Logo der DRF LuftrettungDRF Luftrettung in Magdeburg

Die Magdeburger Station der DRF Luftrettung leistete am 3. Januar 2013 ihren 9.000. Rettungseinsatz seit Übernahme der Station im April 2006. Gleichzeitig war dies der neunte Einsatz im neuen Jahr. Die Integrierte Rettungsleitstelle Wolfsburg-Helmstedt alarmierte die Besatzung um 11:41 Uhr zu einem internistischen Notfall in eine Arztpraxis.
Ein 61-Jähriger Mann war gerade bei seinem Hausarzt in Königslutter am Elm in Behandlung, als er über starke Schmerzen in der Brust klagte. Mit Verdacht auf einen Herzinfarkt alarmierte die Praxis sofort die Rettungsleitstelle. Nur wenige Minuten später traf der Magdeburger Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung am rund 50 Kilometer Luftlinie entfernten Einsatzort ein. Die medizinische Hubschrauberbesatzung übernahm die Versorgung des Mannes und stabilisierte ihn für den Transport. „Bei einem Herzinfarkt verschließt sich ein Herzkranzgefäß und der Herzmuskel wird nicht mehr mit Sauerstoff versorgt. Je länger es dauert, bis der Patient medizinische Hilfe erhält, desto größer ist die Gefahr von irreparablen Schäden“, erläutert der diensthabende Rettungsassistent. In Begleitung des Hubschraubernotarztes wurde der Patient bodengebunden in das nahe gelegene Klinikum nach Braunschweig transportiert. Insgesamt leistete „Christoph 36“ an diesem Tag vier Einsätze.

Hintergrundinformationen

Der Magdeburger Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung wird bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Dazu ist der Hubschrauber täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern kann er in maximal 15 Minuten erreichen. Neben den kreisfreien Städten Magdeburg und Dessau-Roßlau wird der rot-weiße Rettungshubschrauber auch in die Landkreise Altmarkkreis Salzwedel, Börde, Harz, Jerichower Land, Salzland und Stendal alarmiert. Darüber hinaus wird er auch für den dringenden Transport von Patienten zwischen Kliniken eingesetzt.
I Pi DRF