Kontroversen in der Uro-Onkologie - Wegweisend auch im Zeitalter digitaler urologischer Fortbildung

Das deutschlandweit sehr gut bekannte interdisziplinäre Symposium „Kontroversen in der Uro-Onkologie“ ging am 29. und 30. Januar 2021 bereits in die 9. Runde. Aufgrund der aktuellen Situation wurde sie als das erste große urologische Hybrid-Meeting mit über 500 Teilnehmern für 2021 in Magdeburg unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Martin Schostak geplant. Die erneute Verlängerung des bundesweiten Lockdowns und das damit verbundene Verbot von Präsenzveranstaltungen erforderte eine kurzfristige Umplanung des Formats. Das für seine innovativen medizinischen Fortbildungsveranstaltungen bekannte Unternehmen THINK WIRED! aus Hamburg richtete in kurzer Zeit ein komplettes Produktionsstudio ein, in dem alle Vorträge im Vorfeld bereits aufgezeichnet wurden, so dass während der „Sendung“ der Fokus auf die Live-Diskussion der Fallbeispiele, das minutiöse Zeitmanagement und den technisch komplett störungsfreien Ablauf gerichtet werden konnte – mit großem Erfolg, es gab am Ende keine zeitliche Verzögerung bei über 60 technisch einwandfrei abgelaufenen Vorträgen!

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Universitätsmedizin Magdeburg eröffnet hochmodernen Hybrid-Operationssaal

Eine Konzeption und Einrichtung, die für die Zukunft steht

Universitätsmedizin Magdeburg eröffnet hochmodernen Hybrid-Operationssaal Seit Kurzem verfügt die Universitätsmedizin Magdeburg im Zentral-OP über einen hochmodernen Hybrid-OP-Saal, der die Therapiemöglichkeiten invasiver bildgeführter Maßnahmen, Interventionen und Operationen auf eine neue Dimension hebt. In diesem neuen Operationssaal, der in dieser Konfiguration einmalig auf der Welt ist, können Ärzte*innen an einem Ort diagnostizieren und behandeln.

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Schlichtungsverfahren aus Sachsen-Anhalt im Jahr 2020

Tätigkeitsbericht 2020 der Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen Ärztekammern

Entwicklung der Antragseingänge 2016-2020

2020 wurden im gesamten Zuständigkeitsbereich der Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen Ärztekammern (kurz: Schlichtungsstelle oder SST), der sich auf die 10 beteiligten (Landes-)Ärztekammern Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen erstreckt, 3140 Antragseingänge verzeichnet.

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Dr. med. Hans-Jörg Scholz - Glückwünsche zum 66. Geburtstag

Dr. med. Hans-Jörg Scholz
Dr. med. Hans-Jörg Scholz

Lieber Hans-Jörg Scholz, statt Feuerwerk und großem Zapfenstreich, statt Sekt und Kaviar, Deine 25 Jahre währende berufliche Laufbahn endete am Asklepios Klinikum Weißenfels durch die Einschränkungen der Covid-19-Pandemie eher still und leise. Das kam Dir sicherlich entgegen. Aber etwas Tamtam hätte Dir dabei unbedingt zugestanden.

Du stammst aus Markoberndorf im Voralpenland. Nach dem Abitur hast Du Dich mit dem Italienischen in Perugia und für 2 Jahre mit dem Studium der Architektur befasst. 1978 begann Dein Medizinstudium in München. Nach Approbation 1984 und Promotion 1985 bliebst Du lange der Urologischen Klinik in Kempten treu – zunächst als Assistenzarzt, nach der Facharztanerkennung 1989 als Oberarzt. Vom 01.01.1996 bis zum 31.12.2020 warst Du Chefarzt der Urologischen Klinik des Asklepios Klinikums Weißenfels. Damit nicht genug: Von 2006 bis 2014 hast Du als Ärztlicher Direktor der Asklepios Klinik Weißenfels in unruhigen Zeiten politische und ökonomische Verantwortung übernommen. Als Mitglied in der Fach- und Prüfungskommission „ZB Röntgendiagnostik-fachgebunden“ bist Du an der Ärztekammer Sachsen-Anhalt aktiv.

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Neuartige Krebsimmuntherapie

Universitätsklinikum Halle (Saale) behandelt Lymphdrüsenkrebs-Betroffene mit CAR-T-Zell-Therapie 

Die Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV am Universitätsklinikum Halle (Saale) bietet für Patientinnen und Patienten mit B-Zell-Lymphom, einer Form des Lymphdrüsenkrebses, die sogenannte CAR-T-Zell-Therapie an.

T-Zellen sind bestimmte Abwehrzellen des körpereigenen Immunsystems und spielen in der Bekämpfung von Krebs eine große Rolle, weil sie Krebszellen erkennen und abtöten können. Diese moderne Therapieform steht nur an ausgewählten Zentren zur Verfügung, die über ausreichend klinische Erfahrung mit Zelltherapien verfügen. Das UKH ist eines dieser Zentren. „Auch in der aktuellen Corona-Pandemie behandeln wir unsere Patientinnen und Patienten und bieten diese Therapieform an“, sagt apl. Prof. Dr. Lutz Müller von der Klinik für Innere Medizin IV, der das CAR-T-Zell-Programm leitet.

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