apl Prof. Gernot Keyßer
apl Prof. Gernot Keyßer

Ungeachtet der Corona-Pandemie entwickelte sich die Innere Medizin auch im Jahr 2020 mit großen Schritten weiter. In allen Schwerpunkten gab es richtungsweisende Publikationen. Aus gegebenem Anlass fand der traditionelle Jahresrückblick des Department für Innere Medizin der Universitätsklinik Halle (Saale) diesmal online statt – was das Teilnehmerinteresse nicht minderte.

Für die Rheumatologie berichtete apl. Prof. G. Keyßer über neue Erkenntnisse zur Entstehung der rheumatoiden Arthritis (RA). Aus den Daten der Nurses‘ Health Study, einer Langzeitbeobachtung von über 150 000 Frauen, wurde erkennbar, dass eine Fehlernährung mit hohem Anteil an rotem Fleisch, Softdrinks und gesättigten Fetten maßgeblich zur Entstehung der RA beiträgt, auch Übergewicht steigert das Erkrankungsrisiko [1].

Neu zugelassen wurde 2020 ein vierter Januskinase-(JAK)-Inhibitor, das Filgotinib. JAK-Inhibitoren und Biologika werden als gleichwertige Optionen empfohlen, wenn die Erstlinientherapie mit Methotrexat nicht zur Krankheitskontrolle führt [2]. Studiendaten zeigen jedoch für alle zugelassenen JAK-Inhibitoren eine etwas höhere Wirksamkeit als das Biologikum Adalimumab.

Für die Psoriasis-Arthritis (PsA) gibt es neue gegen Interleukin-17 gerichtete Biologika, die ebenso gut wie TNF-Inhibitoren die Arthritis kontrollieren, jedoch effektiver auf die Haut wirken [3].

Für die Riesenzell-Arteriitis (RZA) zeigte sich, dass Tozilizumab und Methylprednisolon-Boli zwar die kumulative Steroiddosis reduzierten, eine Krankheitskontrolle aber erst nach einigen Monaten einsetzte [4]. Eine längerfristige Steroidgabe bleibt daher für die Initialphase der RZA unverzichtbar. Mit Mavrilimumab (Antikörper gegen GM-CSF) könnte bald ein weiteres Biologikum gegen die RZA zur Verfügung stehen [5].

Neue Biologika gibt es auch für die Therapie des Systemischen Lupus erythematodes (SLE). Der Antikörper gegen den Interferon-Typ I-Rezeptor, Anifrolumab, ist für den nicht-renalen Lupus interessant [6]. Auch das bereits für die PsA zugelassene Biologikum Ustekinumab ist effektiv für den SLE [7].

Patienten mit Sklerodermie profitieren von einer Kombinationsbehandlung der pulmonalarteriellen Hypertonie (PAH) [8]. Vorläufige Daten zeigen, dass gegen die PAH wirksame Substanzen auch die Hautbeteiligung günstig beeinflussen könnten [9].

Für das Fachgebiet Nephrologie ging Herr Prof. M. Girndt zunächst auf neue Optionen der Progressionsverzögerung bei diabetischer Nephropathie ein. Nachdem große Studien zuletzt einen nephroprotektiven Effekt für SGLT-2-Inhibitoren, GLP-1 Agonisten und DPP-4-Inhibitoren zeigen konnten, kommt nun der selektive Mineralokortikoidrezeptor-Antagonist Finerenon hinzu, der bei guter Verträglichkeit vergleichbare Vorteile für die Nierenfunktion hat [10]. Die Progressionsverzögerung durch SGLT-2-Hemmer wirkt sogar bei nicht-diabetischer Nierenkrankheit, z. B. bei kardiorenalem Syndrom [11]. Die Erwartungen sind hoch, dass es künftig gelingt, Dialysepflichtigkeit in vielen Fällen zu vermeiden.

Bei Nierenkranken ist Vorhofflimmern noch wesentlich häufiger als bei Nierengesunden. Vitamin-K-Antagonisten (VKA) sind bei diesen Patienten mit massiver Gefäßverkalkung assoziiert, ein Effekt, der sich wider Erwarten leider nicht durch Vitamin K2-Gaben bremsen lässt [12]. Hingegen gibt es neue Daten, die den Einsatz von DOAK, z. B. Edoxaban, bei chronischer Niereninsuffizienz im Stadium 4 (GFR < 30 ml/min) unterstützen [13].

Auch bei den Autoimmunerkrankungen mit Nierenbeteiligung gibt es Neuigkeiten: eine erfolgreiche Therapiestudie mit dem B-Lymphozytenhemmer Belimumab bei schwerer Lupus-Nephritis [14] und eine Untersuchung, die dafür spricht, die Erhaltungstherapie bei ANCA-Vaskulitis mit Rituximab auf 36 Monate auszudehnen [15].

Ein immer wieder heiß diskutiertes Thema war bisher die Frage, ob medikamentöse Harnsäuresenkung die Progression der Niereninsuffizienz verzögern kann. Sie kann als geklärt gelten, da zwei prospektiv-randomisierte Studien hoher Qualität [16, 17] trotz starker Senkung der Harnsäure keinen Vorteil einer Allopurinolgabe vs. Placebo zeigen konnten. Allopurinol ist somit nur bei Gichtpatienten indiziert.

Über Neues aus der Angiologie berichtet Frau apl. Prof. Bettina-Maria Taute. Mit einer frühzeitigen Krankenhausentlassung bei Patienten mit Niedrigrisiko-Lungenembolie (LE) befasst sich die HOME-PE-Studie (ESC Virtual Congress 2020). Bei Triagierung von Notaufnahmepatienten mittels HESTIA-Kriterien oder sPESI-Score konnten in beiden Gruppen mehr als ein Drittel der Patienten nach 24 Stunden ohne nachfolgende Komplikationen in die Heimtherapie entlassen werden. Die aktuelle ESC-Leitlinie zur LE [18] empfiehlt die Option der frühzeitigen Klinikentlassung für Troponin-negative Niedrigrisiko-LE-Patienten ohne rechtsventrikuläre Dysfunktion oder schwere Komorbidität.

Mit CARAVAGGIO [19] liegt die vierte randomisierte klinische Studie zum Einsatz der DOAC bei Tumorpatienten mit venöser Thromboembolie (VTE) vor. So stehen Apixaban, Edoxaban und Rivaroxaban als orale Alternativen zum NMH bei Tumorpatienten sowohl in den ersten 6 Monaten nach VTE als auch für die verlängerte Erhaltungstherapie zur Verfügung.

Die reduzierte Lebenserwartung bei PAVK-Patienten resultiert nicht nur aus der hohen kardiovaskulären Mortalität, sondern wie jüngst in einer Analyse von Gesundheitsdaten der Barmer Krankenkasse berichtet, auch aus hoher Inzidenz und Mortalität an nikotinassoziierten Tumoren. PAVK-Patienten könnten von regelmäßigen Krebsvorsorgeuntersuchungen in besonderem Maße profitieren, so schlussfolgern die Autoren [20].

Die Debatte um das erhöhte Sterberisiko nach Applikation Paclitaxel-beschichteter Devices bei PAVK-Patienten dauert an: Als markantes Ergebnis einer Interimsanalyse der schwedischen SWEDEPAD-Studie wird das Fehlen eines Mortalitätssignals für Paclitaxel-beschichtete Devices nach 1-4 Jahren berichtet [21].

In der PAVK-Therapie kündigt sich ein Paradigmenwechsel an. Bereits die COMPASS-Studie [22] hatte gezeigt, dass der für die Sekundärprävention geprüfte duale Wirkansatz aus ASS 100 mg/d und Xarelto 2x2,5 mg/d die Rate atherothrombotischer Ereignisse für Patienten mit stabiler kardiovaskulärer Erkrankung im Vergleich zur ASS-Monotherapie signifikant reduzierte. Die VOYAGER PAD-Studie [23] prüfte den dualen Wirkansatz im Hochrisikokollektiv von PAVK-Patienten nach peripherer Revaskularisation. Hier reduziert die duale Therapie kardiovaskuläre und periphere Ereignisse, schwere Blutungen waren im Vergleich zu ASS nicht signifikant erhöht. COMPASS und VOYAGER PAD zusammen zeigen, dass der duale Wirkansatz Patienten mit symptomatischer PAVK im gesamten Krankheitskontinuum zu schützen vermag.

Dr. Stephan Eisenmann
Dr. Stephan Eisenmann

Herr Dr. S. Eisenmann berichtete über die aktuellen Entwicklungen aus der Pulmologie. Für die Therapie des primären Spontanpneumothorax ist die konservative Therapie der Drainage als nicht unterlegen gezeigt worden [24]. Vielmehr bestehen unter Drainage vermehrt Komplikationen und Rezidive. Dies kann die Versorgung ändern.

Für interstitielle Lungenerkrankungen sind neue Leitlinien erarbeitet worden [25, 26]. Der Stellenwert multimodaler Diagnostik und Therapieentscheidung in interdisziplinärer Konferenz wird immer entscheidender. Bei fibrotischer Verlaufsform kann man entitätsunabhängig nach den Ergebnissen der INBUILD- und SENSCIS-Studie antifibrotisch mit Nintedanib behandeln und so Progress verzögern [27, 28]. Eine Probenentnahme kann mittels transbronchialer Kryobiopsie erfolgen. Die Daten der COLDICE-Studie zeigen, dass diese Methode als Baustein in der erforderlichen interdisziplinären Konferenz der bislang leitliniengerechten chirurgischen Biopsie nicht unterlegen ist [29].

Beim Asthma bronchiale steigt laut schwedischer Registerdaten mit einer vermehrten Anwendung von z. B. Salbutamol auch die Mortalität in jungen Jahren bereits beträchtlich [30]. Bei höherer Krankheitsschwere sind für die Tripletherapie jetzt auch überzeugende Daten verschiedener Fixpräparate vorhanden, zuletzt aus der IRIDIUM-Studie [31].

Für die COPD konnte die ETHOS-Studie nochmals überzeugend belegen, dass bei höherer Exazerbationsfrequenz und Blut-Eosinophilie eine Tripletherapie positive Effekte auf Exazerbation, Lebensqualität, Lungenfunktion und auch Überleben hat [32].

Bei Bronchiektasen, die nicht durch Mukoviszidose verursacht werden, konnte mit Brensocatib als DPP-1-Inhibitor ein Hemmer der neutrophilen Inflammation positiv getestet werden [33]. Phase-III-Daten müssen diesen erfreulichen Effekt nun bestätigen.

Über den Schwerpunkt Kardiologie berichtete Professor Dr. Daniel Sedding. Schwerpunkt der Studien im kardiologischen Bereich des letzten Jahres war die Herzinsuffizienz. Dies ist von besonderer Bedeutung, da der mitteldeutsche Raum und insbesondere das südliche Sachsen-Anhalt stärker als die anderen Regionen Deutschlands von der Herzinsuffizienz betroffen sind.

Eine neue Substanzklasse, die in der Therapie der Herzinsuffizienz zunehmend an Bedeutung gewinnt, sind die SGLT-2 Inhibitoren. In der EMPEROR-Reduced Studie konnte gezeigt werden, dass eine zusätzliche Therapie mit Empagliflozin den primären Endpunkt bestehend aus kardiovaskulärem Tod und Hospitalisierung aufgrund von Herzinsuffizienz signifikant verringern kann [34]. Darüber hinaus konnte auch die Progression einer Niereninsuffizienz signifikant und hoch effektiv verringert werden.

Eine weitere neue Substanz und Wirkstoffklasse stellt das Vericiguat dar. Es erhöht die Aktivität des NO-Signalweges. Im Rahmen des Victoria Trials konnte gezeigt werden, dass der ähnlich geartete primäre Herzinsuffizienz-Endpunkt signifikant verringert werden konnte [35]. Somit stehen neue und vielversprechende Substanzen zur Behandlung der Herzinsuffizienz zur Verfügung.

Zur Thematik des Vorhofflimmerns konnte in der EAST-AFNET4 Studie gezeigt werden, dass eine frühzeitige Rhythmuskontrolle, auch mittels einer ablativen Intervention, die Prognose der Patienten verbessert [36]. Darüber hinaus wurde von der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie eine neue Version der Vorhofflimmer-Leitlinie publiziert [37].

Auch im Bereich der Atherosklerose-Therapie gab es Interessantes: Im LoDoCo2 Trial konnte gezeigt werden, dass eine niedrig dosierte Therapie mit Colchicin bei kaum vorhandenen Nebenwirkungen sehr effektiv einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder CV-Tod verhindern kann [38].

Für den Fachbereich Endokrinologie/Diabetologie berichtete Frau S. Fick. Das erste inhalative Glukagon zur Therapie der Hypoglykämie mit Fremdhilfe ist zugelassen. Ebenso neu zugelassen wurde ein neues Ultrarapid-Insulin auf Basis von I. lispro. Durch lokale Gefäßerweiterung und erhöhte Permeabilität werden Wirkspiegel schneller aufgebaut und postprandiale Blutzuckerwerte besser beherrscht [39].

Den 1. Preis bei BytesForDiabetes gewann das Schweizer Start-up SNAQ. Die App schätzt Broteinheiten anhand 3D-Handyaufnahme.
TNF-alpha Therapie mit Golimumab zeigt bei frühem Typ 1 Diabetes mellitus eine Stabilisierung der endogenen Insulinproduktion mit niedrigerem Insulinbedarf [40].

2019 leiden weltweit 463 Millionen Menschen an Diabetes mellitus. Nach Hochrechnung ist im Jahr 2045 von 700 Millionen betroffenen Patienten auszugehen (diabetesatlas.org). Am 03.07.2020 erkannte der Dt. Bundestag Adipositas als Krankheit an und stellt den Antrag zum Start einer nationalen Diabetes-Strategie. Auf dem ADA 2020 wurden verschiedene Diät-Interventionen vorgestellt. Ambitioniert war hierbei die DIRECT-Studie, bei der Typ-2-Diabetiker auf eine strikte Formula Diät umgestellt wurden. 36 % der Probanden erreichten eine Krankheitsremission [41].

Auch 2020 bleibt in den Therapieempfehlungen der ADA und DDG Metformin Mittel der ersten Wahl. Eskalierend sollte je nach Komorbidität bei ASCVD GLP1-R-Analoga und bei CKD/Herzinsuffizienz SGLT2-Hemmer eingesetzt werden. Eine Kombination von GLP1-RA und SGLT2-Hemmer zeigt eine weitere Reduktion des CV-Endpunktes um 27 % [42].

Bei M. Basedow assoziierter endokriner Orbitopathie wurde in USA der IGF1-R-Antikörper Teprotumumab zugelassen [43].

Für die Osteoporose wurde mit Romosozumab das zweite osteoanabole Präparat zugelassen. Der humanisierte Antikörper gegen Sklerostin konnte eine stärkere Zunahme der Knochenmasse im Vgl. mit Teriparatid und eine Reduktion vertebraler Frakturen gegen Alendronat zeigen [44, 45].

Bei Patienten mit schwerem COVID-Verlauf scheint Diabetes mellitus oder Adipositas ein prognostischer Risikofaktor zu sein. Metaanalysedaten zeigen zudem einen gehäuften Vitamin-D-Mangel bei Patienten mit schweren Verläufen, Hospitalisierung und Übersterblichkeit. Ob im Umkehrschluss eine ausreichende Supplementation mit Vitamin D einen positiven Effekt hat, bleibt zu prüfen [46].

Frau Prof. M. Binder fasste neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der Covid-19 Immunologie, Immuncheckpoint blockierenden Antikörper bei soliden Tumorerkrankungen sowie den neuen zellulären Therapien im Bereich der Hämatologie zusammen.

Covid-19 stellt eine echte Bedrohung für Tumorpatienten dar. Die immunologischen Mechanismen, die zu einem schweren Krankheitsverlauf führen und die im Laufe des Jahres 2020 in internationalen Kooperationen entschlüsselt werden konnten, sind vielfältig. Sie reichen von einer gestörten Interferon­antwort (durch Autoantikörper oder genetisch bedingt) [47] über superantigene Eigenschaften des SARS-CoV-2 Virus und entsprechende unspezifische T-Zellstimulation [48] bis hin zu einer eingeschränkten adaptiven Immunarchitektur, die v. a. in älteren und Krebspatienten zum Tragen kommt [49]. Bei sich andeutendem hyperinflammatorischem Krankheitsverlauf können daher Steroidgaben in Kombination mit antiviraler Behandlung auch aufgrund der molekularen Daten eine rationale Therapieoption darstellen.

Im Jahr 2020 gab es im Bereich der soliden Tumore eine große Zahl von neuen „practice changing“ Therapieneuerungen. Ein Trend über viele Erkrankungen hinweg (speziell im Bereich der gastroenterologischen Onkologie) ist die Stärkung der neoadjuvanten Chemotherapiekonzepte. Darüber hinaus umfasst ein Großteil der neuen Therapiestandards die Gabe von Immun Checkpoint Inhibitoren, z. B. in der Adjuvanz nach Radiochemotherapie und Operation beim Ösophaguskarzinom (Kelly, ESMO 2020), in der palliativen Therapie die Kombination von Checkpoint Inhibitoren mit Chemotherapie etwa bei den Kopf-Hals Tumoren, dem Ösophagus- und Magenkarzinom (Kato, ESMO 2020; Möhler, ESMO 2020) oder die alleinige Checkpoint Inhibitorgabe z. B. bei spezifischen Subgruppen wie dem Mikrosatelliten-instabilen Darmkrebs [50].

In der Hämatologie sind weiter T-Zell basierte zelluläre Therapien im Vormarsch wie die CAR-T-Zelltherapien und bispezifische T-Zell-Engager. Das Universitätsklinikum Halle ist als Zentrum für CAR-T-Zelltherapien mittlerweile qualifiziert und bietet diese Therapien bei Lymphomen und – zukünftig – bestimmten Leukämien und dem Multiplen Myelom an.

Im Fach Gastroenterologie berichtete Prof. Michl, dass bei bis zu 20 % der Covid-19 Patienten primär gastrointestinale Symptome auftreten können. SARS-CoV-2 RNA kann auch nach dem Abklingen respiratorischer Symptome im Stuhl nachweisbar bleiben [51]. Im Bereich der gastrointestinalen Onkologie wies er auf den Durchbruch der Checkpoint-Therapie beim Ösophaguskarzinom [52] und – in Kombination mit antiangiogener Therapie – beim Hepatozellulären Karzinom hin, was einen deutlichen Fortschritt in der palliativen Therapie bei diesen Tumorarten darstellt. Zweites großes Thema in der gastrointestinalen Onkologie ist die Optimierung der Therapiesequenz: Hier deuten immer mehr Studien auch beim Pankreaskarzinom für einen Benefit einer neoadjuvanten Chemotherapie bei einer grenzwertig resektablen Situation [53].

Bei Langzeit-PPI Therapie bestätigen neue Metaanalysen nur wenige der diskutierten Nebenwirkungen: Auch kontroverse Berichte über eine mögliche Assoziation mit Demenzentwicklung konnten in einer aktuellen Metaanalyse nicht bestätigt werden [54]. Beim Thema Endoskopie hält die künstliche Intelligenz (KI) Einzug: Moderne hochauflösende Coloskopie-Prozessoren mit Integration von KI-Algorithmen führen gegenüber der reinen Beurteilung durch den Untersucher zu einer signifikant verbesserten Adenom-Detektions-Rate [55].

Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen hat die Einführung von subkutan applizierbaren Biologika zu einer deutlichen Verbesserung des Patientenkomforts geführt. Natürlich gab es auch 2020 eine Menge Berichte zum Thema Mikrobiom: Auch die Alkoholhepatitis, ein schwer zu behandelndes Krankheitsbild, ist mit einer signifikanten Störung des intestinalen Mikrobioms vergesellschaftet und erste Studien weisen auf eine mögliche therapeutische Besserung durch fäkalen Mikrobiomtransfer bzw. gezielte Modulation einzelner Spezies hin [56]. Schließlich deutet eine provokante Studie auf einen möglichen positiven Effekt von Eigenstuhltransfer hin: Hier konnte die erneute Gewichtszunahme („Re­bound“) nach vorheriger Diät mit einer mediterranen, fleischreduzierten Kost verhindert werden [57].

In einer späteren Ausgabe des Ärzteblattes Sachsen-Anhalt wird über den internistischen Jahresrückblick der Universitätsklinik Magdeburg zu lesen sein.

References 

  1. Nathalie Marchand, Yu-Han Chiu,KazukiYoshida, Susan Malspeis, Jeffrey Sparks, Karen Costenbader, Elizabeth Karlson, Bing Lu. Threshold Level for Long-term Healthy Diet Adherence to Reduce the Risk of Rheumatoid Arthritis Among Women in a Prospective Cohort Using a Marginal Structural Model Approach. Arthritis Rheumatology. 72;2020:1463. 
  2. Smolen JS,LandewéRBM, Bijlsma JWJ, Burmester GR, Dougados M, Kerschbaumer A, et al. EULAR recommendations for the management of rheumatoid arthritis with synthetic and biological disease-modifying antirheumatic drugs: 2019 update. Ann Rheum Dis. 2020;79:685–99. doi:10.1136/annrheumdis-2019-216655. 
  3. MeasePJ, Smolen JS, Behrens F, Nash P, LiuLeage S, Li L, et al. A head-to-head comparison of the efficacy and safety of ixekizumab and adalimumab in biological-naïve patients with active psoriatic arthritis: 24-week results of a randomised, open-label, blinded-assessor trial. Ann Rheum Dis. 2020;79:123–31. doi:10.1136/annrheumdis-2019-215386. 
  4. Lisa Christ, Luca Seitz, LukasBuetikofer,Godehard Scholz, Adela-Cristina Sarbu, Jennifer Amsler, Florian Kollert, Stephan Reichenbach, Peter Villiger. A Proof of Concept Study to Assess the Efficacy of Tocilizumab in Combination with Ultra-Short Glucocorticoid Administration to Treat Newly Diagnosed Giant Cell Arteritis – a 24 Week Analysis. Arthritis Rheumatology. 72;2020:515. 
  5. AtulDeodhar, PaulaSliwinska-Stanczyk, Huji Xu, Xenofon Baraliakos, Lianne Gensler, Dona FleishakerLisy Wang, Joseph Wu, Sujatha Menon, Cunshan Wang, Oluwaseyi Dina, Lara Fallon, Keith S KanikDésirée van der Heijde. Tofacitinib for the Treatment of Adult Patients with Ankylosing Spondylitis: Primary Analysis of a Phase 3, Randomized, Double-blind, Placebo-controlled Study. Arthritis Rheumatology. 72;2020:L06. 
  6. MorandEF,Furie R, Tanaka Y, Bruce IN, Askanase AD, Richez C, et al. Trial of Anifrolumab in Active Systemic Lupus Erythematosus. N Engl J Med. 2020;382:211–21. doi:10.1056/NEJMoa1912196. 
  7. van Vollenhoven RF, Hahn BH,TsokosGC, Lipsky P, Fei K, Gordon RM, et al. Maintenance of Efficacy and Safety of Ustekinumab Through One Year in a Phase II Multicenter, Prospective, Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Crossover Trial of Patients With Active Systemic Lupus Erythematosus. Arthritis Rheumatol2020;72:761–8. doi:10.1002/art.41179. 
  8. KuwanaM, Blair C, Takahashi T, Langley J, Coghlan JG. Initial combination therapy ofambrisentan and tadalafil in connective tissue disease-associated pulmonary arterial hypertension (CTD-PAH) in the modified intention-to-treat population of the AMBITION study: post hoc analysis. Ann Rheum Dis. 2020;79:626–34. doi:10.1136/annrheumdis-2019-216274. 
  9. Khanna D,AllanoreY, Denton CP, Kuwana M, Matucci-Cerinic M, Pope JE, et al. Riociguat in patients with early diffuse cutaneous systemic sclerosis (RISE-SSc): randomised, double-blind, placebo-controlled multicentre trial. Ann Rheum Dis. 2020;79:618–25. doi:10.1136/annrheumdis-2019-216823. 
  10. BakrisGL, Agarwal R, Anker SD, Pitt B,Ruilope LM, Rossing P, et al. Effect of Finerenone on Chronic Kidney Disease Outcomes in Type 2 Diabetes. N Engl J Med. 2020;383:2219–29. doi:10.1056/NEJMoa2025845. 
  11. Packer M, Anker SD, Butler J,FilippatosG, Pocock SJ, Carson P, et al. Cardiovascular and Renal Outcomes with Empagliflozin in Heart Failure. N Engl J Med. 2020;383:1413–24. doi:10.1056/NEJMoa2022190. 
  12. Vriese AS de, Caluwé R, Pyfferoen L, Bacquer D de, Boeck K de, Delanote J, et al.Multicenter Randomized Controlled Trial of Vitamin K Antagonist Replacement by Rivaroxaban with or without Vitamin K2 in Hemodialysis Patients with Atrial Fibrillation: the Valkyrie Study. J Am SocNephrol2020;31:186–96. doi:10.1681/ASN.2019060579. 
  13. Okumura K,AkaoM, Yoshida T, Kawata M, Okazaki O, Akashi S, et al. Low-Dose Edoxaban in Very Elderly Patients with Atrial Fibrillation. N Engl J Med. 2020;383:1735–45. doi:10.1056/NEJMoa2012883. 
  14. FurieR,Rovin BH, Houssiau F, Malvar A, Teng YKO, Contreras G, et al. Two-Year, Randomized, Controlled Trial of Belimumab in Lupus Nephritis. N Engl J Med. 2020;383:1117–28. doi:10.1056/NEJMoa2001180. 
  15. Charles P,PerrodeauÉ, Samson M, Bonnotte B, Néel A, Agard C, et al. Long-Term Rituximab Use to Maintain Remission of Antineutrophil Cytoplasmic Antibody-Associated Vasculitis: A Randomized Trial. Ann Intern Med. 2020;173:179–87. doi:10.7326/M19-3827. 
  16. BadveSV, Pascoe EM,Tiku A, Boudville N, Brown FG, Cass A, et al. Effects of Allopurinol on the Progression of Chronic Kidney Disease. N Engl J Med. 2020;382:2504–13. doi:10.1056/NEJMoa1915833. 
  17. DoriaA,Galecki AT, Spino C, Pop-Busui R, Cherney DZ, Lingvay I, et al. Serum Urate Lowering with Allopurinol and Kidney Function in Type 1 Diabetes. N Engl J Med. 2020;382:2493–503. doi:10.1056/NEJMoa1916624. 
  18. KonstantinidesSV, Meyer G,Becattini C, Bueno H, Geersing G-J, Harjola V-P, et al. 2019 ESC Guidelines for the diagnosis and management of acute pulmonary embolism developed in collaboration with the European Respiratory Society (ERS). Eur Heart J. 2020;41:543–603. doi:10.1093/eurheartj/ehz405. 
  19. Agnelli G,BecattiniC, Meyer G, Muñoz A, Huisman MV, Connors JM, et al. Apixaban for the Treatment of Venous Thromboembolism Associated with Cancer. N Engl J Med. 2020;382:1599–607. doi:10.1056/NEJMoa1915103. 
  20. KaschwichM, Peters F,Hischke S, Rieß HC, Gansel M, Marschall U, et al. Long-term incidence of cancer after index treatment for symptomatic peripheral arterial disease - a health insurance claims data analysis. Vasa. 2020;49:493–9. doi:10.1024/0301-1526/a000901. 
  21. NordanstigJ, James S, Andersson M, Andersson M,Danielsson P, Gillgren P, et al. Mortality with Paclitaxel-Coated Devices in Peripheral Artery Disease. N Engl J Med. 2020;383:2538–46. doi:10.1056/NEJMoa2005206. 
  22. EikelboomJW, Connolly SJ, Bosch J,Dagenais GR, Hart RG, Shestakovska O, et al. Rivaroxaban with or without Aspirin in Stable Cardiovascular Disease. N Engl J Med. 2017;377:1319–30. doi:10.1056/NEJMoa1709118. 
  23. BonacaMP, Bauersachs RM, Anand SS, Debus ES,Nehler MR, Patel MR, et al. Rivaroxaban in Peripheral Artery Disease after Revascularization. N Engl J Med. 2020;382:1994–2004. doi:10.1056/NEJMoa2000052. 
  24. Brown SGA, Ball EL, Perrin K, Asha SE, Braithwaite I, Egerton-Warburton D, et al. Conservative versus Interventional Treatment for Spontaneous Pneumothorax. NEnglJ Med. 2020;382:405–15. doi:10.1056/NEJMoa1910775. 
  25. Behr J, Günther A,BonellaF, Dinkel J, Fink L, Geiser T, et al. S2K-Leitlinie zur Diagnostik der idiopathischen Lungenfibrose. Pneumologie. 2020;74:e1-e2. doi:10.1055/a-1179-2905. 
  26. Raghu G, Remy-Jardin M, Ryerson CJ, Myers JL,KreuterM, Vasakova M, et al. Diagnosis of Hypersensitivity Pneumonitis in Adults. An Official ATS/JRS/ALAT Clinical Practice Guideline. Am J Respir Crit Care Med. 2020;202:e36-e69. doi:10.1164/rccm.202005-2032ST. 
  27. Distler O, Highland KB,GahlemannM, Azuma A, Fischer A, Mayes MD, et al. Nintedanib for Systemic Sclerosis-Associated Interstitial Lung Disease. N Engl J Med. 2019;380:2518–28. doi:10.1056/NEJMoa1903076. 
  28. Flaherty KR, Wells AU,CottinV, Devaraj A, Walsh SLF, Inoue Y, et al. Nintedanib in Progressive Fibrosing Interstitial Lung Diseases. N Engl J Med. 2019;381:1718–27. doi:10.1056/NEJMoa1908681. 
  29. Troy LK,GraingeC, Corte TJ, Williamson JP, Vallely MP, Cooper WA, et al. Diagnostic accuracy of transbronchial lung cryobiopsy for interstitial lung disease diagnosis (COLDICE): a prospective, comparative study. Lancet Respir Med. 2020;8:171–81. doi:10.1016/S2213-2600(19)30342-X. 
  30. NwaruBI,Ekström M, Hasvold P, Wiklund F, Telg G, Janson C. Overuse of short-acting β2-agonists in asthma is associated with increased risk of exacerbation and mortality: a nationwide cohort study of the global SABINA programme. Eur Respir J 2020. doi:10.1183/13993003.01872-2019. 
  31. KerstjensHAM,Maspero J, Chapman KR, van Zyl-Smit RN, Hosoe M, Tanase A-M, et al. Once-daily, single-inhaler mometasone–indacaterol–glycopyrronium versus mometasone–indacaterol or twice-daily fluticasone–salmeterol in patients with inadequately controlled asthma (IRIDIUM): a randomised, double-blind, controlled phase 3 study. The Lancet Respiratory Medicine. 2020;8:1000–12. doi:10.1016/S2213-2600(20)30190-9. 
  32. Rabe KF, Martinez FJ, Ferguson GT, Wang C, Singh D,WedzichaJA, et al. Triple Inhaled Therapy at Two Glucocorticoid Doses in Moderate-to-Very-Severe COPD. N Engl J Med. 2020;383:35–48. doi:10.1056/NEJMoa1916046. 
  33. Chalmers JD, Haworth CS,MeterskyML, Loebinger MR, Blasi F, Sibila O, et al. Phase 2 Trial of the DPP-1 Inhibitor Brensocatib in Bronchiectasis. N Engl J Med. 2020;383:2127–37. doi:10.1056/NEJMoa2021713. 
  34. Packer M, Anker SD, Butler J,FilippatosG, Ferreira JP, Pocock SJ, et al. Influence of neprilysin inhibition on the efficacy and safety of empagliflozin in patients with chronic heart failure and a reduced ejection fraction: the EMPEROR-Reduced trial. Eur Heart J. 2021;42:671–80. doi:10.1093/eurheartj/ehaa968. 
  35. Armstrong PW,PieskeB, Anstrom KJ, Ezekowitz J, Hernandez AF, Butler J, et al. Vericiguat in Patients with Heart Failure and Reduced Ejection Fraction. N Engl J Med. 2020;382:1883–93. doi:10.1056/NEJMoa1915928. 
  36. KirchhofP,Camm AJ, Goette A, Brandes A, Eckardt L, Elvan A, et al. Early Rhythm-Control Therapy in Patients with Atrial Fibrillation. N Engl J Med. 2020;383:1305–16. doi:10.1056/NEJMoa2019422. 
  37. HindricksG,Potpara T, Dagres N, Arbelo E, Bax JJ, Blomström-Lundqvist C, et al. 2020 ESC Guidelines for the diagnosis and management of atrial fibrillation developed in collaboration with the European Association for Cardio-Thoracic Surgery (EACTS). Eur Heart J 2021. doi:10.1093/eurheartj/ehaa612. 
  38. NidorfSM,Fiolet ATL, Mosterd A, Eikelboom JW, Schut A, Opstal TSJ, et al. Colchicine in Patients with Chronic Coronary Disease. N Engl J Med. 2020;383:1838–47. doi:10.1056/NEJMoa2021372. 
  39. Heise T,LinnebjergH, Coutant D, LaBell E, Zijlstra E, Kapitza C, et al. Ultra rapid lispro lowers postprandial glucose and more closely matches normal physiological glucose response compared to other rapid insulin analogues: A phase 1 randomized, crossover study. Diabetes Obes Metab. 2020;22:1789–98. doi:10.1111/dom.14094. 
  40. QuattrinT, Haller MJ, Steck AK,Felner EI, Li Y, Xia Y, et al. Golimumab and Beta-Cell Function in Youth with New-Onset Type 1 Diabetes. N Engl J Med. 2020;383:2007–17. doi:10.1056/NEJMoa2006136. 
  41. Lean MEJ, Leslie WS, Barnes AC,BrosnahanN, Thom G, McCombie L, et al. Durability of a primary care-led weight-management intervention for remission of type 2 diabetes: 2-year results of the DiRECT open-label, cluster-randomised trial. The Lancet Diabetes & Endocrinology. 2019;7:344–55. doi:10.1016/S2213-8587(19)30068-3. 
  42. Dave CV, Kim SC,GoldfineAB, Glynn RJ, Tong A, Patorno E. Risk of Cardiovascular Outcomes in Patients With Type 2 Diabetes After Addition of SGLT2 Inhibitors Versus Sulfonylureas to Baseline GLP-1RA Therapy. Circulation. 2021;143:770–9. doi:10.1161/CIRCULATIONAHA.120.047965. 
  43. KahalyGJ. Management ofGraves‘Thyroidal And Extrathyroidal Disease – An Update. J Clin Endocrinol Metab 2020. doi:10.1210/clinem/dgaa646. 
  44. LangdahlBL,Libanati C, Crittenden DB, Bolognese MA, Brown JP, Daizadeh NS, et al. Romosozumab (sclerostin monoclonal antibody) versus teriparatide in postmenopausal women with osteoporosis transitioning from oral bisphosphonate therapy: a randomised, open-label, phase 3 trial. The Lancet. 2017;390:1585–94. doi:10.1016/S0140-6736(17)31613-6. 
  45. CosmanF, Crittenden DB, Adachi JD, Binkley N, Czerwinski E, Ferrari S, et al.Romosozumab Treatment in Postmenopausal Women with Osteoporosis. N Engl J Med. 2016;375:1532–43. doi:10.1056/NEJMoa1607948. 
  46. Pereira M,DantasDamascena A, Galvão Azevedo LM, Almeida Oliveira T de, da Mota Santana J. Vitamin D deficiency aggravates COVID-19: systematic review and meta-analysis. Crit Rev Food Sci Nutr. 2020:1–9. doi:10.1080/10408398.2020.1841090. 
  47. Zhang Q, Bastard P, Liu Z, Le Pen J, Moncada-Velez M, Chen J, et al. Inborn errors of type I IFN immunity in patients with life-threatening COVID-19. Science 2020. doi:10.1126/science.abd4570.
  48. Cheng MH, Zhang S, Porritt RA,NovalRivas M, Paschold L, Willscher E, et al. Superantigenic character of an insert unique to SARS-CoV-2 spike supported by skewed TCR repertoire in patients with hyperinflammation. Proc Natl Acad Sci U S A. 2020;117:25254–62. doi:10.1073/pnas.2010722117. 
  49. PascholdL,Simnica D, Willscher E, Vehreschild MJ, Dutzmann J, Sedding DG, et al. SARS-CoV-2-specific antibody rearrangements in prepandemic immune repertoires of risk cohorts and patients with COVID-19. J Clin Invest 2021. doi:10.1172/JCI142966. 
  50. Andre T,ShiuK-K, Kim TW, Jensen BV, Jensen LH, Punt CJA, et al. Pembrolizumab versus chemotherapy for microsatellite instability-high/mismatch repair deficient metastatic colorectal cancer: The phase 3 KEYNOTE-177 Study. JCO. 2020;38:LBA4-LBA4. doi:10.1200/JCO.2020.38.18_suppl.LBA4. 
  51. Sultan S,AltayarO, Siddique SM, Davitkov P, Feuerstein JD, Lim JK, et al. AGA Institute Rapid Review of the Gastrointestinal and Liver Manifestations of COVID-19, Meta-Analysis of International Data, and Recommendations for the Consultative Management of Patients with COVID-19. Gastroenterology. 2020;159:320-334.e27. doi:10.1053/j.gastro.2020.05.001. 
  52. Kato K, Sun J-M, Shah MA,EnzingerPC, Adenis A, Doi T, et al. LBA8_PR Pembrolizumab plus chemotherapy versus chemotherapy as first-line therapy in patients with advanced esophageal cancer: The phase 3 KEYNOTE-590 study. Annals of Oncology. 2020;31:S1192-S1193. doi:10.1016/j.annonc.2020.08.2298. 
  53. GhanehP, Palmer DH,Cicconi S, Halloran C, Psarelli EE, Rawcliffe CL, et al. ESPAC-5F: Four-arm, prospective, multicenter, international randomized phase II trial of immediate surgery compared with neoadjuvant gemcitabine plus capecitabine (GEMCAP) or FOLFIRINOX or chemoradiotherapy (CRT) in patients with borderline resectable pancreatic cancer. JCO. 2020;38:4505doi:10.1200/JCO.2020.38.15_suppl.4505. 
  54. Desai M,NutalapatiV, Fathallah J, Dasari CS, Duvvuri A, Chandrasekar VT, et al. Tu1003 LONG TERM USE OF PPI'S DOES NOT INCREASE THE RISK OF DEMENTIA: A SYSTEMATIC REVIEW AND META ANALYSIS. Gastroenterology. 2020;158:S-1001-S-1002. doi:10.1016/S0016-5085(20)33178-4. 
  55. Wang P, Liu X,BerzinTM, Glissen Brown JR, Liu P, Zhou C, et al. Effect of a deep-learning computer-aided detection system on adenoma detection during colonoscopy (CADe-DB trial): a double-blind randomised study. The Lancet Gastroenterology & Hepatology. 2020;5:343–51. doi:10.1016/S2468-1253(19)30411-X. 
  56. DuanY,Llorente C, Lang S, Brandl K, Chu H, Jiang L, et al. Bacteriophage targeting of gut bacterium attenuates alcoholic liver disease. Nature. 2019;575:505–11. doi:10.1038/s41586-019-1742-x. 
  57. RinottE, Youngster I,Yaskolka Meir A, Tsaban G, Zelicha H, Kaplan A, et al. Effects of Diet-Modulated Autologous Fecal Microbiota Transplantation on Weight Regain. Gastroenterology. 2021;160:158-173.e10. doi:10.1053/j.gastro.2020.08.041. 


Fotos: Universitätsklinikum Halle (Saale)

Korrespondenzanschrift:
Prof. Dr. med. Matthias Girndt
Geschäftsführender Direktor des
Department für Innere Medizin
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Ernst-Grube-Str. 40, 06120 Halle (Saale)
Tel.: 0345/557 4978