Kontroverse zum „Zauberwort NOAK“

Leserbrief von Prof. Dr. Frank P. Meyer zu den Beiträgen im Ärzteblatt Sachsen-Anhalt im Heft 3/2014, S. 70 ff

Sehr geehrte Frau Dr. Heinemann-Meerz,

die Kontroverse zum „Zauberwort NOAK“ in Heft 3/2014 unseres Ärzteblatts war in mehrfacher Hinsicht aufschlussreich und darüber hinaus dringend erforderlich.
Die Debatte zu diesem Thema wurde m. E. von Jessica L. Mega (Boston) mit dem Editorial „A new Era for Anticoagulation in Atrial Fibrillation“ (N Engl J Med 2011; 365: 1052-1054) eingeleitet.

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Hannelore Heise - Die Kunst des Schreibens

Hannelore HeiseBildende Künstler Sachsen-Anhalts

Kennen Sie noch „Schönschreiben“, ein Unterrichtsfach in den unteren Schulklassen? Meine Erinnerungen daran zählen nicht zu den besten. Es war die schlechteste Note auf meinem sonst untadeligen Zeugnis und meine liebe Mutter, auf Bildung und Fortkommen ihres Sohnes bedacht, – „An der Schrift erkennt man den Menschen!“ – nötigte mich recht häufig zur Wiederholung meiner „Schönschreib“-Hausaufgaben. Leider zeigte sich kein Erfolg und der Makel im Zeugnis blieb. Ich hasste das Fach und es bedurfte vieler Jahre, bis sich das besserte und sich mir  die Schönheit der Schrift erschloss. Diese Schönheit empfinde ich besonders im Zusammenhang mit Zitaten oder Sinnsprüchen.

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In Memoriam - Nachruf für Prof. Dr. med. habil. Jutta Freitag (1935 – 2014)

Prof. Dr. med. habil.  Jutta FreitagAm 20.01.2014 verstarb kurz nach einer notwendig gewordenen Operation Frau Prof. Dr. med. habil. Jutta Freitag.

Die ehemaligen Mitarbeiter der Radiologischen Klinik der Medizinischen Akademie Magdeburg nehmen Anteil und trauern.

Frau Prof. Freitag wurde am 18.06.1935 in Eisenach geboren und lebte dort bis zum Abitur 1953. Danach studierte sie in Halle Medizin und schloss mit Staatsexamen und Promotion 1959 ab. Nach einer Pflichtassistenz in Eisenach begann sie die Facharztausbildung im Januar 1961, zunächst kurzzeitig in Chirurgie, dann im Fach Radiologie in der Medizinischen Akademie Magdeburg.

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Olaf Wegewitz - Geradewegs. Zu Fuß auf dem 11. Längengrad durch Deutschland

Malerei, Aufzeichnungen, Fotos und Zeichnungen (2009/2012)
4. März - 25. Mai 2014, Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg

„Ist es nicht gleiten, das schreiten auf sandpfaden, Gamehlen, Wibbese, wer ordnete die kiese die hier liegen unter unseren füßen, Mehlsien die Teichlosen zu Sallah, umher kein mensch nur dröhnen hinterm waldstück und aufwirbelnder staub, ernte, Prießeck, eiszeitgeschiebe; unter den füßen gletscherwege wandern wir südwärts, die eiszeitbewegungsrichtung, heimatgeschiebe quellen aus hügeln, liegen wie saat auf feldern verstreut und unter kirchenmauern gefügt, die geglätteten wangen einander verteut...“ (Olaf Wegewitz, aus: neutextfluss, Geradewegs. Zu Fuß durch Deutschland)

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