Logo Universitätsklinikum Halle (Saale)Ministerpräsident Schirmherr – Nobelpreisträgerin eröffnet mit Festrede

Zum Kongress „Stress und Alter – Chancen und Risiken“ treffen sich vom 24. bis 27. September 2014 etwa 1000 internationale Wissenschaftler in Halle (Saale). Gleich fünf Fachgesellschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz treten als Veranstalter auf: Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) – Prof. Dr. Andreas Simm (Präsident; Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), Schweizerische Gesellschaft für Gerontologie (SGG-SSG) – Dr. phil. Stefanie Becker (Präsidentin), Schweizerische Fachgesellschaft für Geriatrie (SFGG-SPSG) – PD Dr. med. Thomas Münzer (Präsident), Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) – PD Dr. Rupert Püllen (Präsident elect) und die Österreichische Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie (ÖGGG) – Frau Univ. Prof. Dr. Regina Roller-Wirnsberger (Geschäftsführende Präsidentin). Prof. Dr. Andreas Simm ist einer der Kongresspräsidenten. Der Wissenschaftler leitet an der halleschen Medizinischen Fakultät das Interdisziplinäre Zentrum für Altern in Halle, das Zentrum für medizinische Grundlagenforschung und das Forschungslabor der Universitätsklinik und Poliklinik für Herz- und Thoraxchirurgie.

Der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, hat die Schirmherrschaft übernommen. Die Nobelpreisträgerin Prof. Dr. Elizabeth Blackburn wird den Kongress mit einem Festvortrag eröffnen. 2009 wurde ihr zusammen mit Carol W. Greider und Jack W. Szostak der Nobelpreis in Physiologie/Medizin für ihre Entdeckung der Telomere und des Enzyms Telomerase verliehen. Sie konnte z. B. zeigen, dass chronischer psychosozialer Stress Telomerverkürzung und damit Zellalterung hervorruft.
Stress: damit verbinden viele zumeist Negatives. Stress, so vermuten sie, lässt uns krank werden und beschleunigt das Altern. Aber Stress ist ein sehr vielschichtiger Begriff. Vielleicht hat Stress auch positive Seiten, gerade für die zweite Lebenshälfte. Ohne wahrgenommenen Stress wird niemand versuchen, altersbedingte gesellschaftliche Veränderungen in allen Lebensbereichen – Wirtschaft, Wissenschaft, Versorgung, Verwaltung und Kultur – positiv zu beeinflussen.

Das Kongressthema „Stress und Altern: Chancen und Risiken“ ist daher mit dem Gedanken verbunden, die Erkenntnisse gerontologischer und geriatrischer Forschung für ein Leben in Gesundheit und Teilhabe gerade auch im Alter zu nutzen. Der Kongress bietet die Gelegenheit, sich mit Vertretern und Vertreterinnen verschiedener Disziplinen der beteiligten Fachgesellschaften auszutauschen, die an der Alternsforschung beteiligt sind, wie etwa Medizin, Biologie, Pflegewissenschaft, Demographie, Soziologie, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie, Erziehungswissenschaften usw. Daneben gibt der Kongress in einer anregenden Stadt voller Überraschungen die Möglichkeit, neue Netzwerke zu knüpfen und vorhandene auszubauen.

Informationen unter:
http://www.gerontologie-geriatrie-kongress.org

Jens Müller
Stabsstelle Presse- und Unternehmenskommunikation
Leiter und Pressesprecher
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
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