Mitglieder des Sachverständigenrats (v. l. n. r.): Prof. Dr. rer. oec. Jonas Schreyögg, Prof. Dr. rer. pol. Eberhard Wille (Stellv. Vorsitzender), Prof. Dr. phil. Gabriele Meyer, Prof. Dr. med. Ferdinand M. Gerlach (Vorsitzender), Prof. Dr. med. Petra A. Thürmann, Prof. Dr. rer. pol. Wolfgang Greiner, Prof. Dr. med. Marion Haubitz
Mitglieder des Sachverständigenrats (v. l. n. r.): Prof. Dr. rer. oec. Jonas Schreyögg, Prof. Dr. rer. pol. Eberhard Wille (Stellv. Vorsitzender), Prof. Dr. phil. Gabriele Meyer, Prof. Dr. med. Ferdinand M. Gerlach (Vorsitzender), Prof. Dr. med. Petra A. Thürmann, Prof. Dr. rer. pol. Wolfgang Greiner, Prof. Dr. med. Marion Haubitz

Der Sachverständigenrat Gesundheit (SVR) stellt am 14. November 2018 sein aktuelles Gutachten „Bedarfsgerechte Steuerung der Gesundheitsversorgung“ im Rahmen der Regionalkonferenz Ost (Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) in Halle (Saale) vor. Als Themen, die schwerpunktmäßig die ostdeutschen Länder betreffen und daher mit hochrangigen gesundheitspolitischen Vertretern aus der Region diskutiert werden sollen, sind die Krankenhausfinanzierung sowie die patientenzentrierte Steuerung und interprofessionelle Versorgung gesetzt.

Dem SVR gehört unter anderem die hallesche Pflegewissenschaftlerin Prof. Dr. Gabriele Meyer von der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität an. Die Regionalkonferenz wird am 14.11.2018 von 13 bis 15 Uhr in der Aula des Löwengebäudes der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Universitätsplatz 11 in Halle (Saale), stattfinden.

Die zweistündige Veranstaltung in Halle beginnt mit der Begrüßung der Teilnehmenden durch den SVR-Vorsitzenden, Prof. Dr. Ferdinand Gerlach, den Dekan der Medizinischen Fakultät Halle, Prof. Dr. Michael Gekle, sowie die Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt, Petra Grimm-Benne. Danach folgt eine Einführung zum Thema „Bedarfsgerechte Steuerung der Gesundheitsversorgung“ von Prof. Gerlach, dem das Thema „Reformoptionen in der Investitionsfinanzierung der Krankenhäuser“ von Prof. Dr. Wolfgang Greiner folgt. Danach spricht Prof. Dr. Gabriele Meyer über „Patientenzentrierte Steuerung und interprofessionelle Versorgung“.

Den Abschluss bildet eine Podiumsdiskussion mit den Sozialministerinnen aus Sachsen-Anhalt und Sachsen, Petra Grimm-Benne und Barbara Klepsch, der Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kolat und der Staatssekretärin für Gesundheit Almut Hartwig-Tiedt aus Brandenburg sowie Prof. Gerlach, Prof. Greiner und Prof. Meyer. Der Freistaat Thüringen, der gleichfalls zur Teilnahme eingeladen war, konnte eine politische Vertretung auf dem Podium aus terminlichen Gründen nicht möglich machen.

Die Mitglieder des Rates werden vom Bundesministerium für Gesundheit für die Dauer von vier Jahren berufen. Der SVR hat die Aufgabe, im Abstand von zwei Jahren Gutachten zu erstellen, die dem Bundesgesundheitsministerium und gesetzgebenden Körperschaften des Bundes vorgelegt werden. Darin werden unter anderem die Entwicklung in der gesundheitlichen Versorgung mit ihren medizinischen aber auch wirtschaftlichen Auswirkungen analysiert, Prioritäten für den Abbau von Versorgungsdefiziten und Überversorgungen entwickelt und Wege zur Weiterentwicklung des Gesundheitswesens aufgezeigt.

Das Gutachten, nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich unter www.svr-gesundheit.de

Foto: BMG/Schinkel