ganz neue Dimension der Kooperation und der wissenschaftlichen Anbindung“, betont der wissenschaftliche Leiter des An-Instituts, Prof. Dr. Michael Sailer, der die Stiftungsprofessur für Restaurative Neurologie und moderne Bildgebung an der Otto-von-Guericke- Universität inne hatte und jetzt Ärztlicher Direktor der MEDIAN Klinik NRZ Magdeburg und Flechtingen ist. Mit der Gründung des An-Instituts für Neurorehabilitation am NRZ Magdeburg etabliert sich ein weiterer Partner im regionalen und internationalen Netzwerk am wissenschaftlichen Neurostandort Magdeburg.

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Hallescher HNO-Professor Stefan Plontke in Vereinigung „Collegium Oto-Rhino-Laryngologicum Amicitiae Sacrum (CORLAS)“ gewählt

Prof. Dr. Stefan Plontke
Prof. Dr. Stefan Plontke

Stefan Plontke, Universitätsprofessor für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Direktor der Universitäts- und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde der Universitätsmedizin Halle (Saale) ist in das „Collegium Oto-Rhino-Laryngologicum Amicitiae Sacrum (CORLAS)“ gewählt worden. Das Collegium gilt als weltweit bedeutendste Vereinigung von Hals-Nasen-Ohrenärzten, der mehr als 500 Mitglieder aus 50 Ländern angehören.

Prof. Plontke ist auf Vorschlag der Mitglieder der deutschen CORLAS-Gruppe im Jahr 2015 und nach Beurteilung seiner klinischen und wissenschaftlichen Leistungen von einer internationalen Jury am 30. August 2016 auf der Jahresversammlung des Collegium ORLAS im französischen Bordeaux zum Mitglied des CORLAS ernannt worden. Pro Land ist die Anzahl auf maximal 13 Mitglieder limitiert, lediglich für die USA sind 26 Mitglieder erlaubt. Aufgenommen werden kann nur, wer sich wissenschaftlich auf dem Fachgebiet eingebracht hat und vorgeschlagen wurde.

Das Collegium Oto-Rhino-Laryngologicum Amicitiae Sacrum wurde am 8. Oktober 1926 in Groningen (Niederlande) gegründet. Die Gründer waren die Professoren Charles Emile Benjamins und Adriaan De Kleyn - zwei Otologen und Wissenschaftler, die nach den Schrecken des Ersten Weltkriegs von der Notwendigkeit freien wissenschaftlichen Austauschs innerhalb Europas überzeugt waren, heißt es in der Satzung des Collegium ORLAS. Trotz der ständig zunehmenden Zahl internationaler Kongresse und Symposien bestehe nach wie vor Bedarf für die Möglichkeit eines freien Ideen- und Gedankenaustauschs innerhalb einer zahlenmäßig begrenzten Gemeinschaft engagierter Wissenschaftler. Die wissenschaftlichen Sitzungen des Collegiums seien hierfür ein lebender Beweis, heißt es dort weiter.

Mehr Informationen unter:
www.corlas.org

| Pi UKH