Neu im Fachkollegium der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Prof. Dr. Berend Isermann
Prof. Dr. Berend Isermann

Prof. Dr. Berend Isermann ist in das Fachkollegium Medizin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gewählt worden. Der Direktor des Instituts für Klinische Chemie und Pathobiochemie des Universitätsklinikums Magdeburg ist Mitglied des Faches Klinische Chemie und Pathobiochemie im DFG-Fachkollegium.

Prof. Dr. med. Berend Isermann wurde 2011 an die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg berufen. Als Wissenschaftler forscht er u.a. auf den Gebieten Diabetes mellitus, Protease-abhängige Signaltransduktion und Blutgerinnung. Seit Anfang des Jahres ist er Präsident der Deutschen Vereinten Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL).

Die insgesamt 48 Fachkollegien der DFG bewerten die Anträge auf finanzielle Förderung von Forschungsvorhaben. Sie kontrollieren dabei auch die Wahrung einheitlicher Maßstäbe bei der Begutachtung. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sind entsprechend dem Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit jeweils einem Fach zugeordnet und sind für vier Jahre gewählt. Zusammen mit Prof. Dr. Gabriele Siegert vom Universitätsklinikum Dresden vertritt Prof. Isermann das Fach Klinische Chemie und Pathobiochemie im DFG-Fachkollegium Medizin.

| Pi und Foto: UKM

Aktiv Zukunft gestalten - Ausbildungszentrum für Gesundheitsfachberufe des Uniklinikums verabschiedet Absolventen ins Berufsleben

Aktiv Zukunft gestalten! Das wollen die 48 Absolventen des Jahrgangs 2013 des Ausbildungszentrums für Gesundheitsfachberufe des Universitätsklinikums Magdeburg. Sie haben ihre staatliche Prüfung erfolgreich bestanden und werden nun hoch motiviert in den Berufsalltag einsteigen. Zuvor haben Sie jedoch während der Schulabschlussfeier am 1. Juli 2016 auf dem Campus des Universitätsklinikums ihre Zertifikate in Empfang genommen.

Die Klassenlehrerinnen und Fachbereichsleiterinnen haben die Absolventen der Gesundheits- und Krankenpflege, der Krankenpflegehilfe, der Hebammen sowie der Medizinisch-technischen Laboratoriumsassistenz und der Medizinisch-technischen Radiologieassistenz dazu herzlich beglückwünscht.

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Ehrenmedaille für Präsidenten der Zahnärztekammer – Auszeichnung für Engagement für den Erhalt der Zahnmedizin in Halle

Logo UKHDer scheidende Präsident der Zahnärztekammer von Sachsen-Anhalt, Dr. Frank Dreihaupt, hat die höchste Auszeichnung der halleschen Universitätsmedizin erhalten. Die Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität und das Universitätsklinikum Halle (Saale) zeichnen ihn für sein Engagement für die hallesche Zahnmedizin aus. „Der Zahnärztekammerpräsident hat sich in den vergangenen beiden Jahrzehnten intensiv für den Erhalt der Zahnmedizin eingesetzt, insbesondere in der politischen Landschaft“, begründet Prof. Dr. Michael Gekle, Dekan der Medizinischen Fakultät, die Ehrung für den Zahnarzt. Der Zahnarzt war 2013 einer der Mitinitiatoren der Aktion „Zahn um Zahn“. Dieses bürgerschaftliche Engagement trug dazu bei, die Sanierung der Zahnklinik – und damit den Erhalt der zahnmedizinischen Ausbildung in Halle – in den vergangenen Jahren voranzubringen. Im kommenden Frühjahr werden die Zahnkliniken in ihre neuen Räumlichkeiten einziehen, die den Studierenden, Patienten und Mitarbeiter/innen die besten Ausbildungs- und Behandlungsmöglichkeiten bieten werden.

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Dreiländertreffen Herzinsuffizienz 2016 in Halle vom 19. bis 21. Oktober 2016

Logo Mitteldeutsches HerzzentrumLiebe Kolleginnen und Kollegen,

der einzige deutschsprachige Herzinsuffizienz-Kongress findet dieses Jahr in Halle an der Saale statt. Er wird mittlerweile zum 16. Mal als Dreiländertreffen, also gemeinsam von Deutschland, Österreich und Schweiz, mit Unterstützung der jeweiligen Fachgesellschaften veranstaltet.

Das Programm steht in diesem Jahr unter dem Motto „Innovative Herzinsuffizienztherapien im klinischen Alltag“ und behandelt viele Fragen, die uns im Alltag bewegen: Wieviel darf ein herzinsuffizienter Patient trinken, was ist das optimale Gewicht, welche neuen Medikamente gibt es, etc. Besonders herausheben will ich auch die Sitzung zusammen mit der Europäischen Herzgesellschaft (ESC) zu den neuen Herzinsuffizienz-Leitlinien. Teile des Programmes finden zusammen mit den „Young Cardiologists of tomorrow“ der ESC statt, wo wir die Grundlagen der Herzinsuffizienz-Therapie noch einmal gründlich beleuchten. Die Referenten sind hochkarätig.
Details finden Sie auf unserer Webseite unter http://www.herzinsuffizienz-d-a-ch.org/2016-Halle/Programm.php

Der Eintritt ist für alle Ärzte aus Sachsen-Anhalt und der Umgebung von Halle frei. Es wäre schön, Sie zu diesem Kongress begrüßen zu dürfen. Ich denke, die Themen der Tagung sind nicht nur für Spezialisten, sondern für alle mit der Versorgung herzinsuffizienter Patienten Befassten von großem Interesse.

Neben der Fortbildung ist es für uns alle auch eine Chance, die wunderbare Region Halle/ Sachsen-Anhalt in Kultur, Medizin und Wissenschaft international zu präsentieren. Hier würde ich mich über Ihre Unterstützung freuen.

Stefan Frantz
Kongresspräsident

Klinik für Pneumologie ist Alpha-1-Center

Logo Diakoniewerk HalleDie Klinik für Pneumologie, Thoraxchirurgie und Palliativmedizin am Diakoniekrankenhaus Halle wurde zum pneumologischen Alpha-1-Center benannt. Durch Alpha-1-Zentren soll die bestmögliche Versorgung von Patienten mit Alpha-1-Antitrypsin-Mangel (AATM) gewährleistet werden. Diese seltene Stoffwechselerkrankung, die auch unter dem Namen Laurell-Eriksson-Syndrom bekannt ist, kann zu Lungenemphysem und Leberzirrhose führen.

Häufig wird AATM erst durch diese Folgeerkrankungen erkannt und diagnostiziert. Die Alpha-1-Zentren setzen deshalb auch auf verstärkte Aufklärung und Information sowohl unter Medizinern wie auch in der Bevölkerung. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Familienmitgliedern von Erkrankten, denn AATM ist vererbbar.

Die Klinik im Diakoniekrankenhaus Halle ist erst die zweite Klinik in Sachsen-Anhalt, die in das Register der Alpha-1-Center aufgenommen wurde.

Neben der fachlichen Qualifikation des Personals und der medizintechnischen Ausstattung der Klinik sind regelmäßige Behandlungsfälle ein wichtiges Kriterium zur Aufnahme.

In einer einjährigen Probezeit werden nun die Aktivitäten des Centers gemessen, bevor eine vollständige Aufnahme in das Netzwerk geschieht. Innerhalb des Netzwerkes sind regelmäßige Weiterbildungen verpflichtend, die Teilnahme bzw. Unterstützung der weiteren wissenschaftlichen Erforschung der Krankheit gehört ebenso zu den Aktivitäten des Centers.

| Pi Diakoniewerk Halle