Die Geschichte der legendären Länder und Städte

Umberto Eco

Das Cover

Sie haben wieder ein bemerkenswertes Buch herausgebracht, der Autor und der Verlag.

Es passt sich ein in die Reihe der themenbezogenen Geschichtebände der letzten Jahre aus dieser Quelle, allen voran der Geschichte der Schönheit und der der Hässlichkeit (Rez. s. Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 12/2004 und 1/2008).

Gegenstand dieses neuen Werkes sind die fantastischen, nicht einfach nur fiktiven Orte. „Hier interessieren uns jedoch Länder und Örtlichkeiten, an die sich heutzutage oder in der Vergangenheit Hirngespinste, Utopien und Illusionen geknüpft haben, weil viele Menschen wirklich glaubten, dass sie irgendwo existierten oder existiert hätten“, so die Erklärung des Autors. Seine Themen, deren Spektrum typischerweise nicht klar in der Motivation begründet ist, hat er zu 15 Kapiteln geformt. Es sind das z. B. Die Erde als Scheibe und die Antipoden; Die Länder der Bibel; Die Länder Homers und die sieben Weltwunder; Die Wanderungen des Grals; Die utopischen Inseln; Die literarischen Stätten und ihre Wahrheit u. a. Eco bietet und setzt die Kenntnis einiger humanistischer Bildungsinhalte voraus, lässt den Leser aber nie im Stich. Man sollte einfach hineingehen, am besten erst einmal mit einem vollständigen Durchblättern. Bildlich plündert er geradezu große Galerien, alte Bibliotheken, private Sammlungen, Kirchen und Museen für die hier gebotenen Genreszenen, Kartenwerke, Tiere und Fabelwesen, schöne Menschen selbstverständlich auch – ein Lese- und Schaugenuss.

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Florenz-Syndrom bei La Sylphide-Besuch?

Foto der Inszenierung

Zu DDR-Zeiten unterschieden Ältere lange Zeitabschnitte in die zwei Kategorien: vor oder nach dem Krieg. Heute entspricht dem etwa die Redewendung: vor oder nach der Wende.

Kürzlich traf ich zu meiner Freude Cäcilie wieder, die Ehefrau eines berühmten Magdeburger Mediziners, eine gute Bekannte von meiner Frau und mir, die ich seit fünfundzwanzig Jahren nicht mehr gesehen hatte (also zuletzt vor der Wende). Bei gegenseitigem Abfragen von Freizeitaktivitäten in unserem jeweiligen (Un-)Ruhestand erwähnte ich meine aktive Mitgliedschaft im Freundeskreis Ballett am Magdeburger Landestheater, wo sich zirka fünfzig Ballettbegeisterte um die zweiundzwanzig Tänzerinnen und Tänzer aus vierzehn Ländern unserer Ballettkompanie kümmern, um die jungen Leute in Magdeburg sich zu Hause fühlen zu lassen.

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Danksagung für die Hochwasserhilfe

Leserbrief von Christine und Claus-Dieter Müller

Sehr geehrte Damen und Herren,

eben beschäftigte ich mich mit dem Ärzteblatt Sachsen-Anhalt und las die Danksagung für die Hochwasserhilfe. Tief beschämt – muss ich gestehen! Mein Mann und ich sind Empfänger einer äußerst großzügigen Spende, die dazu noch völlig überraschend kam!

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Thema: „Das ‚kranke‘ Krankenhaus“

Was für Fernsehanstalten die Quote ist dem Ökonomen die Fallzahl. Medicus – quo vadis?“

Leserbrief von Andreas Gänsicke
zum Artikel im Ärzteblatt Sachsen-Anhalt im Heft 11/2013, S. 5

Sehr geehrte Damen und Herren
von der Redaktion,

Prof. Rebmann stellt fest, dass es den Krankenhäusern in Sachsen-Anhalt schlecht geht, und Unterfinanzierung sei die Diagnose. Er stellt die Frage, wie man aus dieser Situation herausfinden kann. Dazu haben sicher viele Kollegen eine Meinung und Vorschläge, auch mich fordert der Artikel heraus.
Zu einer bedarfsgerechten medizinischen Versorgung gehört auch eine Planung der Krankenhauslandschaft.

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Wir gratulieren im April

zum 60. Geburtstag

05. April    Dr. med. Manfred Herrmann
    Petersberg
09. April    Dr. med. Jörg Liebsch
    Stiege
12. April    Dipl.-Med. Birgit Burkhardt
    Eickendorf
20. April    Stephanie König
    Halberstadt
21. April    Dipl.-Med. Helmar Sieker
    Thale
30. April    Dipl.-Med. Karin Schwarz
    Hötensleben

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