Logo der medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität MagdeburgDas Adipositaszentrum der Universitätsklinik für Allgemein-, Gefäß- und Viszeralchirurgie Magdeburg ist zum zweiten Mal erfolgreich zertifiziert und damit erneut als Kompetenzzentrum für Adipositas- und metabolische Chirurgie bestätigt worden. Das Zertifikat wurde von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) und der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft für Adipositastherapie (CAADIP) bis 2018 erteilt.

Das Behandlungsteam: Prof. Christiane Bruns (Chirurgie), Birgit Winter (Physiotherapie),  Dr. Jörg Arend (Chirurgie), Prof. Stefanie Wolff mit der Urkunde (Chirurgie), Constanze Schulz (Diätberatung), Dr. Silke Altmann (Plastische Chirurgie) und Dr. Silke Klose (Endokrinologie) betreuen die Adipositas-Patienten im Behandlungsteam (v.l.). Nicht auf dem Foto vertreten sind  Dr. Kirsten Reschke (Endokrinologie), Dr. Frank Benedix (Chirurgie), Prof. Jörg Frommer (Psychosomatische Medizin), Dr. Katrin Borucki (Labormedizin) und Prof. Maciej Pech (Radiologie).
Das Behandlungsteam: Prof. Christiane Bruns (Chirurgie), Birgit Winter (Physiotherapie), Dr. Jörg Arend (Chirurgie), Prof. Stefanie Wolff mit der Urkunde (Chirurgie), Constanze Schulz (Diätberatung), Dr. Silke Altmann (Plastische Chirurgie) und Dr. Silke Klose (Endokrinologie) betreuen die Adipositas-Patienten im Behandlungsteam (v.l.). Nicht auf dem Foto vertreten sind Dr. Kirsten Reschke (Endokrinologie), Dr. Frank Benedix (Chirurgie), Prof. Jörg Frommer (Psychosomatische Medizin), Dr. Katrin Borucki (Labormedizin) und Prof. Maciej Pech (Radiologie).

Das Universitätsklinikum Magdeburg ist das einzige zertifizierte Zentrum für Adipositas-Medizin in Sachsen-Anhalt. Schwerpunkte sind neben der Behandlung des krankhaften Übergewichtes ebenso die Forschung auf den Gebieten der Vorbeugung, Epidemiologie und der Ursachen. Seit dem Jahr 1997 werden Patienten mit pathologischer Adipositas (krankhaftes Übergewicht) in einer Adipositas-Sprechstunde in der Uniklinik betreut. In einem interdisziplinären Team arbeiten Chirurgen, Internisten, Radiologen, Plastische Chirurgen, Anästhesisten, Diabetologen, Psychologen, Physiotherapeuten und Ernährungsberater an der für jeden einzelnen Betroffenen optimierten konservativen und operativen Therapie.

Die konservative Therapie beinhaltet neben der Verhaltens-, Ernährungs- und Bewegungstherapie auch die medizinisch begleitete Behandlung. Wenn diese Möglichkeiten ausgeschöpft sind, stellt ein chirurgischer Eingriff die nachhaltigste Möglichkeit dar, das Körpergewicht dauerhaft zu reduzieren. Das Maß für die Behandlungsbedürftigkeit bildet der Bodymaßindex (BMI). In Betracht kommen Patienten mit einem BMI von über 40 oder ab 35 bei bestimmten Begleiterkrankungen. Eine hormonelle Störung als Ursache muss im Vorfeld ausgeschlossen sein.
„Im Adipositaszentrum der Chirurgischen Uni-Klinik wurden bislang mehr als 650 Frauen und Männer aller Altersstufen mit unterschiedlichen Verfahren, wie Magenband, Magenballon, Schlauchmagen oder Magenbypass operiert“, berichtet Prof. Dr. Stefanie Wolff, die die Sprechstunde leitet. Die langjährige Erfahrung, das interdisziplinäre Konzept in enger Zusammenarbeit mit Hausärzten und Partnern gewährleisten optimal eine kontinuierliche und lebenslange Nachbetreuung.

|  Pi: UKM