Arthur-Schlossmann-Preis und Ausbildungsstipendien 2016

der Sächsisch-Thüringischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und Kinderchirurgie

Die Sächsisch-Thüringische Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und Kinderchirurgie wird auf ihrer Jahrestagung 2016 in Dresden erneut den Arthur-Schlossmann-Preis vergeben. Mit dem Preis sollen besondere wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendmedizin ausgezeichnet werden. Er besteht aus einer Urkunde und einer finanziellen Zuwendung. Die Arbeit braucht noch nicht veröffentlicht zu sein, doch soll ihre Veröffentlichung möglichst bevorstehen. Die vollständige Ausschreibung finden Sie auf der Homepage der Gesellschaft, www.stgkjm.de. Bewerber müssen bis zum 31. Januar 2016 fünf Exemplare ihrer Arbeit bei dem 1. Vorsitzenden der Gesellschaft, Herrn Prof. Dr. Klaus Mohnike, Universitätskinderklinik, Universitätsklinikum Magdeburg, Leipziger Straße 44, 39120 Magdeburg, einreichen.

Die Sächsisch-Thüringische Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und Kinderchirurgie schreibt fortlaufend bis zu drei Reisestipendien pro Kalenderjahr in Höhe von jeweils bis zu 1.500,00 € aus. Die Stipendien sollen die Weiterbildung von Assistenten und Fachärzten in den Gebieten und ihren Schwerpunkten sowie fakultativen Weiterbildungen der Kinder- und Jugendmedizin und der Kinderchirurgie in den Ländern der Gesellschaft fördern und werden als Beihilfe zu einer Fortbildungsreise gewährt. Gefördert wird die Teilnahme an Kursen, Seminaren oder Tagungen. Die Veranstaltung soll intensiv Inhalte der Weiterbildungskataloge für Kinder- und Jugendmedizin bzw. Kinderchirurgie und deren Subspezialitäten vermitteln. Hospitationen werden nicht gefördert. Der Stipendiat muss Mitglied der STGKJM sein.  

Die Stipendien werden auf Antrag gewährt. Anträge können jederzeit gestellt werden. Die Antragsmodalitäten sind auf der Homepage der Gesellschaft www.stgkjm.de zu finden.

Hans-Joachim Hahn und Lutz Simon - Höllensturz und Hoffnung

Hans-Joachim Hahn und Lutz Simon - Höllensturz und HoffnungnWarum unsere Zivilisation zusammenbricht und wie sie sich erneuern kann.

Lau Verlag Reinbek 2014, ISBN 978-3-95768-022-8, gebunden im Oktavformat, Schutzumschlag, 256 Seiten, 22,90 €

Die reale Geschichte des am Berg zerschellenden Flugzeugs erzeugt den bildlichen Rahmen der fürchterlichen, unaufhaltsamen, im Ablauf rekonstruierbaren Wirklichkeit einer Schicksalsgemeinschaft. Die Autoren des Buches bemühen einleitend eine wahre Begebenheit, die in der Katastrophe endet. Sie benutzen es als Abbildung für ihre These, dass unsere Zivilisation kurz vor dem Zusammenbruch stehe, allen Ernstes.

„Wir sind national und international anerkannte Topexperten in den Feldern Medizin, Finanzen, Ethik, Psychologie, Biophysiologie, Wirtschaft, Informatik, Rechtswesen und Biophysik. Und wir sehen den Berg, an dem unsere Gesellschaft zerschellen wird, auf uns zukommen“. So sagen es von sich ohne falsche Bescheidenheit die namentlich aufgeführten zehn Professoren, die ihr Wissen in den Pool dieses Buches einspeisen. Man darf wissenschaftliche Reputation, Lebenserfahrung und ein höheres Durchschnittsalter – hier sind es 71 Lebensjahre – voraussetzen. Daraus haben sie den beiden Buchautoren etwas in die Kollekte gegeben, auf dass es zu einem homogen erscheinenden Gesamtwerk werde. Im Text bieten sie dann aber auch ihre Web-Adressen an, hinter denen sich der Leserschaft ggf. Näheres zu den aufgerufenen Themen eröffnet.

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25 Jahre Ärztekammer Sachsen-Anhalt

25 Jahre Ärztekammer Sachsen-Anhalt - ChronikChronik

Hrsg.  Ärztekammer Sachsen-Anhalt, Magdeburg 2015,
gebunden im  Hardcover/Lexikonformat,  236 Seiten, reich illustriert

Die Sicht auf das Gestern im Blick auf das Morgen zu haben – nicht die schlechteste Rückversicherung für die verantwortete Arbeit einer Profession, die so nahe am Menschen ist. Pünktlich zum Geburtstag des Vierteljahrhunderts im August 2015 konnte die Ärztekammer Sachsen-Anhalt ein sehenswertes Buch über ihren Weg der letzten 25 Jahre auf den Tisch legen, ein in Inhalt und Form gelungenes Geschichtsbuch der speziellen Art. Es ist die Chronik des 25-Jährigen Bemühens um Erfolg, erarbeitet und niedergeschrieben von einer rechtzeitig eingesetzten Historienkommission, überwiegend aus Gründungsmitgliedern der Kammer zusammengerufen. Im Verbund mit kompetenten Kammermitarbeitern wurden tausende Archivmaterialien und Bilder gesichtet, thematisch zugeordnet und mit Texten von hochgradiger Sachkenntnis in Beziehung gebracht. Ein zu diesem Zweck von außen hinzugezogener Historiker wurde um Sorge für den schlüssigen und ordentlichen Verlauf des Vorganges unter geschichtswissenschaftlichem Aspekt gebeten.

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Wir gratulieren im Oktober

rote Schlaufe

zum 60. Geburtstag

01. Oktober     Dr. med. Roland König
    Magdeburg
01. Oktober    Dr. med. Iris Günther
    Magdeburg
08. Oktober    Honorarprof. Dr. med. habil. Jörn Kekow
    Gommern
09. Oktober     Dr. med. Gabriele Dieckmann
    Sülzetal
11. Oktober    Valentina Polachowski
    Gommern

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In Memoriam - Nachruf für Obermedizinalrat Doz. Dr. med. habil. Bernd Thriene

Obermedizinalrat Doz. Dr. med. habil. Bernd ThrieneDirektor des Hygieneinstituts Magdeburg und Sachsen-Anhalt von 1973 – 2005
Leiter der Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R. von 2006 – 2013
* 19.03.1940 – †  14.07.2015

Am 14. Juli 2015 verstarb OMR Doz. Dr. med. habil. Bernd Thriene, langjähriger Direktor des Hygieneinstituts in Magdeburg. Wir verlieren mit ihm einen erfahrenen und visionären, nicht immer unumstrittenen Hygieniker von beeindruckender Schaffenskraft und mit beispielhaftem fachlichem und sozialem Engagement.

Bernd Thriene wurde am 19.3.1940 in Köthen/Sachsen-Anhalt geboren. Nach Abitur und Grundwehrdienst studierte er in Leipzig und Magdeburg Medizin. Dort lernte er auch seine spätere Ehefrau, die Augenärztin Dr. Gisela Thriene, kennen und lieben. 1967 promovierte er mit dem Thema „Die partielle Komplementbindungsreaktion mit verschiedenen Antigenen“. Er blieb zunächst an der Medizinischen Akademie Magdeburg und begann eine Facharztweiterbildung am Institut für Medizinische Mikrobiologie und Epidemiologie bei Prof. H. Hudemann. 1969 wurde er Kreishygienearzt der Stadt Magdeburg und schloss seine Facharztweiterbildung 1971 mit der Gebietsbezeichnung Hygiene ab.

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