Jahreshauptversammlung - Verband der Leitenden Krankenhausärzte (VLK)

Logo des Verbands der leitenden Krankenhausärzte Deutschlands e.V.Der Verband der Leitenden Krankenhausärzte (VLK) führte seine Jahreshauptversammlung der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am Samstag, dem 23. Februar 2013 in der Welterbestadt Quedlinburg durch. In ihrer Einladung wiesen die Landesvorsitzenden, Prof. Dr. Paul Janowitz, Prof. Dr. Reinhard Fünfstück und Prof. Günter Schmoz darauf hin, dass die Leitenden Krankenhausärzte der Meinung sind, dass zumindest in der Öffentlichkeit die wichtige Rolle der Krankenhausärzte für die Gesundheitsversorgung nicht adäquat beachtet oder wahrgenommen wird. Häufig seien die Ansprechpartner nur die Kassenärztliche Vereinigung oder die Krankenhausträger, obwohl diese dann die anstehenden Probleme in der Regel an die Leitenden Krankenhausärzte delegieren.

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9. Blankenburger Forensik-Tagung

Auf der 9. Blankenburger Forensik-Tagung am 20. März 2013 konnte der Referent, Herr Dr. Wolf-Rainer Krause, in seinen einführenden Worten berichten, dass er in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts noch mehr oder weniger „Learning by doing“, speziell unter der Supervision von Prof. Karl-Heinz Liebner (Martin-Luther-Universitätsnervenklinik Halle) die ersten Schritte in die forensische Psychiatrie absolvierte. Während seiner Weiterbildung an der Charité konnte unter Prof. Hans Szewcyk das theoretische Wissen weiter verbessert werden. Ein teilweises Umlernen war nach der Wiedervereinigung notwen-dig geworden. Dabei halfen besonders die Kurse unter dem legendären Prof. Wilfried Rasch. Dieser zog die Unterstützung eines Landgerichtsdirektors und einer Psychologin hinzu. Aus diesen Erfahrungen heraus wurden im Blankenburger Institut für psychiatrische Begutachtung regelmäßig zwei einschlägig qualifizierte Ärzte eingesetzt, häufig ergänzt durch einen Psychologen.

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11. Hallenser Gespräche zu Psychotherapie, Religion und Naturwissenschaften

„Bindung und Lösung im Kontext psychischer Erkrankungen“

Am 22. und 23. Februar 2013 fanden die 11. Hallenser Gespräche statt, die sich der Thematik „Bindung und Lösung im Kontext psychischer Erkrankungen“ widmeten.
Veranstalter waren die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara sowie die Katholische Akademie des Bistums Magdeburg.

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Landesweites Tracking zum Neugeborenen-Hörscreening (NHS) in Sachsen-Anhalt

Logo der Trackingstelle Neugeborenen-HörscreeningDipl.-Gesundheitswirtin Andrea Köhn, Dr. med. Anke Rißmann, Trackingstelle Neugeborenen-Hörscreening, Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt

In den geltenden Kinder-Richtlinien ist verankert, dass jedes Neugeborene seit dem Jahr 2009 einen gesetzlichen Anspruch auf die Untersuchung des Hörvermögens im Rahmen der Kindervorsorgeuntersuchungen hat. Durch das Hörscreening sollen Hörstörungen ab einem Hörverlust von 35 dB bereits im Neugeborenen-Alter erkannt und entsprechend frühzeitig therapiert werden. Die Diagnostik bei auffälligen Befunden soll bis zum 3. Lebensmonat abgeschlossen sein, um bei Vorliegen einer angeborenen Hörstörung bis zum 6. Lebensmonat eine entsprechende Therapie einzuleiten [Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA) 2008]. Gerade diese Zeitspanne ist entscheidend, um grundlegende akustische Erfahrungen für die spätere zeitgerechte Sprachentwicklung zu sammeln. Die neuronale Plastizität ermöglicht bei therapierten Hörstörungen in diesem frühen Lebensalter die bestmögliche Entwicklung von Lautsprache [Ptok 2011], [Berger et al. 2012].

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