Sachsen Anhalt hat die höchste Experten-Dichte bei seltenen Erkrankungen

Traditioneller Abschluss: Das Fliegenlassen der roten Luftballons als Symbol der Hoffnung.
Traditioneller Abschluss: Das Fliegenlassen der roten Luftballons als Symbol der Hoffnung.

Ministerpräsident Reiner Haseloff überreicht Koordinatorin Annette Byhahn die Ehrennadel des Landes für Ihr Engagement für den Tag der Seltenen Erkrankungen

Wenn im Foyer des Städtischen Klinikums Dessau Tisch an Tisch steht, Plakate und Prospekte mit Kürzeln wie DGM, HSP oder GBS das Bild bestimmen und vor lauter Leuten kaum ein Durchkommen ist, dann findet er wieder statt, der Tag der Seltenen Erkrankungen, so auch am 2. März 2019.

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Pflanzen-Wirkstoff bremst aggressiven Augenkrebs

Forscher der Universitäten Magdeburg und Bonn testen eine Substanz aus den Blättern der Korallenbeere

Privatdozentin Dr. Evelyn Gaffal, Oberärztin der Universitätshautklinik Magdeburg
Privatdozentin Dr. Evelyn Gaffal, Oberärztin der Universitätshautklinik Magdeburg

Ein schon seit 30 Jahren bekannter Wirkstoff könnte sich unerwarteterweise als Hoffnungsträger gegen Augentumoren entpuppen. Das zeigt eine Studie, die Forscher der Universitäten Bonn und Magdeburg zusammen mit US-Kollegen durchgeführt haben. Die Ergebnisse erscheinen in der renommierten Fachzeitschrift „Science Signaling“. Die Pflanze, aus deren Blättern die getestete Substanz stammt, ist übrigens alles andere als selten: Zur Weihnachtszeit findet man sie in jedem gut sortierten Gartencenter.

Die Korallenbeere schmückt in den Wintermonaten so manches bundesdeutsche Wohnzimmer. Sie bildet zu dieser Zeit leuchtend rote Früchte, die sie zu einer beliebten Zierpflanze machen. Gegen Insektenfraß ist das ursprünglich aus Korea stammende Gewächs erstaunlich resistent: In seinen Blättern beherbergt es Bakterien, die ein natürliches Insektizid produzieren – ein Gift mit dem kryptischen Namen FR900359, abgekürzt FR.

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Ausschuss Schilddrüse der DGN: Berufung von Prof. Dr. Michael Kreißl zum Vorsitzenden

Prof. Dr. Michael Kreißl
Prof. Dr. Michael Kreißl

Der Magdeburger Arzt und Wissenschaftler Prof. Dr. Michael Kreißl ist zum Vorsitzenden des Ausschusses Schilddrüse der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) berufen worden. Das Gremium beschäftigt sich neben Themen zu gutartigen Schilddrüsenerkrankungen auch wesentlich mit der Erstellung der interdisziplinären S3-Leitlinie Schilddrüsenkarzinom. Bei dieser Leitlinie wirkt Prof. Kreißl auch als Mandatsträger der DGN mit.

Zusätzlich fungiert er als Beiratsmitglied der Sektion Schilddrüse der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie, ist wissenschaftlicher Beirat der Schilddrüsenkarzinomselbsthilfegruppe „Ohne Schilddrüse leben e. V.“ und Mitglied in der EORTC Endocrine Tumor Group. Das interdisziplinäre Schilddrüsenzentrum Magdeburg wird ebenfalls von dem Nuklearmediziner koordiniert.

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Warnhinweise zu fluorchinolonhaltigen Antibiotika: Rote-Hand-Brief informiert über schwerwiegende und lang anhaltende Nebenwirkungen sowie neue Anwendungsbeschränkungen

Über schwerwiegende Nebenwirkungen und neue Anwendungsbeschränkungen fluorchinolonhaltiger Antibiotika informiert ein aktueller „Rote-Hand-Brief“ vom 08.04.2019 Ärzte und andere Angehörige der Heilberufe. Bestimmte schwerwiegende Nebenwirkungen von Fluorchinolonen können lang anhalten, die Lebensqualität beeinträchtigen und sind möglicherweise irreversibel. Sie betreffen hauptsächlich Sehnen, Muskeln, Gelenke und das Nervensystem. Die Behandlung mit Fluorchinolonen sollte beim ersten Anzeichen einer dieser schwerwiegenden Nebenwirkungen beendet werden.

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Dialog mit jungen Ärztinnen und Ärzten 2019

Die Bundesärztekammer veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis „Junge Ärztinnen und Ärzte“ der Ärztekammer Westfalen-Lippe im Vorfeld des 122. Deutschen Ärztetages 2019 am 27. Mai 2019, von 13:00 bis 17:00 Uhr im Grünen Saal des Congress Centrum Halle Münsterland eine interaktive Dialogveranstaltung zum Thema: Die Versorgung von morgen – wie wollen die nächsten Generationen die Patientenversorgung sicherstellen? Die Veranstaltung gliedert sich in zwei Themenblöcke mit je einem Impulsvortrag und anschließender Diskussion:
1. Ärzte als Renditebringer – Patientenwohl und Freiberuflichkeit gefährdet? Wie erleben junge Ärztinnen und Ärzte die Kommerzialisierung?
2. Niederlassung: Für junge Ärztinnen und Ärzte ein Auslaufmodell? Versorgung neu gedacht.

Ziel der Veranstaltung ist es, den Austausch der Ärztekammern mit der jungen Ärztegeneration zu fördern, Perspektiven aufzuzeigen und gemeinsam berufspolitische Thesen zu diskutieren. Teilnehmen können alle interessierten Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung sowie bis fünf Jahre nach der Facharztanerkennung. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige und verbindliche Anmeldung bis zum 15.05.2019 unter www.baek.de/dialog

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und Ihre Teilnahme.