Bergmannstrost - Berufsgenossenschaftliche Kliniken HalleBei vollem Betrieb und 24-stündiger Aufnahmebereitschaft begannen am 4. September 2013 die Umbauarbeiten der Zentralen Notfallambulanz der Berufsgenossenschaftlichen (BG) Kliniken Bergmannstrost.

Der bis Oktober 2014 geplante Umbau erfolgt in mehreren Abschnitten. Während der ersten Phase bleibt die An- und Zufahrt für die Rettungsdienste wie bisher. Neu ist, dass Patienten, die zu Fuß kommen, die Aufnahme der Rettungsstelle ausschließlich über den Haupteingang erreichen. Dieser ist dazu rund um die Uhr geöffnet und die Information im Eingangsbereich zu jeder Zeit besetzt. Während der gesamten Bauzeit unterstützt eine zusätzliche Ausschilderung die Orientierung und weist auf sich ändernde Räume einzelner Sprechstunden entsprechend der Baufortschritte hin. „Mit Blick auf unsere Patienten und Mitarbeiter versuchen wir, zusätzliche Belastungen durch die Baumaßnahmen so gering wie möglich zu halten. Leider wird es sich nicht vollständig verhindern lassen“, bittet Verwaltungsdirektorin Ilona Hruby um Verständnis.

Notwendig ist der Umbau aufgrund des gestiegenen Patientenaufkommens geworden. Jährlich erreichen mittlerweile rund 45 000 Patienten entweder per Selbsteinweisung, mit den Rettungswagen oder per Rettungshubschrauber die Notfallambulanz. „Deshalb stehen wir vor der Herausforderung, die Behandlungsprozesse in diesem Drehpunkt unserer Klinik zu optimieren. Ziel ist es, die Strukturen und Abläufe so zu gestalten, dass wir unsere Patienten künftig schneller diagnostizieren und behandeln können und sich somit die Wartezeiten verkürzen“, erklärt Hruby.

Während der ersten Umbauphase erfolgt der Ausbau der Bettenstation in der Notfallambulanz. Bis Ende November wird diese um zwei auf insgesamt elf Patientenbetten vergrößert. Hinzu kommt ein verändertes Raumkonzept, dass unter anderem mehr Platz für Behandlungen und Dokumentation vorsieht.

Weitere Baumaßnahmen bis Oktober 2014 sind:

  • Um- und Ausbau der Sprechstunden-Räume des Durchgangsarztes (D-Arztes)
  • Modernisierung und Optimierung der Raumstrukturen in der Funktionsdiagnostik, u.a. erfolgt der Einsatz moderner Ultraschallgeräte um die Erstdiagnostik zu verbessern, darüber hinaus entstehen zwei neue Untersuchungs- und Behandlungsräume für das Zentrum für Rückenmarkverletzte
  • Modernisierung und Erweiterung der Untersuchungs- und Behandlungsräume in der Notfallambulanz, derzeit stehen fünf Räume zur Verfügung, später sieben
  • Umbau der Patienten-Anmeldung
  • Neubau einer überdachten Fahrzeughalle für die sogenannte Liegendanfahrt der Rettungswagen, diese kann dann gleichzeitig von drei Rettungswagen angefahren und die Patienten wettergeschützt vom Wagen in die Klinik gebracht werden