Rüdiger Schultka - Das vorzüglichste Cabinett

Verlag Janos Stekovics, Wettin-Löbejün 2012.
296 Seiten, 35 Euro

Das vorzüglichste Cabinett von Rüdiger SchultkaDie Meckelschen Sammlungen zu Halle (Saale)

Viele (Zahn-)Ärztinnen und (Zahn-)Ärzte, die in Sachsen-Anhalt arbeiten, haben in Halle studiert. Das liegt zum Teil aber schon Jahre zurück. Ein Kleinod des halleschen Anatomischen Instituts, die Meckelsche Sammlung, haben viele noch nicht mit eigenen Augen sehen können. Der von Professor Rüdiger Schultka verfasste Text-Bild-Band schafft auf faszinierende Weise einen Brückenschlag. Herausgeber des Buches ist der Förderverein Meckelsche Sammlungen der Martin-Luther-Universität e.V. in Halle. Zwei Könner ihres Faches haben sich für dieses Werk zusammengetan, der Anatom und beste Kenner der Meckelschen Sammlung Rüdiger Schultka und der Fotograf Janos Stekovics. Die Erwartungen, die an die beiden in ihren jeweiligen Disziplinen bestausgewiesenen Experten gestellt werden durften, werden vollumfänglich erfüllt.

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In Memoriam

Dr. Gabriele HeisingNachruf für Dr. Gabriele Heising

Am 07.11.2012 nahmen wir Abschied von unserer geschätzten Kollegin und lieben Freundin, Frau Dr. Gabriele Heising. Die Nachricht von ihrer Erkrankung traf sie und uns völlig unerwartet. Doch mit dem für sie so charakteristischen  Optimismus war sie gewillt, den Kampf gegen die Krankheit aufzunehmen.

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Günther Hertwig (1888-1970)

Günther Hertwig (1888-1970)Alumni halenses, erinnert Euch an den Anatomen

Gedenken zum 125. Geburtstag (10.März)

Der Verfasser dieses Beitrages lernte Professor Hertwig als Student im Jahre 1956 kennen. Seit September 1954 leitete dieser das Anatomische Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg noch kommissarisch, hielt die Embryologievorlesung und überwachte Präparier- und Mikroskopiekurse.
Wir lernten den damals bereits 68-jährigen als einen ruhigen und zurückhaltenden Mann kennen. Die Vorlesung war allerdings nicht mitreißend. Bei monotoner leiser Sprechweise wurde der Vortrag noch durch „verbale Perseveration“ (z.B. am 2.11.56 in 45 Minuten 132mal „hier nicht, da nicht, nicht ..“) verfremdet. Der junge Student gewann den Eindruck einer gewissen biologischen Voralterung, aber das Bestehen eines Testates und der Physikumsprüfung bei Prof. H. wurde als etwas Besonderes empfunden.

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Der falsche Oberarzt

Eingesandtes

Unmittelbar nach Abschluss des Studiums trat ich meine erste Stelle in Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin an einem großen Krankenhaus in Leipzig an.
Motiviert, aber unerfahren, wurde ich auf einer kardiologisch geprägten Station eingeteilt.
Diese wurde von einer klinisch exzellenten, aber sehr strengen Oberärztin alter Schule geleitet.

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Thema Editorial

Leserbrief zum Editorial „Kultursensibilität - Toleranz und ihre Grenzen“ von Frau Dr. Simone Heinemann-Meerz im Heft 1-2/2013

Sehr geehrte Frau Heinemann-Meerz,

Ihr Editorial habe ich mit Interesse gelesen.
Wenn Sie schreiben, dass in den „Regeln der ärztlichen Kunst“ eine „versteckte Unschärfe“ steht, gebe ich Ihnen völlig Recht.
Wie viel mehr Unschärfe – ja nebelhafte Verschwommenheit – beinhaltet aber der Begriff „Kultursensibilität“: Kultur = Gesamtzustand einer Gesellschaft; Sensibilität = Empfindsamkeit, Feinfühligkeit. Natürlich lässt sich darüber trefflich kommunizieren.

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