Schlichtungsverfahren aus Sachsen-Anhalt im Jahr 2018

Antragsentwicklung Norddeutsche Schlichtungsstelle 2014-2018
2018 war mit 3740 neuen Fällen in der Gesamtbetrachtung des gesamten norddeutschen Zuständigkeitsbereiches, der sich auf die 10 Landesärztekammerbereiche Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen erstreckt, im Vergleich zu den Jahren 2016 (4070) und 2017 (3888), ein leichter Rückgang der Antragszahlen zu verzeichnen.

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Eine Einrichtung stellt sich vor: High-Tech Thoraxchirurgie in der Universitätsmedizin Magdeburg

Die Thoraxchirurgie ist ein selbständiges chirurgisches Fachgebiet mit eigener Facharztausbildung und organisiert sich national wie international in eigenständigen Fachgesellschaften. Die Gründung einer Abteilung für Thoraxchirurgie und Schaffung einer W3 Professur für Thoraxchirurgie innerhalb der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie im Jahre 2017 war Ausdruck einer zunehmenden Differenzierung der Klinik und Spezialisierung in einen kardio-vaskulären und einen thorako-onkologischen chirurgischen Schwerpunkt. In der Universitätsmedizin Magdeburg komplettiert die Abteilung Thoraxchirurgie das bereits durch die Universitätskliniken für Pneumologie, interventionelle Radiologie, Nuklearmedizin, Strahlentherapie und Pathologie geschaffene Behandlungsangebot für Patienten mit Lungenerkrankungen.

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Interdisziplinäre Schmerzkonferenz des Universitätsklinikums Magdeburg A.ö.R.

Die Schmerzambulanz der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie des Universitätsklinikums Magdeburg A.ö.R. lädt zu folgender interdisziplinärer Schmerzkonferenz ein:

15.04.2019
Dr. M. Rudolf, Universitätsklinik Magdeburg, Klinik für Orthodpädie
Konservative Maßnahmen bei Schmerzen des muskulo-skeletalen Systems
Ort: Schmerzambulanz/Hs. 39 | Zeit: 15.00 Uhr

Anmeldung erwünscht: Sr. Hella, Schmerzambulanz, Tel.: 0391/6713350, Fax: 0391/6713971
Die Konferenz wird von der Ärztekammer Sachsen-Anhalt für die Erlangung des Fortbildungszertifikates mit 3 Punkten gewertet.

Ein Zeitzeuge erinnert sich: Vor 50 Jahren wurde die Magdeburger Hochschul-Anästhesie eigenständig


Vorgeschichte


Die Wurzeln der Magdeburger Hochschulanästhesie reichen bis in das Gründungsjahr 1954 der Medizinischen Akademie Magdeburg (MAM) zurück.Ein Jahr im Amt, stimmte der Direktor ihrer Chirurgischen Klinik, Prof. Werner Lembcke (1909-1989), der Bildung einer Anästhesie-Abteilung im Rahmen seiner 269 Betten-Klinik zu. Mit der kommissarischen Leitung beauftragte er Dr. Lisa Wilken (1925-2007). Sie war zunächst allein für die anästhesiologische Betreuung verantwortlich. Operationsschwestern führten bis 1959 mehr als die Hälfte der Anästhesien als Äther-Tropf-Narkosen durch. Nur langsam gelang es, Ärzte für die Facharztweiterbildung, die in der DDR ab 1956 gesetzlich geregelt war, zu gewinnen.

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