In Memoriam – Prof. Dr. med. Wieland Otto

Prof. Dr. med. Wieland Otto* 25.04.1942 – † 15.09.2021

Die Gemeinschaft der Unfallchirurgen in Deutschland und besonders in Sachsen-Anhalt trauert um Prof. Dr. Wieland Otto, der nach langer schwerer Krankheit am 15.09.21 verstorben ist.

Wieland Otto wurde am 25.04.42 in Halle (Saale) geboren, verbrachte aber seine Kindheit und Schulzeit in Bernburg. Er legte dort auch 1960 das Abitur ab. Nach erfolgreichem Studium der Humanmedizin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erhielt er 1968 die Approbation und begann unmittelbar danach die Facharztausbildung in Halle an der Chirurgischen Universitätsklinik unter Professor Schober. Schon während des Studiums hatte er geheiratet und wurde Vater zweier Kinder, die auch Ärzte geworden sind. 1970 promovierte er zum Doktor der Medizin, und 1973 erlangte er die Facharztanerkennung für Chirurgie. Bereits zu dieser Zeit hatte Wieland Otto die Traumatologie als Schwerpunkt für sich entdeckt. Er arbeitete als Stations- und später Oberarzt in der Traumatologischen Abteilung unter Professor E. Sander. Dessen intensive Bemühungen ermöglichten Wieland Otto mehrere Hospitationen in der Schweiz, Österreich und der damaligen Sowjetunion.

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5. Konsensuskonferenz der Kardiologen und Herzchirurgen Sachsen-Anhalts im Rahmen der 5. Mitteldeutschen Herztage

apl. Prof. Dr. med.  Axel Schlitt (Foto: Fotostelle UKH)
apl. Prof. Dr. med. Axel Schlitt (Foto: Fotostelle UKH)

Einleitung

Die mittlerweile 5. Mitteldeutschen Herztage fanden in diesem Jahr pandemiebedingt vom 9. bis 10. Juli 2021 als reine Online-Veranstaltung statt. Die wissenschaftliche Leitung hatten die Direktoren des Herzzentrums des Universitätsklinikums Halle (UKH) Daniel Sedding und Gábor Szábo. An beiden Tagen gelang es, das Publikum in vielen Vorträgen auf den neuesten Stand in den wichtigsten Gebieten der Herzmedizin zu bringen.

Auch in diesem Jahr wurde die Konsensuskonferenz der Kardiologen und Herzchirurgen Sachsen-Anhalts in die Mitteldeutschen Herztage integriert. Eingeladen hatten erneut die in Halle niedergelassene Kardiologin Simone Heinemann-Meerz sowie Axel Schlitt aus der Rehabilitationsklinik Paracel-sus-Harz-Klinik Bad Suderode.

Im ersten Vortrag der Konsensuskonferenz wurde das schwierige Thema der anti-diabetischen Erstlinientherapie bei Patienten mit Diabetes mellitus und Herzerkrankung durch Antje Spens, in Leipzig niedergelassene Diabetologin und Mitarbeiterin der Klinik für Innere Medizin IV des UKH diskutiert. Zusammenfassend gilt es, die Primärtherapie mit Metformin und/oder SGLT2-Inhibitoren anhand von Unverträglichkeiten, Nebenerkrankungen, Nieren- und Herzfunktion abzuwägen. Idealerweise sollte man entsprechend den Empfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft mit der Kombination beider Medikamente beginnen.

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Die Schmerzambulanz der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie lädt in Kooperation mit dem Onkologischen Zentrum des Universitätsklinikums Magdeburg A. ö. R. zur folgenden interdisziplinären Schmerzkonferenz ein:

06.12.2021: „Interdisziplinäre Fallkonferenz“

Ort: Schmerzambulanz/Hs. 39 | Zeit: 15.00 Uhr

Anmeldung erwünscht unter: Tel.: 0391/6713-350, Fax: 0391/6713-971
Die Konferenz wird von der Ärztekammer Sachsen-Anhalt für die Erlangung des Fortbildungszertifikates mit 3 Punkten gewertet.

Neue Berufsgruppe wird im Klinikum Magdeburg etabliert

Als Arztassistenten übernehmen Annalena Rahntzsch und Alexander Wessel sogenannte delegierbare Aufgaben von den Ärzten im Klinikum Magdeburg, die zuvor dem Arzt vorbehalten waren.
Als Arztassistenten übernehmen Annalena Rahntzsch und Alexander Wessel sogenannte delegierbare Aufgaben von den Ärzten im Klinikum Magdeburg, die zuvor dem Arzt vorbehalten waren.

Im Klinikum Magdeburg gibt es ein neues Berufsfeld – den sogenannten Physician Assistant (deutsch: Arztassistent). Annalena Rahntzsch und Alexander Wessel sind die ersten, die sich dem dualen Studium gestellt haben und nun als Arztassistenten im Klinikum Magdeburg arbeiten. Damit leisten sie Pionierarbeit, denn im deutschsprachigen Raum bilden Arztassistenten noch eine sehr junge Berufsgruppe.

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