Wir gratulieren im April

rote Schlaufe

zum 60. Geburtstag

01. April Dr. med. Nils-Michael Granzow
Dessau-Roßlau
02. April apl. Prof. Dr. med. habil. Sabrina Kösling
Leipzig
02. April Dr. med. Volker Baumgarten
Weimar
04. April Dr. med. Frank Wagner
Biederitz
05. April Dr. med. Michaela Mittendorf
Burg
08. April Dipl.-Med. Ines Naumann
Bitterfeld-Wolfen

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Im Westen/Osten nichts Neues?!

Das folgende Vorwort diente der Eröffnung einer Tagung am 01. November 1997 zum Thema „Medizin und Antisemitismus“
in Frankfurt/M.*

Die wechselvolle Geschichte in Deutschland in diesem Jahrhundert hat zwangsläufig zu kurzen geschichtlichen Abschnitten von Gegenwart und Vergangenheit geführt.

Ohne abschließend notwendige Lehren aus der Vergangenheit gezogen zu haben, sind so die nächsten Fehler schon begangen und es wird auch schnell vergessen und verdrängt. Wenn wir heute im Alltag von Vergangenheitsbewältigung sprechen, so meinen die einen das sogenannte „Dritte Reich“ und die anderen die ehemalige DDR. Dieses liegt auch darin begründet, dass man aus der Geschichte gelernt hat und mit der Analyse und Bewertung ärztlicher Tätigkeit in der DDR wesentlich früher nach der Wende begonnen hat.

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Peter Stosiek: Tollwut

Geschichte und Geschichten

Peter Stosiek: Tollwut
(Cover: Verlag)

Radius Verlag Stuttgart 2017, ISBN 978-3-87173-345-1, Broschur 20,5 cm x 12,5 cm, 102 Seiten, € 12,-

Es stammt aus dem Fundus der Erinnerungen an ein Leben als Flüchtling aus Schlesien, als Medizinstudent in Halle und als werktätiger Arzt in der DDR, was der Autor da dem Vergessen zu entreißen versucht. Von weiter als vergangen, von tiefer als verdrängt, heißt es in der lyrischen Einleitung des Bandes mit seinen fünfzehn Kurzgeschichten. Sie stehen in chronologischer Reihenfolge. Ihr roter Faden ist ethischer Natur mit christlichem Hintergrund.

Der Buchtitel „Tollwut“ bezieht sich auf eines der spektakulären Erlebnisse im ärztlichen Alltag, dient hier als Titelblickfänger. Diese Geschichten schöp­­fen aus zwischenmenschlichen Beziehungen und besonderen Vor­­komm­nissen. Die berufliche Anamnese Stosieks spielt sich im Wesentlichen an den Erlebnisorten Görlitz, Halle, Schwerin und Cottbus ab, abschließend noch kurz im legendären Jerewan. Er ist Medizinstudent mit politischen Hindernissen, wird danach an der Universität Halle als Mitarbeiter nicht gelitten und absolviert anderenorts seine Weiterbildung zum Internisten und Pathologen, lehrt, forscht und behandelt. Im Unterschied zu vielen seiner Berufskollegen sammelt er Erlebnisse und schreibt sie auf. Seine kurzen Geschichten reichen über 4-9 Seiten, knapp überschrieben mit einem Begriff zum Inhalt nach dem Motto: Meist genügt ein Name.

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Der geniale Forscher und Kliniker Ludwig Traube, ein Lehrer Richard (von) Volkmanns

Eine Würdigung zu seinem 200. Geburtstag

Dr. Ludwig Traube
(Autor: unbekannt)

Auf dem Wandgemälde, das Diego Rivera (1886-1957) für das weltweit erste kardiologische Institut in Mexiko-Stadt schuf, findet sich das Bild Ludwig Traubes (1818-1876) neben den anderen Gründervätern der Kardiologie. Manchem deutschen Mediziner aber ist er nur noch durch einen Doppelton bekannt, der seinen Namen trägt. Dabei war er zu seinen Lebzeiten berühmter als sein Freund Rudolf Virchow (1821-1902). Die Nazis haben jedoch ganze Arbeit geleistet. Fast wäre es ihnen gelungen, das Andenken dieses bedeutenden Arztes aus dem kollektiven Gedächtnis der deutschen Mediziner zu löschen. Um so wichtiger ist es, an ihn, der am 12. Januar 1818 als Sohn jüdischer Eltern in Ratibor geboren wurde, anlässlich seines 200. Geburtstages zu erinnern.

Die Eltern ermöglichten ihm nach dem Besuch des Gymnasiums ein Medizinstudium zunächst in Breslau und danach in Berlin, wo er 1840 mit einer pathologisch-physiologischen Arbeit promovierte. Der Vater, Wilhelm Traube, finanzierte ihm einen zusätzlichen 9-monatigen Aufenthalt in Wien, wo er sich bei Josef von Skoda (1805-1881) in der physikalischen Diagnostik und bei Carl von Rokitansky (1804-1878) auf dem Gebiet der pathologischen Anatomie fortbildete. Nach Berlin zurückgekehrt arbeitete er als Assistent bei einem Armenarzt, wobei er gleichzeitig Kurse zur Erlernung der physikalischen Diagnostik anbot. Diese Möglichkeit wurde Traube jedoch schon 1844 genommen, da er von der Armeninspektion entlassen wurde.

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Wir gratulieren im März

rote Schlaufe

zum 60. Geburtstag

02. März Dr. med. Knut Bauer
Burg
02. März Dipl.-Med. Cornelia Laukner
Weißenfels
05. März Dipl.-Med. Birgit Wunderlich
Ilberstedt
05. März Dr. med. Uwe Tyrolf
Zeitz
05. März Dipl.-Med. Uta Sohst
Magdeburg
07. März Dipl.-Med. Matthias Günther
Mücheln (Geiseltal)
07. März Eugen Harras
Flechtingen

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