4. Ethiktag der Universitätsmedizin Magdeburg

Behandlung im Voraus planen – Chancen und Grenzen eines Beratungskonzepts

Foto: Peggy und Marco Lachmann-Anke auf PixabayAm 13. November 2020 fand der 4. Ethiktag der Universitätsmedizin Magdeburg (UMMD) statt. Die virtuelle Veranstaltung erfolgte erstmals in Kooperation mit dem Klinikum Magdeburg und den Pfeifferschen Stiftungen. Thematisiert wurde die gesundheitliche Vorausplanung als Instrument zur Wahrung der Patientenautonomie.

Die Wahrung der Patientenautonomie zählt zu den wichtigsten medizinethischen Prinzipien – insbesondere im Zustand eingeschränkter Einwilligungsfähigkeit der bzw. des Erkrankten. Leider sind die zu diesem Zweck entwickelten Vorsorgeinstrumente, wie die herkömmliche Patientenverfügung, in der Praxis nicht immer in der Lage, diesem Anspruch gerecht zu werden. Vage formulierte, auf die konkrete Situation nicht anwendbare oder im Notfall nicht auffindbare Willensbekundungen erschweren es den behandelnden Ärztinnen und Ärzten, den tatsächlichen Willen ihrer Patientinnen und Patienten einzuschätzen. Auch bei Angehörigen, Betreuern und Bevollmächtigten bestehen häufig Unsicherheiten.

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Die Corona-Impfung ist da: Wie sicher und wirksam sind die Impfstoffe gegen das Corona-Virus?

Prof. Dr. med. Achim J. Kaasch
Prof. Dr. med. Achim J. Kaasch (Foto: privat)

In Deutschland sind Ende des letzten Jahres die ersten Impfungen mit dem Impfstoff BNT162b2 der Firma BioNTech/Pfizer angelaufen. Ein zweiter Kandidat der Firma Moderna soll ebenfalls als Impfstoff gegen das Corona-Virus zum Einsatz kommen. Prof. Dr. med. Achim Kaasch ist Professor für Medizinische Mikrobiologie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Er hat sich intensiv mit den Zulassungsstudien der beiden neuen mRNA-Impfstoffe auseinandergesetzt. Über die Wirksamkeit, Sicherheit und mögliche Nebenwirkungen hat das Ärzteblatt Sachsen-Anhalt am 23. Dezember 2020 mit dem Professor gesprochen.

Was ist das Neuartige an diesen Impfstoff-Kandidaten?Es handelt sich um mRNA-basierte Impfstoffe. Diese enthalten Teile der Erbinformation des Virus in Form von sogenannter Messenger-Ribonukleinsäure (mRNA), die den Bauplan für ein Virusprotein bereitstellt. Die mRNA ist in Lipid-Nanopartikeln verpackt und kann so nach der Impfung in die Körperzellen gelangen. Im Anschluss produzieren die Zellen dann dieses ungefährliche Virusprotein. So wird das Immunsystem stimuliert und es reagiert mit einer schützenden Immunantwort. Diese Impfstoffe sind das Ergebnis von mehr als einem Jahrzehnt mühsamer Forschungsarbeit.

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Wer ist eigentlich Dr. Dietrich Stoevesandt?

Dr. Dietrich Stoevesandt (Foto: Uni Halle/Maike Glöckner)

Dr. Dietrich Stoevesandt unterstützt seit vielen Jahren die Ärztekammer Sachsen-Anhalt mit großem Engagement. Die Ärztekammer ist sehr froh, auf die Expertise von Dr. Stoevesandt zurück greifen zu können.

Herr Stoevesandt, wie sind Sie zur Ärztekammer gekommen?
Im Jahr 2014 wurde die Kammer beauftragt, Sprachprüfungen für ausländische Kolleginnen und Kollegen zu organisieren und durchzuführen. Hierfür wurde ich als Leiter des Dorothea Erxleben Lernzentrum (DELH) der medizinischen Fakultät in Halle angefragt.

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Die Schmerzambulanz der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie lädt in Kooperation mit dem Onkologischen Zentrum des Universitätsklinikums Magdeburg A. ö. R. zur folgenden interdisziplinären Schmerzkonferenz ein:

22.02.2021 „Schmerzerkrankung und Begutachtung – wie bereite ich meinen Patienten vor?“

Prof. Dr. em. D. Müller, Gutachter in freier Niederlassung, FA für Neurologie/Psychiatrie
Ort: Schmerzambulanz/Hs. 39 | Zeit: 15.00 Uhr

Anmeldung erwünscht: Tel.: 0391/6713350
Die Konferenz wird von der Ärztekammer Sachsen-Anhalt für die Erlangung des Fortbildungszertifikates mit 3 Punkten gewertet.