Die zahnmedizinische Ausbildung an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gehört zu den besten Deutschlands, wie wiederholt durch die Evaluationen des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) bestätigt. Mit dem Zahnmedizinstudium in Halle wird durch Ausbildung des zahnärztlichen Nachwuchses die zukünftige zahnärztliche Versorgung in Sachsen-Anhalt sichergestellt.
Darüber hinaus werden in der Stadt Halle und Umgebung eine hochwertige zahnärztliche Versorgung sowie zwischen Berlin und Fulda die einzige zahnärztliche Notfallversorgung angeboten. Durch einen dramatischen Wasserschaden in der Zahnklinik, Große Steinstraße 19, ist all dies gefährdet.
Allerdings gibt es einen fertigen Plan zur Rettung der Zahnklinik, nämlich die Verlagerung in das Gebäude Magdeburger Straße 16 (ehemalige Chirurgie), den das Bau- und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt zusammen mit der Universitätsmedizin Halle erstellt sowie im Finanzministerium vorgelegt hat und zu dessen Realisierung bereits erste Finanzierungszusagen vom Land und der Medizinischen Fakultät vorliegen.
Leider ist die Umsetzung dieses Projektes durch die hochschul- und finanzpolitischen Diskussionen ins Stocken geraten, so dass die Existenz der Zahnmedizin und damit der Versorgung der Bevölkerung gefährdet sind. Die daraus resultierende berechtigte Sorge hat zu einer bürgerschaftlichen Initiative geführt (s. Abb.), die sich zum Ziel gesetzt hat, das Projekt „Sanierung Zahnklinik, Magdeburger Straße 16“ ideell und finanziell zu unterstützen, so dass auch zukünftig das hervorragende Zahnmedizinstudium und die umfassende sowie hochqualitative zahnmedizinische Versorgung in Sachsen-Anhalt Bestand haben.