Medizin in Halle

Cover Medizin in HalleEin medizinhistorischer Stadtführer

Es ist nur ein kleines Buch. Aber er hat es in sich, dieser medizinhistorische Stadtführer für Halle. Offensichtlich gibt es dort viel Substanz für eine reichliche Füllung. Dabei würde man nach dem farbigen Umschlagfoto mehr auf eine architekturbezogene Literatur tippen, wäre da nicht das Titeletikett über den Dächern des historischen Zentrums der Saalestadt.

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Bildende Künstler Sachsen-Anhalts

Im alten Gasthof bei Hans Joachim Triebsch

Triebsch kennt man in Halle!. ...Das stimmt vielleicht nicht ganz. Es bezieht sich eher auf seine Bilder und da besonders auf eines, das Wandbild in der Großen Klausstrasse. Dort ist ein beliebter Treffpunkt. Offizielle und private Besucher werden hierher geführt, Reisebusse machen halt. Nicht selten hört man: “Wir treffen uns am Wandbild!"

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Reichtum – mehr als genug

Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums 6. Juli bis 10. November 2013

Die Kluft zwischen Arm und Reich wird größer. Die Lebenswelten der Reichen und der Armen scheinen immer weniger miteinander zu tun zu haben. Doch der Wunsch nach einem Leben in finanziellem Überfluss ist und bleibt eine der zentralen Triebfedern unseres Handelns. Das gilt für unser persönliches Leben ebenso wie für die Gesellschaft insgesamt. Der uralte Traum von Luxus, Wohlstand und Sorglosigkeit ist noch nicht ausgeträumt.

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Nachruf für Dr. med. Jutta Warich geb. Markworth

Dr. med. Jutta Warich geb. MarkworthIn Memoriam

23.06.1942 - 17.02.2013

Am 24.Februar d.J. verstarb die Kinderärztin Frau Dr. med. Jutta Warich, unsere ehemalige Chefin, Kollegin, Freundin und sehr beliebte Kinderärztin für viele Kinder, ehemalige Kinder und behinderte bzw. von Behinderung bedrohte Kinder der Stadt Magdeburg und des ehemaligen Bezirks Magdeburg.

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Der 100 Jahre alte Vorschlag des Halberstädter Chirurgen Hans Kehr

zum Medizin-Nobelpreis und seine Begründung*

1. Einleitung

1913 erschien das zweibändige Werk (Abb.) des von 1888-1910 in Halberstadt wirkenden Chirurgen Hans Kehr (1862-1916) zur Chirurgie der Gallenwege.
Es gab die umfangreichen Erfahrungen des seit 1910 in Berlin tätigen Arztes wieder, die er bei inzwischen mehr als 2 000 Eingriffen gesammelt hatte. Das Werk bildete zugleich die Fortsetzung und Aktualisierung seiner 8 Jahre zuvor herausgegebenen Monografie zur Technik der Gallensteinoperationen.
Sind die chirurgischen Verdienste Kehrs weltweit anerkannt, so wurden seine Hinweise zur Narkose, zur damit in Zusammenhang stehenden Vor- und Nachbehandlung sowie zum Narkoserisiko bisher weit weniger beachtet.

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