Hygieneärzte und Hygienefachkräfte aus dem südlichen Sachsen-Anhalt kamen im Städtischen Klinikum Dessau zum Erfahrungsaustausch zusammen. Prof. Dr. med. Sabine Westphal, Chefärztin des Instituts für Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik (1. Reihe, 3. Person von rechts) begrüßte die Hygieneexperten vor Ort.
Hygieneärzte und Hygienefachkräfte aus dem südlichen Sachsen-Anhalt kamen im Städtischen Klinikum Dessau zum Erfahrungsaustausch zusammen. Prof. Dr. med. Sabine Westphal, Chefärztin des Instituts für Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik (1. Reihe, 3. Person von rechts) begrüßte die Hygieneexperten vor Ort.

Das Hygienemanagement steht in jedem Krankenhaus ganz oben auf der Prioritätenliste. Multiresistente Keime und Antibiotikaresistenzen sowie das Wiederauftreten von einst als besiegt geltenden Infektionskrankheiten wie beispielsweise Tuberkulose beschäftigen Hygieneexperten im ganzen Land. 25 dieser Fachleute aus dem südlichen Sachsen-Anhalt kamen am 22. November 2016 im Städtischen Klinikum Dessau zu einem freiwilligen Fachaustausch zusammen. „Um die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch zwischen den Kliniken zu intensivieren, dient seit 2009 ein Hygienestammtisch. Dieser fand bisher in Halle (Saale) statt, aber diesmal treffen wir uns hier in Dessau-Roßlau“, freute sich Prof. Dr. med. Sabine Westphal. Die Chefärztin leitet seit vier Jahren das Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik am Städtischen Klinikum Dessau und verantwortet die Stabsstelle Krankenhaushygiene in diesem 700-Betten-Haus. Sie selbst absolvierte inzwischen die zweijähri-ge Fortbildung „Krankenhaushygiene“ der Bundesärztekammer und brachte im Dessauer Klinikum das Antibiotic Stewardship (ABS)-Team zur Eindämmung von Antibiotikaresistenzen auf den Weg.

Im Rahmen des mehrstündigen Fachaustausches thematisierten die Hygieneärzte und Hygienefachkräfte die Aspekte Mikrobiologie und Diagnostik mit einem inhaltlichen Schwerpunkt zur Tuberkulose-Erkrankung.

| Pi und Foto: SKD