Niedrigschwellige Betreuungsangebote für Demenzkranke

Von den 1,4 Millionen Bundesbürgern, die an Demenz erkrankt sind, leben rund 46.000 in Sachsen-Anhalt. Sie werden zumeist in häuslicher Umgebung von Angehörigen betreut. Ihnen Unterstützung im anstrengenden Pflegealltag zu geben, ist Anliegen sogenannter niedrigschwelliger Betreuungsangebote. Dabei kümmern sich ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, angeleitet und unterstützt durch qualifizierte Fachkräfte, zeitweilig um Pflegebedürftige mit erheblichem Bedarf an Betreuung. Zu niedrigschwelligen Betreuungsangeboten zählen Betreuungsgruppen, Helfer- und Helferinnenkreise, Familienentlastende Dienste, soweit sie Betreuungsleistungen erbringen, sowie die Tagesbetreuung in Kleingruppen oder als Einzelbetreuung. Bis maximal 2.400 € im Jahr können Anspruchsberechtigte bei festgestelltem Bedarf gegenüber der Pflegekasse geltend machen. Gesetzliche Grundlage ist der § 45 a-c SGB XI. Die Anerkennung niedrigschwelliger Betreuungsangebote regelt das Landesrecht.

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Ärzte zwischen Patientenwohl und Kostendruck

Logo Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V.DGIM-Studie zeigt Konfliktpotenzial im Krankenhaus

Wachsender Kostendruck und anspruchsvolle Zielvorgaben an einen wirtschaftlichen Klinikbetrieb beeinträchtigen leitende Ärzte in der Ausübung des Arztberufs. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Ärzte-Manager 2013“ der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM). Ärzte fühlten sich mit den strikten Sparvorgaben der kaufmännischen Geschäftsleitungen alleine gelassen, so die DGIM. Zudem fürchten sie, dass harte Umsatzziele im Krankenhaus sich negativ auf das Arzt-Patientenverhältnis auswirken.

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„Entzündungen verstehen – Volkskrankheiten heilen“. Magdeburger Mediziner und Wissenschaftler erforschen die Zellkommunikation im Immunsystem.

Logo der Sachsen-Anhalt Investitions- und MarketinggesellschaftErfolg für Magdeburger Wissenschaftler!

Das menschliche Immunsystem ist eine komplexe Einsatzzentrale. Droht Gefahr durch unerwünschte Eindringlinge wie Bakterien oder Viren, so sendet es Alarmsignale aus und Botenstoffe in Bewegung, um sie abzuwehren. Wenn es allerdings zu Fehlinformationen unter den Immunzellen kommt, richtet sich diese Abwehrreaktion im schlimmsten Fall gegen den eigenen Körper. Die Folgen sind Entzündungen. „Es ist erwiesen“, sagt Prof. Dr. Burkhart Schraven, „dass Entzündungen für die sogenannten Volkskrankheiten wie Rheuma, Diabetes, Herz-Kreislaufkrankheiten, Magen- und Darmerkrankungen oder Nierenversagen verantwortlich sind. Chronische Entzündungen können auch die Ursache für Krebs sein.“ Schraven ist Direktor des Instituts für Molekulare und Klinische Immunologie am Universitätsklinikum Magdeburg und Sprecher des interdisziplinären Sonderforschungsbereiches „SFB 854“. Hinter dieser Zahl verbirgt sich das Thema „Molekulare Organisation der zellulären Kommunikation im Immunsystem“.

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Neuer Chirurg in der PoliReil

Ab 1. April 2014 ist die Chirurgische Praxis in der PoliReil neu mit Dr. med. Stefan Hanke besetzt. In seiner Praxis bietet der Mediziner ein breites Spektrum konservativer und operativer Leistungen an. Dazu zählen chirurgische Eingriffe im Weichteil-gewebe oder bei Hernien (Eingeweidebrüchen), Operationen am Knochen und die Behandlung von Erkrankungen des Enddarms. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur Diagnostik und Behandlung akuter Verletzungen sowie zur Behandlung chronischer Wunden, zum Beispiel beim diabetischen Fußsyndrom.

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