Pilotprojekt „Fit für PJ“ hilft beim Start ins Praktische Jahr

Beatmungsübung

Erstmals bereiteten sich 60 Medizinstudierende der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in einem einwöchigen Blockseminar vom 10. bis 14. November 2014 in praktischen und fallorientierten Workshops unter Anleitung von Ärzten und Pflegemitarbeitern zusammen auf ihren letzten Studienabschnitt „Praktisches Jahr“ vor.

„Wie kann ich mich in die klinischen Abläufe einbringen und dabei den besten Lerneffekt erzielen? Welche Rechte und Pflichten habe ich? Habe ich einen Mentor auf Station? Wie kann ich mich in das gesamte Stationsteam schnell integrieren? Was ist bei einem Notfall auf Station zu tun, wie aktiviere ich die Rettungskette?“ Mit solchen und ähnlichen Fragen sehen sich Medizinstudierende zu Beginn ihres Praktischen Jahres (PJ) konfrontiert. Das PJ stellt den Übergang von der medizinisch-theoretischen Ausbildung in das Arbeitsleben als Ärztin oder Arzt im Krankenhaus dar.

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125 Jahre bewegte Geschichte haben die Gesundheitsbereiche der Pfeifferschen Stiftungen in Magdeburg geprägt

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Im Tempo des Wandels stellen sie sich mit 2 Kliniken den heutigen Herausforderungen

2014 war für die Pfeifferschen Stiftungen in Magdeburg ein besonderes Jahr: Die diakonische Einrichtung im Norden Sachsen-Anhalts gibt es seit nunmehr 125 Jahren. 1889 von Superintendent Gustav Pfeiffer gegründet, bot sie als Heim für „Krüppelfürsorge“ Obdach für Alte und Menschen mit Körperbehinderungen, die sich in großer Not befanden. Hier wurde schon damals nicht nur verwahrt, sondern geheilt und mit der Einweihung des Samariterhauses im Jahr 1899 das in den folgenden Jahren größte Heim für Körperbehinderte mit der größten orthopädischen Klinik in Deutschland geschaffen.

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Lebensnahes Lernen für Studierende der Medizin durch strukturierte Live-Übertragung von Operationen

Logo Universitätsklinikum Halle (Saale)

Einmalig in Deutschland

Die Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg startete am 17. November 2014 ein besonderes Projekt, das für Studierende der Medizin in Deutschland einmalig war. An acht Abenden im Zeitraum vom 17. bis 27. November 2014 zeigten erfahrene Operateure der halleschen Universitätsmedizin typische Operationstechniken aus vielen chirurgischen Fachrichtungen im Rahmen von Live-Operationen, die in die Hörsäle aus dem Zentral-OP übertragen wurden. „Die Halleschen OP-Wochen richteten sich dabei an alle unsere Studierenden aus den Fachrichtungen Medizin, Zahnmedizin sowie Gesundheits- und Pflegewissenschaften“, sagte Professor Dr. Stefan Plontke, Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde und der Initiator der OP-Wochen.

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