Renommierter Preis für klinisch-orthopädische Forschung an Magdeburger Orthopäden verliehen

Neuer Biomarker macht Diagnostik in der Endoprothetik sicherer

Mitarbeiter der Arbeitsgruppe der Orthopädischen Universitätsklinik
Mitarbeiter der Arbeitsgruppe der Orthopädischen Universitätsklinik (v. l.): Ann-Kathrin Meinshausen, Prof. Dr. Jessica Bertrand, PD Dr. Alexander Berth, Dr. Nicole Märtens, Prof. Dr. Christoph H. Lohmann und Dr. Jaqueline Färber (Foto: Elke Lindner/Uniklinik Magdeburg)

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) würdigt herausragende wissenschaftliche Arbeiten mit dem Preis für klinisch-orthopädische Forschung. Dieser wurde 2018 an Magdeburger Orthopäden verliehen. Überreicht wurde die Auszeichnung stellvertretend für die Arbeitsgruppe der Orthopädischen Universitätsklinik Magdeburg mit Ann-Kathrin Meinshausen, Dr. Nicole Märtens, PD Dr. Alexander Berth, Dr. Jaqueline Färber, Prof. Dr. Friedemann Awiszus, Dr. Paolo Macor und Prof. Dr. Christoph H. Lohmann an Prof. Dr. Jessica Bertrand, die den Forschungsbereich Experimentelle Orthopädie der Klinik leitet.

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Bakterien: Proteinforscher entschlüsseln Resistenzmechanismus

Das Resistenzprotein MdfA sitzt in der Zellmembran von E. coli. Im Zuge der strukturellen Umwandlung der einen Struktur in die andere (und zurück) wird das Antibiotikum aus der Zelle herausgepumpt.
Das Resistenzprotein MdfA sitzt in der Zellmembran von E. coli. Im Zuge der strukturellen Umwandlung der einen Struktur in die andere (und zurück) wird das Antibiotikum aus der Zelle herausgepumpt.

Resistenzen gegen Antibiotika nehmen weltweit zu. Um zu verstehen, wie Bakterien immun gegen bisher gut funktionierende Wirkstoffe werden, dringen Wissenschaftler immer tiefer in die molekularen Strukturen in Zellen vor. Einer Forschergruppe der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist es jetzt gelungen, ein für die Antibiotikaresistenz relevantes Membranprotein aus E. coli-Bakterien zu isolieren und seine molekulare Struktur aufzuklären. Mit Hilfe dieser Informationen konnten sie zeigen, wie es dem Bakterium gelingt, sich eines Antibiotikums zu entledigen: durch Ausschleusen des Wirkstoffs. Die Arbeit erscheint in der renommierten Fachzeitschrift „Nature Communications“.

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Forschung soll direkt den Patienten zu Gute kommen

Prof. Dr. Mascha Binder
Prof. Dr. Mascha Binder

Prof. Dr. Mascha Binder ist neue Onkologie-Professorin

Als vor einiger Zeit zwei Wissenschaftlern der Nobelpreis für Medizin für ihre Erkenntnisse auf dem Gebiet der Immuntherapie bei Krebserkrankungen zuerkannt worden ist, konnte sich auch Prof. Dr. Mascha Binder in ihrer Arbeit bestätigt fühlen. Denn sie forscht ebenso seit vielen Jahren schwerpunktmäßig auf diesem Gebiet.

Seit 1. Oktober 2018 ist die Ärztin Direktorin der halleschen Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV und damit auch Professorin für Onkologie (Krebserkrankungen) und Hämatologie (Erkrankungen des Blutes) der halleschen Universitätsmedizin.

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Grippeimpfung rettet Leben

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu Besuch im Paul-Ehrlich-Institut

Die Impfung gegen Grippe ist der wirksamste Schutz vor einer Infektion mit gefährlichen Influenzaviren. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen inzwischen für Risikogruppen die Kosten für die Grippeimpfung mit dem Vierfach-Impfstoff. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn informierte sich anlässlich der neu gestarteten Grippe-Impfsaison vor Ort im Paul-Ehrlich-Institut (PEI) über die Zulassung und Chargenprüfung zur Gewährleistung von Sicherheit und Wirksamkeit der Influenza-Impfstoffe.

Professor Klaus Cichutek, Präsident des PEI: „Wir freuen uns, heute den Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn, im Paul-Ehrlich-Institut zu begrüßen und ihm das breite Spektrum der nationalen und internationalen Aktivitäten im Bereich Arzneimittelregulation und -forschung vorzustellen.“ Impfstoffe sind von zentraler Bedeutung für den Gesundheitsschutz der Bevölkerung. Die Experten des PEI genehmigen klinische Prüfungen, bewerten neue Impfstoffe in den Zulassungsverfahren und unterziehen alle für den deutschen Markt vorgesehenen Impfstoffe der Chargenprüfung und geben diese nach erfolgreicher Prüfung frei. Zudem erfassen und bewerten sie Verdachtsfälle von Impfkomplikationen. So sorgt das PEI für Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe.

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