Die Schmerzambulanz der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie lädt in Kooperation mit dem Onkologischen Zentrum des Universitätsklinikums Magdeburg A. ö. R. zur folgenden interdisziplinären Schmerzkonferenz ein:

18.10.2021 | Dipl. Psych. S. Hentschel/Dipl. Psych. S. Müller, Psychologische Psychotherapeuten, Klinikum Pfeiffersche Stiftungen Magdeburg, Abt. Anästhesiologie/Schmerztherapie

„Psychotherapeutische Interventionen bei Kopfschmerzen“

Ort: Schmerzambulanz/Hs. 39 | Zeit: 15.00 Uhr

Anmeldung erwünscht unter: Tel.: 0391/6713-350, Fax: 0391/6713-971
Die Konferenz wird von der Ärztekammer Sachsen-Anhalt für die Erlangung des Fortbildungszertifikates mit 3 Punkten gewertet.

Palliativversorgung und Sterbekultur an der UMMD – Bis hierher und noch viel weiter

5. Ethiktag der Universitätsmedizin Magdeburg

In einer Ideenwerkstatt unter der Leitung von Yvonne Janetzky (Sozialdienst, im Bild) und Christoph Kunz (Klinikseelsorge) konnten die Teilnehmer*innen Vorschläge sammeln, um eine Sterbe- und Trauerkultur am Uniklinikum zu fördern.
In einer Ideenwerkstatt unter der Leitung von Yvonne Janetzky (Sozialdienst, im Bild) und Christoph Kunz (Klinikseelsorge) konnten die Teilnehmer*innen Vorschläge sammeln, um eine Sterbe- und Trauerkultur am Uniklinikum zu fördern.

Nach wie vor gehört die Behandlung und Versorgung von palliativen und sterbenden Patient*innen zum Krankenhausalltag. Oftmals werden dabei die Betroffenen, deren Angehörige und auch das Klinikpersonal bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gefordert. Das Klinische Ethikkomitee (KEK) der Universitätsmedizin Magdeburg (UMMD) bietet ein Forum zur Reflexion ethischer Fragen und Konflikte im klinischen Alltag. Eine der Arbeitsgruppen des KEK hat sich der Thematik angenommen und hierzu u. a. eine Umfrage unter Pflegekräften des Uniklinikums durchgeführt und das Thema des 5. Ethiktages angestoßen.

Am 14. Juli 2021 fand der 5. Ethiktag der UMMD statt. Der Ethiktag diente dazu sich fortzubilden, miteinander über das Erlebte im Stationsalltag ins Gespräch zu kommen und sich untereinander zu vernetzen. Zu Beginn der Veranstaltung präsentierte das KEK die Umfrageergebnisse. Nur ein Drittel der Befragten gab an, sich sicher im Umgang mit sterbenden und palliativen Patient*innen zu fühlen. Über 90 Prozent der Befragten äußerten, Schulungsbedarf zu haben. Auch strukturelle Gegebenheiten können einen professionellen Umgang mit Betroffenen und ihren Angehörigen erschweren. Zudem wurde deutlich, dass von manchen unterstützenden Angeboten selten Gebrauch gemacht wird aufgrund mangelnder Kenntnis dieser. So wissen nur wenige vom Angebot der persönlichen oder Team-Beratung von Pflegenden durch psychologisches Fachpersonal der UMMD; gleiches gilt für das Angebot der ethischen Fallberatung durch das KEK.    

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RESTART-19 in Nature Communications: Events mit individuellem Hygienekonzept trotz COVID-19

Nebel verdeutlicht die Aerosol-Verteilung beim Experiment „RESTART-19“ der Universitätsmedizin Halle (Saale) in der Quarterback Immobilien Arena im August 2020.
Nebel verdeutlicht die Aerosol-Verteilung beim Experiment „RESTART-19“ der Universitätsmedizin Halle (Saale) in der Quarterback Immobilien Arena im August 2020.

Die vierte Welle in der Corona-Pandemie droht. „Was wir im Oktober 2020 als vorläufige Ergebnisse des Projekts RESTART-19 verkündet haben, hat sich manifestiert: Kulturelle Events und Sportveranstaltungen können unter Berücksichtigung der Inzidenz auch in der Halle stattfinden, wenn – und das ist entscheidend – eine sehr gute Belüftungstechnik und ein auf die jeweiligen Einrichtungen abgestimmtes Hygienekonzept existieren. Die Hygienekonzepte müssen passen und jede Veranstaltung muss für sich selbst gesehen werden“, betont Dr. Stefan Moritz, Projektleiter von RESTART-19 und Leiter der Infektiologe am Universitätsklinikum Halle. Es sei nicht zielführend, ein Konzept für alle Veranstaltungen zu übernehmen. Stattdessen komme es maßgeblich auf individuelles Vorgehen je Veranstaltung an. Die Ergebnisse des Projekts RESTART-19 wurden jetzt im Fachjournal „Nature Communications“ („The risk of indoor sports and culture events for the transmission of COVID-19“, DOI: 10.1038/s41467-021-25317-9) publiziert.

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