Chefarztwechsel

FestStädtisches Klinikum Dessau 


Chefarzt im Städtischen Klinikum Dessau ist Herr PD Dr. med. habil. Stefan Fest1 seit dem 01.01.2021 in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.

BehreStädtisches Klinikum Dessau


Ebenso leitet Herr apl. Prof. Dr. med. Gerhard Behre2 im Städtischen Klinikum Dessau seit 01.01.2021 als Chefarzt die Klinik für Innere Medizin I (Gastroenterologie, Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, Hämostaseologie, Nephrolo-gie, Infektiologie und Pneumologie).

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Klinikum Magdeburg etabliert neues minimalinvasives Therapieverfahren bei erkrankten Herzklappen

Prof. Dr. Hendrik Schmidt, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Diabetologie am Klinikum Magdeburg, bei einem Trikuspidalklappeneingriff. Dabei wird über einen kleinen Schnitt in der Leiste ein Katheter über die Leistenvene bis zum Herzen vorgeschoben (Foto: Klinikum Magdeburg)
Prof. Dr. Hendrik Schmidt, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Diabetologie am Klinikum Magdeburg, bei einem Trikuspidalklappeneingriff. Dabei wird über einen kleinen Schnitt in der Leiste ein Katheter über die Leistenvene bis zum Herzen vorgeschoben (Foto: Klinikum Magdeburg)

In der Theorie klingt es einfach: Eine große undichte Stelle an einer Herzklappe wird mit Hilfe eines Clips verschlossen. In der Praxis ist das ein komplexer Vorgang. Im Klinikum Magdeburg stehen die technischen Voraussetzungen und die Kompetenz der geforderten Mediziner zur Verfügung, sodass hier nun Patienten mit der sogenannten hochgradigen Trikuspidalklappeninsuffizienz (Undichtigkeit der Klappe zwischen rechtem Vorhof und rechtem Ventrikel) mit einem neuen minimalinvasiven schonenden Verfahren behandelt werden.

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Hochmoderne Gleichgewichtsdiagnostik in virtueller Umgebung

Tilman Vees, Yvonne Becker, Lisa Witte und Prof. Ulrich Vorwerk (v. l. n. r.) stellen das neueste Gerät für Gleichgewichtsdiagnostik und -training vor.
Tilman Vees, Yvonne Becker, Lisa Witte und Prof. Ulrich Vorwerk (v. l. n. r.) stellen das neueste Gerät für Gleichgewichtsdiagnostik und -training vor.

Universitätsmedizin Magdeburg erweitert ihr Diagnose-Spektrum

Die Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie Magdeburg bekam Anfang Juni ein hochmodernes Gerät zur Durchführung von Gleichgewichtsdiagnostik und -therapie. Hierdurch können Untersuchungsmöglichkeiten auf vielfältige Weise erweitert werden. Zusätzlich kann die Universitätsmedizin Magdeburg Patient*innen mit Schwindel, Gleichgewichtsproblemen und/oder Bewegungsstörungen eine individuelle und zielgerichtete Therapie anbieten. Schwindel ist keine Krankheit, sondern ein Symptom, das auf viele unterschiedliche Ursachen zurückzuführen ist. Daher ist eine differenzierte Diagnostik notwendig.

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Erstmalige Zungenschrittmacher-Implantation an der Universitätsmedizin Magdeburg

Implantat kann das Aussetzen der Atmung in der Nacht verhindern

In der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie Magdeburg wurde die erste Implantation eines sogenannten Zungenschrittmachers zur Therapie der nächtlichen obstruktiven Atmungsstörung (OSAS) durch Oberärztin Anja Giers durchgeführt. Bei dieser Erkrankung kommt es durch eine Instabilität zu einer teilweisen oder vollständigen Verlegung der Atemwege. Die Standardtherapie erfolgt üblicherweise mit einer nächtlichen Atemwegsüberdruckbehandlung über eine Nasen- oder Mundnasenmaske. Diese wird jedoch nicht von allen Patient*innen gut vertragen. Der Zungenschrittmacher stimuliert sanft die Zungenmuskelnerven, sodass ein nächtliches Zurückfallen der Zunge verhindert wird und kann in ausgewählten Fällen eine Alternative darstellen. Oberärztin Dr. Giers und Dr. Stephanie Kühne haben die Implantation erfolgreich durchgeführt. „Der Patient hat ein Jahr lang verschiedene Masken ausprobiert, konnte aber aufgrund einer Hauterkrankung nicht suffizient therapiert werden“, berichtet Dr. Giers.

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Wissenschaftler der Universität Halle untersuchen die Rolle dreier Rezeptoren bei der Entstehung von Gefäßerkrankungen

Gefäßerkrankungen gehören nach wie vor zu den häufigsten Erkrankungen des Menschen. Insbesondere deren Folgen, wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Niereninsuffizienz, sind ein wesentliches Risiko für dauerhafte Schädigungen oder gar den Tod von Patientinnen und Patienten. In einem gemeinsamen Projekt analysieren der Pharmakologe Professor Dr. Ralf Benndorf und die Physiologen Professor Dr. Michael Gekle und Privatdozentin Dr. Barbara Schreier von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) die Bedeutung dreier Rezeptoren in Gefäßzellen für krankhafte Gefäßveränderungen von vaskulärer Dysfunktion bis hin zur Atherosklerose. Diese drei Rezeptoren beeinflussen im Zusammenspiel die Wirkung einer der wichtigsten gefäßaktiven Substanzen, das Hormon Angiotensin II, und sind somit für dessen gefäßschädigende Wirkung mitverantwortlich. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das auf drei Jahre angelegte Projekt insgesamt mit rund 460.000 Euro.

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