Sturz im Krankenhaus – unvermeidbar oder Fehlerfolge?

Logo der Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen ÄrztekammernAus der Fallsammlung der Norddeutschen Schlichtungsstelle

Kasuistik

Der 79-jährige Patient, bei dem ein dementielles Syndrom vorlag, wurde am Abend des 6. April 2009 mit Verdacht auf das Vorliegen transitorisch-ischämischer Attacken (TIA) mittels Rettungswagen aus seiner Pflegeeinrichtung in ein Krankenhaus gebracht und dort in der Abteilung für Innere Medizin / Gastroenterologie aufgenommen. Vorausgegangen war am Nachmittag eine kurzzeitige (zwei bis drei Minuten) Nichtansprechbarkeit und das Auftreten einer verwaschenen Sprache.

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Der unauffällige Operationsbericht und die Durchtrennung des N. peroneus

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Kasuistik

Bei einem 20-jährigen Patienten wurde im Oktober 2006 ein Osteochondrom am linken proximalen Wadenbein operativ entfernt. Postoperativ bestanden eine Lähmung der vom Nervus peroneus versorgten Muskulatur und eine Teil-lähmung der vom Nervus tibialis innervierten Muskeln. Im Verlauf verblieb eine komplette N. peroneus-Parese. Diese wurde fortlaufend neurologisch kontrolliert und medico-physikalisch und orthetisch behandelt. Schließlich wurde zwölf Monate später neurochirurgisch interveniert, ein Defekt des N. peroneus im ehemaligen Operationsgebiet festgestellt und ein N. suralis-Transplantat eingefügt.

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