Am Freitag, den 22. November 2019, findet das inzwischen 6. Hallenser Wirbelsäulensymposium des Universitätsklinikums Halle (Saale) in den Räumen des Dorint-Hotels statt. Wirbelsäulenerkrankungen und Rückenschmerzen sind in der industrialisierten Gesellschaft weit verbreitet und stellen eine häufige Ursache für eine Arbeitsunfähigkeit dar. Die Ursachen können sehr vielfältig sein und neben strukturellen Veränderungen an dem „Organ“ Wirbelsäule können oftmals die Schmerzen durch eine Fehlbelastung, monotone Körperhaltung oder fehlende Bewegung aber auch durch übertriebene sportliche Belastung und erhebliches Übergewicht ausgelöst werden.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage nach der physiologischen, sinnvollen Belastung unserer Wirbelsäule und wann die Belastungsgrenze überschritten wird. Es ist unklar, in welchem Umfang Vorschädigungen die Belastbarkeit der Wirbelsäule beeinträchtigen und in welcher Form therapeutisch darauf eingegangen werden muss. Welche Optionen bestehen für eine sinnvolle Arbeitsplatzgestaltung, wie können Alltagsbelastungen für das Achsenorgan reduziert werden?

Gemeinsam mit ausgewiesenen Referenten werden die verschiedenen Aspekte der „Belastung und Belastbarkeit der Wirbelsäule“ diskutiert und die notwendigen Konsequenzen für die konservativen und operativen Behandlungsstrategien abgeleitet. Die Veranstaltung wird ausgerichtet von dem Department für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Direktor: Prof. Dr. K.-St. Delank) und richtet sich interprofessionell an Ärzte verschiedener Fachrichtungen, Therapeuten und Sportwissenschaftler.

Korrespondenzanschrift:
Kongress- und MesseBüro Lentzsch GmbH
Frau Marlene Voß
Gartenstraße 29, 61352 Bad Homburg
Tel: 06172/67 96 0, Fax: 06172/ 67 96 26
www.kmb-lentzsch.de