Nachbehandlung einer Beugesehnennaht

Rechtsanwalt Dr. Johann NeuWas wiegt mehr: Patientenwünsche oder Behandlungserfordernisse?

Kasuistik

Der 45-jährige Patient zog sich im Ausland eine Schnittverletzung am rechten Daumengrundglied mit Durchtrennung der Beugesehne des langen Beugers zu. Die Erstversorgung erfolgte durch eine Beugesehnennaht und Wundversorgung sowie die Anlage eines Schienenverbandes.

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Rechtssprechstunde: Datenschutz – Von der ärztlichen Schweigepflicht bis zum Patientenrechtegesetz

Die Rechtsabteilung der Ärztekammer bietet Ärzten in ihrer Reihe „Rechtssprechstunde“ diesmal das Thema Datenschutz an.
Neben allgemeinen Fragen zum Thema Datenschutz im medizinischen Bereich werden mögliche Änderungen aufgrund des Patientenrechtegesetzes besprochen.

Termin:    1. Oktober 2014, 16 – 18 Uhr
Ort:     Ärztekammer Magdeburg
Auskunft:     Tel.: 0391 6054-7400

Die Veranstaltung wird von der Ärztekammer Sachsen-Anhalt mit 3 Punkten auf das Fortbildungszertifikat anerkannt.

Die Führbarkeit von Professorentiteln

Paragraphen Buch IconUnter den akademischen Graden hat der Titel „Professor“ sicher einen ganz besonderen Stellenwert und jeder, der seine Ernennungsurkunde erhalten hat, wird die damit verbundene Anerkennung zu schätzen wissen.

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Immer wieder erhält die Kammer berechtigt oder unberechtigt Hinweise über das fehlerhafte Führen von Professorentiteln, dem nachzugehen die Kammer verpflichtet ist.
Im Hochschulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA) sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Berufung des Hochschulpersonals für Sachsen-Anhalt geregelt.
So können die Hochschulen und Universitäten neben den hauptberuflich tätigen „Professoren“ (§§ 34 ff HSG LSA) „Juniorprofessoren“ (§ 40 HSG) ebenfalls hauptberuflich beschäftigen.

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Wichtige Dokumentationsregeln

I. Warum ist zu dokumentieren?

Die Dokumentation ist sowohl Vertragsarztpflicht, deren Nichtbeachtung Disziplinarverfahren bis zum Entzug der Kassenzulassung und eine Leistungsverweigerung der KV zur Folge haben kann (Beispiel: Fehlende Substantiierung hausärztlicher EBM-Abrechnung), als auch in den Heilberufe- und Kammergesetzen festgelegte und im Patientenrechtegesetz spezifizierte Pflicht zur Sicherung der Behandlung, um jederzeit den Status quo des Patienten abzurufen und um Behandlungsmaßnahmen nachzuweisen.

Zudem bietet die Dokumentation die einmalige Gelegenheit, eine ordnungsgemäße Behandlung nachzuweisen. Hat der Behandelnde eine medizinisch gebotene wesentliche Maßnahme und ihr Ergebnis nicht in der Patientenakte aufgezeichnet oder hat er die Patientenakte nicht aufbewahrt, vermutet das Patientenrechtegesetz, dass er diese Maßnahme nicht getroffen hat. Die Grundregel lautet: Was an dokumentationspflichtigen Vorgängen nicht dokumentiert ist, hat auch nicht stattgefunden.

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Neu erschienen: 2. Auflage „Leitfaden für Betriebsärzte zu Aufgaben und Nutzen betriebsärztlicher Tätigkeit“

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat die 2., vollständig überarbeitete Auflage des Leitfadens für Betriebsärzte zu Aufgaben und Nutzen betriebsärztlicher Tätigkeit im Frühjahr herausgebracht.

In der erfolgreichen Reihe „Leitfäden für Betriebsärzte“ aus dem Ausschuss Arbeitsmedizin der DGUV finden Sie zudem weitere Leitfäden zu Themen wie betriebliches Eingliederungsmanagement, arbeitsmedizinische Vorsorge, Diabetes und Beruf oder Arbeiten in kontaminierten Bereichen vor.

Unter www.dguv.de/publikationen können Sie diese abrufen oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! als Printversion kostenfrei bestellen.

Fotos und Text: DGUV