Am Donnerstag, 30. April 2015, jährte sich zum 260. Mal der Geburtstag von Philipp Friedrich Theodor Meckel.

„An diesem Tag, um 15 Uhr, ehren wir ihn durch die feierliche Enthüllung einer ihm gewidmeten Gedenkplatte auf dem halleschen Stadtgottesacker im Bogen 76“, erklärten Prof. Dr. Dr. Bernd Fischer (Direktor des Instituts für Anatomie und Zellbiologie) und Prof. Dr. Rüdiger Schultka (Vorsitzender des Fördervereins Meckelsche Sammlungen e. V.). Die Gedenkplatte hat der Förderverein Meckelsche Sammlungen e. V. gestiftet.

Philipp Friedrich Theodor Meckel hat sich um die Entwicklung der Universitätsstadt Halle große Verdienste erworben. Er ist der Sohn des Berliner Anatomen Johann Friedrich Meckel d. Ä. (1724-1774), des Stammvaters der berühmten Ärztefamilie Meckel Edle von Hemsbach.

Bereits mit 22 Jahren erwarb er den Doktorgrad. 1777 wurde er zum ordentlichen Professor für Medizin und Anatomie an die hallesche Universität berufen. Zwei Jahre später kam er nach Halle und übernahm die Professur für Anatomie, Chirurgie und Geburtshilfe. Seine Berufung nach Halle war für die hallesche Universität ein großer Gewinn, schon deshalb, weil er die vom Vater geerbte und für die Lehre bedeutsame anatomische Sammlung mit in die Saalestadt brachte.

Um 1800 erkrankte Philipp Meckel schwer und starb am 17. März 1803. Zu Lebzeiten hatte er schriftlich verfügt, dass er nach dem Tod seziert, skelettiert und sein Skelett in einem Schrank aufgestellt wird. Sein Skelett wurde zum Bestandteil der Meckelschen Sammlung.

| Pi und Foto: UKH