Neuer Stent-Pass zum Schutz vor gefährlichen Blutgerinnseln im Herz

Seit 1. Oktober Ausgabe eines Stent-Passes an Herzpatienten gesetzlich Pflicht für kardiologische Kliniken und Praxen

Jedes Jahr werden nach Expertenschätzungen über 300.000 Stents bei Herzpatienten in Deutschland eingesetzt. Der Stent hat als Gefäßstütze die Funktion, ein verengtes Herzkranzgefäß nach Aufdehnung dauerhaft offen zu halten. Eingesetzt wird er zur Behandlung der koronaren Herzkrankheit (KHK) und des Herzinfarkts. In Deutschland sind schätzungsweise sechs Millionen Menschen von einer KHK betroffen. Einen neuen kostenfreien koronaren Stent-Pass bieten die Deutsche Herzstiftung und die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) unter Mitarbeit ihrer Arbeitsgruppe Interventionelle Kardiologie (AGIK) an unter www.herzstiftung.de/Stent-Pass.html

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Interdisziplinäre Behandlungsstrategien - 7. Herbstsymposium der Dessauer HNO-Klinik

Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse bei der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich diskutierten Spezialisten am 7. November auf einer Tagung im Städtischen Klinikum Dessau. Diesmal stand das Zusammenspiel verschiedener medizinischer Fachgebiete bei der umfassenden und individuellen Patientenversorgung im Mittelpunkt des jährlich stattfindenden Herbstsymposiums. Dementsprechend breit war das Themenspektrum, das Prof. Dr. med. Stephan Knipping für das Ärztetreffen in diesem Jahr auswählte. Der Chefarzt der Dessauer Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Plastische Operationen, konnte dazu renommierte Medizinkollegen aus dem gesamten Bundesgebiet gewinnen.

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Neues Herzkatheterlabor der HELIOS Bördeklinik feierlich eröffnet

Logo Helios BördeklinikAm 14. Oktober 2015 war es soweit: Nach rund fünfmonatiger Bauzeit wurde das neue Herzkatheterlabor der HELIOS Bördeklinik eröffnet. Rund 900.000 Euro investierte die Klinik dafür aus Eigenmitteln. Zukünftig können Patienten mit akuten und chronischen Herzerkrankungen wie dem Herzinfarkt oder der koronaren Herzkrankheit in einem Schritt untersucht und therapiert werden.

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Lebensgefährliches Zögern: Forscher untersuchen Notfallverhalten von Herzinfarktpatienten in Sachsen-Anhalt

Bekämpfung der überdurchschnittlich hohen Herzinfarktsterblichkeit in Sachsen-Anhalt: Neues Forschungsvorhaben in Magdeburg

Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist die Vorläuferkrankheit des Herzinfarkts und die häufigste Herzerkrankung mit schätzungsweise sechs Millionen Betroffenen in Deutschland. Jährlich sterben über 128.000 Menschen an der KHK, darunter mehr als 55.000 am Herzinfarkt. Sachsen-Anhalt steht laut Deutschem Herzbericht 2014 mit 103 Herzinfarkttoten pro 100.000 Einwohner gemeinsam mit Brandenburg (105) an der Spitze der Bundesländer mit der höchsten Herzinfarktsterblichkeit in Deutschland. „Deshalb sind unsere Anstrengungen groß, mit Hilfe wissenschaftlicher Analysen Strategien zu entwickeln, die es ermöglichen, Risikogruppen früh für ihr Infarkt-Risiko zu sensibilisieren und so die Sterblichkeit durch Herzinfarkt und andere Herzkrankheiten zu senken“, betont Prof. Dr. med. Rüdiger C. Braun-Dullaeus, Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Magdeburg und Beiratsmitglied der Deutschen Herzstiftung. Zwei von der Deutschen Herzstiftung finanziell unterstützte wissenschaftliche Projekte in Sachsen-Anhalt mit diesem Ziel wurden anlässlich des Auftakts der bundesweiten Herzwochen („Herz in Gefahr: Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt“/Infos: www.herzstiftung.de/herzwochen.html) in Magdeburg vorgestellt.

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