Marc Kayser - Große Freiheit Ost

Cover - Marc Kayser - Große Freiheit OstAuf der B 96 durch ein wildes Stück Deutschland

Verlag Bild und Heimat (in Koop. m. Superillu) Berlin 2015, ISBN 978-3-95958-000-7, Hardcover 21cm x 12,5 cm, 52 Farbfotos, 185 S., € 14,99

Straßen können Stars sein, in den Zentren der Metropolen allemal. Der Broadway in N.Y. und die Champs Elysees in Paris, die Via Veneto in Rom und der Bund in Shanghai sind solche Divas. Die Wolokolamsker Chaussee von Moskau hat es sogar in den Roman und auf die Bühne gebracht. Über Land haben sie nur selten einen Namen: Die Via Appia von Rom nach Brindisi, die Route bleue von Paris nach Nizza und die Mother Road von Chicago quer durch Nordamerika bis nach Santa Monica. Sie klingen nach Grandezza und Geschichte. Das änderte sich mit dem Bau der Autobahnen in Deutschland, die zum Vorbild der zukünftigen Straßenverkehrskonzepte wurden und nach Klassifizierung verlangten mit dem Präfix A bzw. jetzt BAB. Die FVS (Fernverkehrsstraße) der 20er Jahre wurde in der NS-Zeit zur R (Reichsstraße) und nach letzteren 1000 Jahren zur F (Fernverkehrsstraße der DDR) bzw. B (Bundesstraße).

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Wir gratulieren im Juni

rote Schlaufe

zum 60. Geburtstag

01. Juni Dr. med. Birgit Kaßner
Merseburg
04. Juni Dr. med. Marie-Luise Kallmayer
Benndorf
06. Juni Dr. med. Gisela Schönfeld
Magdeburg
07. Juni Dr. med. Elke Staschull
Niederndodeleben
08. Juni Dipl.-Med. Sabine Boß
Halle (Saale)

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Leserbrief zur Ärztekammerwahl 2016

Leserbrief von Dr. Walter Kraus, Halberstadt 

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

das Wahlergebnis für die Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt vom März 2016 wurde im Ärzteblatt ohne eine kritisch betrachtende Analyse mitgeteilt. Wenn man genauer hinsieht, stellt man fest, dass die gewählte Kammerversammlung eigentlich nicht wirklich die Ärzteschaft von Sachsen-Anhalt repräsentiert:

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Hallesche Helden der Heilkunst

Cover Hallesche Helden der HeilkunstBedeutende Ärzte und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät

Edition Templerkapelle Band 3, hrsg. v. Achim Lipp u. Jürgen Lasch. Universitätsverlag Halle-Wittenberg 2013, 2. Aufl. 2015, ISBN 978-3-86977-062-8, Hardcover m. Schutzumschl., Großoktavformat, reich illustr., 231 S., € 20,60

Stabgereimt und in reinstem Deutsch – fällt dem Betrachter der Buchfront auf!

„Ein Held ist jemand, der sich mit Unerschrockenheit und Mut einer schweren Aufgabe stellt oder eine ungewöhnliche, bewunderungswürdige Tat vollbringt.“ Soweit das Lexikon. Unter diesem Dach ist hier eine Gruppe von Menschen versammelt, auf die die obige Charakterisierung zuzutreffen scheint. Einer beachtlichen Schar von Männern und zwei Frauen wird die Ehre der Nachwelt zuteil, als anerkannte Heldinnen und Helden im Band 3 der Edition Templerkapelle Aufnahme gefunden zu haben. Es handelt sich bei dieser Publikation überwiegend um die Niederschrift der Vorträge eines wissenschaftlich-künstlerischen Symposiums vom 19. Juni 2010 in der Templerkapelle auf Gut Mücheln im Saalekreis, gehalten von akademischen Persönlichkeiten der Alma Mater Halensis. Die Lokalität war Jahrhunderte vorher gebaut worden als frühgotische Hallenkirche des Tempelritterordens. Nach dessen gewaltsamen Niedergang im Mittelalter verliert sich in der weiteren Geschichte die sakrale Nutzung der heute noch oder besser wieder ansehenswerten Architektur, um schließlich profaner landwirtschaftlicher Nutzung zu dienen. Ein solches Schicksal hatten über die Jahrhunderte viele Ordensimmobilien zu teilen, man denke in der Region z. B. nur an das Burchardikloster in Halberstadt, das Zisterzienserinnenkloster in Helfta oder das Benediktinerkloster Huysburg. Nach der Wende wurde diese Templerkapelle mit entsprechender Förderung und privater Initiative – mit Abstrichen – wieder hergestellt und zu einer würdigen Stätte von Kultur.

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Hallesche Helden der Heilkunst und andere Helden

Cover Hallesche Helden der Heilkunst und andere HeldenEdition Templerkapelle Band 4, hrsg. v. Achim Lipp u. Jürgen Lasch. Verlag Freunde Templerhof Gut Mücheln, Wettin-Löbejün 2015, ISBN 978-3-00-049152-8, Hardcover m. Schutzumschl., Großoktavformat, reich illustriert, 183 S., € 20,-

Ein weiterer Band der o. g. Edition greift das Thema verdienter Ärzte und Wissenschaftler an der Halleschen Universität auf. Der Vorgängerband war nach Aussage der Herausgeber ein voller Erfolg (2 Auflagen). Jetzt galt es nachzulegen.

Als Erstes wird die „...Hallesche Herz-Lungen-Maschine made in GDR by Schober and Struß...“ zum Thema. Es ist die Geschichte vom mit eisernem Willen, großer Begeisterung und Herzblut umgesetzten Traum eines Teams, man kann es auch Abenteuer nennen, vor dem Hintergrund einer beschränkten Wirtschaftsstruktur der realsozialistischen Gesellschaft. Die emotionale Bindung an Stadt und Universität mit Grenzgängen und kollegialer Solidarität von jenseits des Zaunes waren wohl ausschlaggebende Faktoren des Erfolgs. 1962 wurde in Halle mit dem Eigenbau der HLM eine zukunftsfähige Chirurgie am offenen Herzen gestartet. Die Maschine gibt es heute noch zu besichtigen. Ihr ist die Illustration des Buchdeckels und des Schutzumschlags gewidmet. An den Inaugurator Karl-Ludwig Schober (1912 - 1999), leitender Chirurg, Kunstförderer und Schriftsteller, erinnert eine Ehrenmedaille.
Einen großen Zeitensprung zurück folgt die seinerzeit viel verlangte „Essentia dulcis halensis“, ein Arcanum aus der Waisen-Apotheke bzw. den Franckeschen Anstalten. Sie wird zu einem „Renner“ auf dem Medikamentenmarkt des 17. Jahrhunderts, beforscht und vertrieben unter der Aegide von Christian Friedrich Richter (1676 - 1711), Franckes angestelltem Schularzt. Gold spielt dabei seine geheimnisvolle Rolle.

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