Blickten auf 20 Jahre palliativmedizinische Arbeit im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara zurück (v. l. n. r.): Dr. Hendrik Liedtke (Chefarzt Klinik für Anästhesie, Intensiv-, Palliativ-, Schmerz- und Notfallmedizin), Malte Wellhausen (Facharzt für Anästhesiologie), Dr. Almut Duncker (Fachärztin für Innere Medizin), Monika Stiller (Teamleitung Palliativmedizin), Kerstin Conrad (Oberärztin Palliativmedizin und Schmerztherapie)
Blickten auf 20 Jahre palliativmedizinische Arbeit im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara zurück (v. l. n. r.): Dr. Hendrik Liedtke (Chefarzt Klinik für Anästhesie, Intensiv-, Palliativ-, Schmerz- und Notfallmedizin), Malte Wellhausen (Facharzt für Anästhesiologie), Dr. Almut Duncker (Fachärztin für Innere Medizin), Monika Stiller (Teamleitung Palliativmedizin), Kerstin Conrad (Oberärztin Palliativmedizin und Schmerztherapie)

Die Palliativstation im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) feierte im vergangenen Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Im Jahr 1998 wurde der Bereich – damals als erste Station dieser Art in Sachsen-Anhalt – als eigenständige Abteilung der Klinik für Innere Medizin eröffnet. Heute gibt es im Land Sachsen-Anhalt sieben Palliativstationen, zwei davon in Halle.

Bei einer Feierstunde im Krankenhaus erinnerte das Team der Station, die heute zur Klinik für Anästhesie, Intensiv-, Palliativ-, Schmerz- und Notfallmedizin unter der Leitung von Chefarzt Dr. Hendrik Liedtke gehört, an die Anfänge und die bisherige Entwicklung. „Die Palliativstation unseres Krankenhauses ist nach 20 Jahren ein fest verankerter, integraler Bestandteil der medizinischen Versorgungsstruktur im südlichen Sachsen-Anhalt“, fasste Chefarzt Dr. Liedtke die Leistung des gesamten Teams zusammen. Vorträge von Fachleuten aus dem Krankenhaus, aber auch universitären und wissenschaftlichen Einrichtungen, beleuchteten die Palliativmedizin von verschiedenen Seiten. „ ‚Gutes Sterben‘ – wie geht das?“, „Mehr als ein Rausch – Cannabis in der Palliativmedizin“, „Langzeitbeatmung zwischen Lebensqualität und Palliativmedizin“ oder „Alles Esoterik? – Musik in der Palliativmedizin“ lauteten die Titel einiger der Beiträge, die zur Diskussion anregten.

Aus der Arbeit mit den unheilbar erkrankten oder sehr betagten Menschen und ihren Angehörigen hat sich in den Jahren nach der Einrichtung der Station aber nicht nur eine besondere medizinische, sondern auch eine gesprächs- und begleittherapieorientierte Kompetenz entwickelt, die von Hospitationsteams aus verschiedenen Bundesländern aufgegriffen worden ist. Zum Beispiel wird die umfassende ärztliche und pflegerische Betreuung durch musik- und kunsttherapeutische Angebote auf der Station ergänzt.

Für die Palliativstation im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara gilt seit nunmehr 20 Jahren: Im Vordergrund stehen die Beachtung und Achtung des einzelnen Patienten − mitsamt seinen physischen, sozialen und geistig-seelischen Bedürfnisse. Seit dem Jahr 2016 ist die Palliativstation zudem ein wichtiger Bestandteil des Hospiz- und Palliativzentrums Heinrich Pera (www.hospiz-palliativ-zentrum.de).

| Pi Krankenhaus St. Elisabeth & St. Barbara

Foto: Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara/C. Schimpf