Fehlerbedingte Schilddrüsenoperation bei narbenloser Knotenentfernung mit der ABBA-Methode

Logo Norddeutsche SchlichtungsstelleAus der Fallsammlung der Norddeutschen Schlichtungsstelle

Wenn auch konventionelle Operationsverfahren der Schilddrüse gute Ergebnisse aufweisen, so werden bleibende Narben im Halsbereich oft als kosmetisch störend empfunden. Heutzutage kommen deswegen in geeigneten Fällen auch minimal-invasive Zugangswege zur Anwendung. Erfahrene Kliniken wenden die sogenannte MIVAT-Methode (minimal-invasive videoassistierte Thyreoidektomie) an.

Spezialisierte Kliniken operieren bei gegebener Indikation auch mit der sogenannten ABBA-Methode (axillo-bilateral breast approach), mit der eine völlig narbenfreie Operation im Halsbereich möglich ist. Durch einen trans­axillären Zugang sowie zwei weiteren Zugängen im unteren Mamillenbereich können Operationen an der Schilddrüse durchgeführt werden. Allgemein anerkannt ist, dass bei allen minimal-invasiven Resektionstechniken der Schilddrüse die gleiche Indikationsstellung zur Operation gilt wie bei den konventionellen Resektionsverfahren.

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EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) tritt am 25. Mai 2018 in Kraft!

Aus dieser europäischen Verordnung und dem nationalen Recht, wie dem dann reformierten Bundesdatenschutzgesetz, ergeben sich zu beachtende datenschutzrechtliche Regelungen auch für Ärzte. Nachfolgend ist das Wichtigste in aller Kürze zusammengefasst. Weitergehende Informationen finden Sie auf unseren Internetseiten und den Internetseiten des Landesbeauftragten für den Datenschutz Sachsen-Anhalt unter den unten angegebenen Links. Als erste Orientierung wie die DSGVO im praktischen Vollzug angewendet werden sollte, haben die Datenschutzbehörden bereits eine Reihe von Kurzpapieren veröffentlicht.

In einem ersten Schritt empfiehlt sich eine Bestandaufnahme der Prozesse, in denen personenbezogene Daten verarbeitet werden. Es ist ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten zu führen und zu prüfen, ob für jede einzelne Verarbeitung personenbezogener Daten eine Rechtsgrundlage vorhanden ist. Dies kann neben den im Rahmen des Arzt-Patienten-Verhältnis geltenden gesetzlichen Regelungen auch die Einwilligung der Betroffenen sein. Insbesondere für Einwilligungserklärungen verwendete Muster sollten im Hinblick auf die neuen datenschutzrechtlichen Regelungen angepasst werden, da erweiterte Informationspflichten gelten und auch Hinweise zur jederzeitigen Widerrufbarkeit der Einwilligung enthalten sein müssen. Auf den Internetseiten der Datenschutzbehörde finden sich Hinweise und Muster zum zwingend zu führenden Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten. Der Beschäftigtendatenschutz darf nicht vergessen werden. Die Verarbeitung personenbezogener Daten von Kindern ist besonders zu prüfen.

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