Der Rotary Club Halle/Saale engagiert sich für Suchtpatienten, die sich in einem Substitutionsprogramm im Gesundheitszentrum Silberhöhe befinden und ermöglicht ihnen einen für ihre Therapie wichtigen Tagesausflug. Es sind bis zu 180 Patienten aus Halle und Umgebung, die in der Praxis von Peter Jeschke und seinen Kollegen im Gesundheitszentrum Silberhöhe regelmäßig betreut werden. In der Praxis für Neurologie, Psychiatrie und Suchtmedizin bekommen die meist von Heroin abhängigen Menschen ihre Substitutionsmittel, etwa Methadon.

v. l.: Dr. Simone Heinemann-Meerz, Peter Jeschke, Dr. Tino Schölz und Dorothea August bei der Scheckübergabe im Gesundheitszentrum auf der Silberhöhe
v. l.: Dr. Simone Heinemann-Meerz, Peter Jeschke, Dr. Tino Schölz und Dorothea August bei der Scheckübergabe im Gesundheitszentrum auf der Silberhöhe

Viele seiner Patienten führten ein ganz normales Leben mit Arbeit, Familie und Kindern, sagt Jeschke. Es gebe aber auch Patienten, die deutlich mehr Hilfe benötigten. Für die seien Ausflüge in die nähere Umgebung in der Therapie wichtig. Die geplanten Ausflüge 2019, das sind drei Tagestouren, etwa nach Kelbra an den Stausee und den Kyffhäuser oder in den Harz nach Wernigerode. Nicht nur zufällig gibt es dort in der Nähe auch Suchtkliniken, deren Besuch in das Tagesprogramm eingebunden wird. Da für Fahrten dieser Art keine öffentlichen Mittel zur Verfügung stehen, engagiert sich der Rotary Club Halle/Saale und spendet 2.700 Euro für die Durchführung der drei Ausflüge in diesem Jahr.

Den Spendenscheck nahmen jetzt Arzt Peter Jeschke und Dorothea August, Geschäftsführerin der Ostdeutschen Arbeitsgemeinschaft Suchtmedizin, die die Ausflüge organisiert, vom Präsidenten des RC Halle/Saale Dr. Tino Schölz und Past-Präsidentin Dr. Simone Heinemann-Meerz entgegen. Von dem Angebot können zwischen 40 und 50 Patienten profitieren.

| Pi Rotary Club Halle/Saale

Foto: RC Halle/Saale, Manuela Bank-Zillmann